"Sumo-Säuglinge"


In Köln kam ein 5,7 Kilo schwerer Säugling zur Welt. Ein anderes Baby wurde kürzlich mit immerhin 4500 Gramm geboren - rund 1000 Gramm mehr als durchschnittlich. Auch in anderen Ländern ist diese Tendenz zu beobachten. Ein fast acht Kilo schweres Riesenbaby sorgte 2007 in Mexiko für Aufregung. Anfang 2008 brachte in Russland ein neugeborener Junge 6,1 Kilo auf die Waage, bei einer ungewöhnlichen XXL-Länge von 63 Zentimetern. In Polen kam ein Sieben-Kilo-Baby zur Welt. Eine risikoreiche Tendenz!


Jede vierte Schwangere in Deutschland ist “zu alt” oder ”zu dick”
Inzwischen ist schon jede vierte Schwangere in Deutschland 35 Jahre und älter, ebenfalls etwa jede vierte Schwangere ist zu dick, was aus medizinischen Gründen bedenklich ist. Für diese zukünftigen Mütter steigt das Risiko, in der Schwangerschaft einen Diabetes zu entwickeln, was die Wahrscheinlichkeit eines Riesenbabys erhöht, wie Professor Klaus Vetter, Vize-Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG), erklärt. Und: Schwangerschaftsdiabetes gehört zu den häufigsten Komplikationen einer werdenden Mutter.


Gesunde dicke Babys – kranke Erwachsene
Viele dieser Riesenbabys sind erstmal kerngesund. Aber durch die sogenannte “fetale Makrosomie” können sich später gesundheitliche Schäden ergeben. "Makrosome Kinder bekommen zu viel Insulin, das ist ein Wachstumshormon. Es führt zu Gewichtszunahme und kann auch die Körperkomposition verändern", erklärt Vetter.


Ein Übermaß an Blutzucker der Mutter gelangt zum Fötus, der mit einer erhöhten Insulin-Produktion reagiert. Da die Plazenta aber nicht für Insulin durchlässig ist, kann das Hormon den kindlichen Körper nicht verlassen. Bei den Riesenbabys werden auch die Knochen dicker, mitunter ist der Kopfumfang übergroß, der Hals kurz und wuchtig sowie die Breite der Schultern ungewöhnlich. Ein voraussichtliches Geburtsgewicht ab 4000 Gramm ist ein Risikofaktor, weil die Komplikationsgefahr während der Geburt steigt. Deshalb entscheiden sich die meisten der betroffenen Eltern für einen Kaiserschnitt.


Geburtskomplikationen
Zu den möglichen Komplikationen bei einer normalen Entbindung gehört die gefährlich Schulterdystokie - ein Alptraum für alle Beteiligten: Weil der Geburtskanal zu eng ist, bleibt das Kind nach Geburt des Kopfes mit seinen breiten Schultern stecken. Der Schulterknochen kann brechen, ein verkürzter Arm kann die Folge sein. Die Gefahr eines Sauerstoffmangels steigt. Für die Mutter wächst das Risiko von Geburtsverletzungen, Darm- und Blasenschädigungen, einer späteren Inkontinenz.


Aber oft sind ist die Grösse des Fötus während Schwangerschaft nicht erkennbar. Vor allem eine Messung der Schulter im Mutterleib über Ultraschall ist extrem schwierig. Aber auch ein makrosomes Kind, das die Geburt gut überstanden hat, startet möglicherweise doch mit einer Hypothek ins Leben, wie DGGG-Vize Vetter betont. Denn dicke Neugeborene werden häufig übergewichtige Kinder und Erwachsene, “Sumo-Babys” neigen später eher zu Diabetes und den mit der Stoffwechselkrankheit verbundenen Spätschäden.

Quelle: aerztezeitung.de

Spanische Grippe: Überlebende nach 90 Jahren noch immun

Eigentlich ist "Grippe" im Moment ja kein Thema, doch ich fand die Nachricht sehr interessant. Was uns heutzutage schnell und v.a. im Winter befällt, und wir meistens fälschlicherweise als Grippe bezeichnen, ist ja gar nichts im Vergleich zu der sogenannten "Spanische Grippe", die die schwerwiegendste Pandemie des 20. Jahrhunderts war. Mehr als 25 Millionen Menschen fielen der Krankheit damals zwischen 1918 und 1920 weltweit zum Opfer. Ein Forscherteam von der Vanderbilt-University hat kürzlich Überlebende untersucht und Überraschendes entdeckt:

Die Antikörper dieser inzwischen Greise halten das Virus immer noch in Schach. Denn das Immunsystem des Menschen kann ein extrem langes Gedächtnis für vergangene Virusinfektionen haben.

Die Forscher um James Crowe von der Vanderbilt-Universität in Nashville zeigten sich überrascht von dem langen Immungedächtnis der mittlerweile 100 Jahre alten Überlebenden. Sollten der Erreger der Spanischen Grippe oder verwandte Viren wieder auftauchen, ließen sich mit den Erkenntnissen Impfstoffe entwickeln, schreiben die Forscher im Fachmagazin "Nature Medicine". Für ihre Studie spürten die Forscher 32 Menschen im Alter von 91 bis 101 Jahren auf, die sich an grippekranke Familienmitglieder erinnern konnten. Sie waren zu jener Zeit zwei bis zwölf Jahre alt. Von diesen Testpersonen nahmen die Forscher Blutproben und brachten sie mit Stoffwechselprodukten des Virus zusammen. Diese Proteine konnten die Forscher herstellen, da der Virus 1918 H1N1 kürzlich rekonstruiert werden konnte. Im Labor konnten die Forscher zunächst zeigen, dass weiße Blutkörperchen der Art der T-Lymphozyten Antikörper gegen die Proteine bilden. Die über 90-Jährigen verfügten also noch über eine Immunantwort auf das Virus.

Im nächsten Schritt vervielfachten die Forscher die Antikörpermenge und untersuchten sie auf eine therapeutische Wirkung im Mäuseversuch. Sie infizierten die Mäuse mit dem rekonstruierten Virus 1918 H1N1 und injizierten nach einem Tag die Antikörper. Dadurch entkamen die Nager dem Tod. Die Forscher untersuchten, ob die Antikörper auch Infektionen mit anderen Virusvarianten des Typs H1N1 in Schach halten, die im 20. Jahrhundert auftraten. Da hier nur eine geringe bis gar keine Reaktion auftrat, sind sie weitgehend sicher, dass die Testpersonen tatsächlich über 90 Jahre hinweg ihre Grundimmunisierung gegen die Spanische Grippe erhalten haben. Die Forscher hoffen, ihre Erkenntnisse für die Impfstoffentwicklung nutzbar machen zu können.

Quelle: stern.de

Rezepte für den Mallorca-Sommer 2008: Gegrillte Scampi mit Tomatensauce

Zutaten (für 4 Pers.):
  • 250 g Langkornreis
  • 2 EL Mandelblättchen
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Chilischoten
  • 6 Fleischtomaten
  • 4 TL natives Olivenöl
  • Jodsalz
  • Thymian
  • 400 g küchenfertige Scampi

Zubereitung:
1. Reis garen. Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten, herausnehmen.

2. Zwiebeln, Knoblauchzehen und entkernte Chilischoten fein hacken. Tomaten würfeln. Zwiebeln, Knoblauch, Chili und Thymian in 2 TL Öl andünsten. Tomaten zugeben, alles zusammen circa 20 Minuten köcheln lassen. Sauce abschmecken.

3. Scampi mit übrigem Öl bepinseln. Pro Seite circa 1/2 Minute grillen oder braten. Scampi mit Reis, Sauce und Mandeln anrichten.

Viel leckerer sind natürlich frische Scampis, falls Sie drankommen und Ihr Haushaltsbudjet das hergibt. Hier auf Mallorca können Sie ja mal der Lonja in Alcudia oder in Palma dem Mercat de's Olivar einen Besuch abstatten, aber früh aufstehen!

Tipp für Deutschland: kaufen Sie nie Scampis, von denen schon der Kopf entfernt wurde. Ist eigentlich immer ein Zeichen dafür, dass sie nicht mehr frisch sind. Das weiss jeder Spanier.
Quelle: fitforfun.de

Hollywood-Filmcharaktere in der Medizin

An der Uni Münster scheint es immer wieder Leute zu geben, die sich für “schräge” Studienthemen oder Methoden interessieren, bzw. Leute, die dafür Geld locker machen. Jetzt haben Stephan Doering und Heidi Möller vom Universitätsklinikum Münster Hollywoods Filmcharaktere nach dem "Diagnose-Katalog für psychische Erkrankungen (ICD-10)" analysiert.

Die Autoren zeigten sich ziemlich überrascht, wie gut manche Hollywood-Filme diesbezüglich gemacht sind. „Ich weiß mittlerweile, dass die Studiobosse ganze Beraterstäbe aus Psychiatern und Psychologen beschäftigen, um ihre ‚gestörten’ Heldinnen und Helden möglichst realistisch erscheinen zu lassen“, so der Psychosomatiker.

In ihrem Buch “Frankenstein und Belle de Jour” besprechen die Autoren zahlreiche Filme, darunter „Trainspotting“, „Iris“, „Die Caine war ihr Schicksal“, „Capote“, „Sex, Lügen und Videos“ und andere. Für sein eigenes Arbeitsgebiet, die Psychosomatik in der Zahnheilkunde, empfiehlt Doering seinen Studenten den Film „Pretty Woman“ mit Julia Roberts in der weiblichen Hauptrolle. Darin unterhalten sich am Ende des Films zwei Prostituierte. „Du hast Dich verliebt“, wirft die eine der anderen vor. Die jedoch verneint. „Doch“, insistiert die erste, „Du hast ihn auf den Mund geküsst.“ Für Doering ein klarer Fall: „Die Mundhöhle ist für uns oft viel intimer als die Genitalregion. Das muss meinen Studenten der Zahnheilkunde klar sein.“

Literatur: Stephan Doering, Heidi Möller (Hrsg): „Frankenstein und Belle de Jour, 30 Filmcharaktere und ihre psychischen Störungen“, Springer Verlag, ISBN 978-3-540-76879-1.

Quelle: aerzteblatt.de

Auch im Alter Lust auf Sex

Inzwischen sickert in unsere Köpfe ein, dass Altwerden nicht mehr auch Abschied vom Sex bedeutet. Nach einer Studie der Universität von Chicago haben mehr als drei Viertel aller US-amerikanischen Männer von 75 bis 85 noch Interesse an sexuellen Beziehungen, bei den Frauen ist es etwa die Hälfte.

Und immer mehr Studien stellen heraus, dass sexuelle Probleme, die im Alter auftreten, keine unausweichliche Folge des Alters sind, sondern oft die Antwort auf unterschiedlichste Stressfaktoren sind. Bei Frauen andererseits wird die Lust an intimen Beziehungen stark durch gesundheitliche Bedingungen beeinflusst.

So ergab die o.g. Studie, dass eine frühere Geschlechtskrankheit etwa die Gefahr vervierfacht, später Schmerzen beim Verkehr zu bekommen. Auch Probleme mit der Blase dämpfen häufig die körperliche Lust. Psychische Schwierigkeiten und Stress in der Partnerschaft haben auf Männer und Frauen gleichermaßen negative Auswirkungen.

Für die Untersuchung hat das Forscherteam die Daten von insgesamt 3000 Männern und Frauen zwischen 57 und 85 Jahren ausgewertet, die in drei Altersstufen aufgeteilt wurden.
Zur Publikation:
news.uchicago.edu/images/pdf/080813.Dysfunction.Final.pdf
Quelle: aerztezeitung.de , dpa

Unser Tipp: Absteigen im Hotel Ciutat Vella - Barcelona

Ab heute dürfen wir wieder arbeiten. Der Urlaub ist vorbei und der Praxisbetrieb läuft wieder an. Diesmal war als Urlaubsziel "nur" Barcelona angesagt; aber unsere Erwartungen sind weit übertroffen worden. Der 5-Tage-Tripp war ein absoluter Volltreffer.

All denjenigen - ob jung oder junggeblieben, ob als Paar oder mit halbwüchsigen Kindern, die in der nächsten Zeit einen Aufenthalt in dieser Stadt planen, empfehlen wir an dieser Stelle das Hotel, in dem wir wohnten. Zu mehr ist heute morgen keine Zeit, aber den Link haben wir den Leuten dort versprochen.

Da arbeiten, wo andere Urlaub machen...

Die Stadt Inca ist schon so gut wie ausgestorben, nur noch Lidl, Camper und ein paar Boutiquen scheinen geöffnet zu haben.

Jetzt kommt der Moment, an dem wir uns auch etwas erholen möchten. Deshalb ist unsere Praxis von
.
Samstag, 2. August -
.
Sonntag, 17. August 2008
.
geschlossen. Wir hoffen auf Ihr Verständnis.

Allen unseren Patienten und blog-Lesern wünschen wir zwei frohe sommerliche Wochen.


China-Diät

Kennen Sie den?
- Mit welcher Diät hast du denn deine Pfunde runtergekriegt?
- Chinesische Hühnersuppe.
- Wie denn, mit Reis oder mit Nudeln?
- Mit Stäbchen.

In Wirklichkeit läuft's in China jetzt auch etwas anders. Mit zunehmendem, verdienten Wohlstand kommen auch dort die Wohlstandskrankeiten. Im "Stern" habe ich eine interessante Fotostrecke zum Thema entdeckt. Rehazentren auf Chinesische Art, sozusagen.

Sport als Anti-Aging-Programm

Die Zwillingsforschung brachte es an den Tag: Regelmäßiger Sport hält nicht nur länger fit und schlank, sondern wirkt auch wie der reinste Jungbunnen; Sportler altern einfach langsamer.

Die Forscher um Lynn Cherkas vom Londoner King´s College untersuchten 1200 eineiige Zwillinge und stellten im Erbgut der durchschnittlich 49 Jahre alten Geschwister je nach körperlicher Akitivität deutliche Unterschiede fest. So waren die Endstücke der Chromosomen, die sogenannten Telomere, bei sportlich aktiven Zwillingen um etwa 200 DNA-Bausteine (Basenpaare) länger als bei genetisch identischen Bewegungsmuffeln. Die Molekularbiologen konnten den Prozess der frühzeitigen DNA- Rückbildung im Labor verfolgen. Dabei untersuchten sie die Länge der Telomere, die sich bei jeder Zellteilung um rund 20 Basenpaare verkürzen. Bei sportbegeisterten Zwillingen schritt die Abnutzung dieser Molekül-Abschnitte langsamer voran.

Damit sind körperlich fitte Menschen nach Ansicht der Autoren nicht nur weniger anfällig für Übergewicht, Herzkrankheiten und Diabetes, sondern scheinen auch besser vor vorschnellem Altern geschützt zu sein als Nicht-Sportler.

Wenn Sie also nicht nur gesünder, sondern wirklich länger leben wollen, dann gibt es wohl keine Alternative: sperren Sie Ihren inneren Schweinehund ein und laufen Sie endlich los!

Quelle: dpa , fitforfun.de

Lebenskrise und Depression


Im Laufe unserers Lebens müssen wir uns vielen Herausforderungen stellen, die uns besonders stark unter Stress und nervliche Anspannung setzen. Zu diesen kritischen Lebensereignissen zählen der Tod eines geliebten Menschen, Partner- und Familienkonflikte, die heute schnell in Scheidung enden, Arbeitslosigkeit und auch der doch oft so sehnlichst erwartete Moment des Ruhestandes. Nach einem derartigen Ereignis, wo wir uns auf völlig neue Inhalte, Aufgaben und Ziele einstellen müssen, ist das Depressionsrisiko etwa ein halbes Jahr lang erhöht. Natürlich reagiert nicht jeder Mensch auf solche Herausforderungen im Leben mit einer Depression, aber immerhin sind es zwei Drittel der Menschen mit Depressionen, die vor ihrer Erkrankung einem solchen kritischen Lebensereignis ausgesetzt waren.

"Das Fass kommt zum Überlaufen"
Andere Beispiele für Lebensereignisse, die mit Depressionen assoziiert sein können, sind anhaltender psychischer Druck, Verlust des Jobstatus oder Selbstwertgefühls, Berufsstress oder anhaltender finanzieller Druck, körperlicher Missbrauch, körperliche Krankheit und Alkoholabhängigkeit.

Meist ist es für uns ganz nverständlich, dass eine Depression auch gerade in dem Moment beginnt, wenn ein lang ersehntes Ziel erreicht wird. Man wird befördert, erreicht den ersehnten sportlichen Erfolg oder heiratet seinen geliebten Partner – und fällt ins schwarze Loch, wie wir es ganz profan oft nennen...

Zeitalter des Umbruchs – Zeitalter derDepression
Der allgemeine Stresspegel hat sich in den vergangenen Jahren drastisch erhöht: Wir leben sozusagen in einem "Zeitalter der Depression". Das Leben ist sehr viel komplexer und unübersichtlicher geworden. Wir sind gefordert, uns uns häufiger und schneller veränderten Situationen anzupassen. Die berufliche Lebensgestaltung ist viel unsicherer geworden und die zu verarbeitende Informationsflut hat sich erhöht. Aber wir denken dennoch nach den alten Mustern, nach denen wir Depressionen auf unvermeidbare Ursachen wie belastende Lebensereignisse oder eine körperliche Krankheit zurückführen – nach dem Motto "Wer wäre da nicht depressiv" . Gerade diese Denkweise aber verhindert, dass viele Patienten mit Depressionen keine Behandlung erhalten.
Mehr zum Thema in einem interessanten Dossier unter: lifeline.de

Langsam essen macht schlank

Meine Mutter redet noch heute bei Gelegenheit von der “schlechten Zeit”; Margarine, künstlicher Honig, Steckrüben (dabei sind letztere doch so lecker!) – das alles ist Grund zum nachträglichen Gruseln. Dabei vergessen wir wohl einen positiven Effekt...
Gegen den Hunger hiess es: Kauen, kauen und nochmals kauen. Und damit stellt sich schneller ein Sättigungsgefühl ein. Diese alte Erkenntnis wurde jetzt exakt in einer Studie mit 30 gesunden Frauen bestätigt.

Wer die Mahlzeiten - Menge nach Belieben - in unter zehn Minuten verschlang, konsumierte dabei insgesamt 450 g (650 kcal), wer sich 30 Minuten Zeit ließ, kam auf nur 400 g (580 kcal).

Ein weiterer Effekt: Langsame Esser tranken mehr Wasser, was ebenfalls die Sättigung fördert. Langsam zu essen sei eine einfache Möglichkeit, Gewicht zu halten, so die Autoren.


Heute läuft "langsam essen" ja unter "slow-food", und dann geht's ja eher um Schmecken und Erleben, etc.. Schnuppern Sie doch mal rein, vielleicht sagt Ihnen diese Philosophie zu. "Slow-Food" gibt's auch in Spanien.
Quelle: Aerztezeitung.de

Rezepte für den Mallorcasommer 2008: Gemüsesticks mit Käsecreme

Irgendwann in jedem heissen Sommer kommt der Moment, wo man nicht mehr weiss, was man mal kochen oder Nettes zubereiten kann, und man ist die ewigen Salate leid. In Fitforfun gibt's leckere Sommerrezepte für alle möglichen Gelegenheiten. Zum Ausprobieren mal dieser Snack:

Zutaten für 1 Person:

  • 50 g milder Schafskäse
  • 4 EL fettarmer Jogurt
  • 4 grüne Oliven ohne Stein
  • Pfeffer aus der Mühle
  • nach Belieben 1 kleines Stück Chili­schote
  • 4 Radieschen
  • 2 Stangen Staudensellerie
  • 3 Möhren
  • 0,25 Salatgurke
  • etwas Zitronenschale

Zubereitung:
Schafskäse, Jogurt und Pfeffer mit einer Gabel vermengen. Oliven, Chili und Zitronen­schale fein hacken und unterrühren.

Radieschen waschen und halbieren. Sellerie, Möhren und Gurke waschen, schälen, putzen und in Stifte schneiden. Gemüsesticks in die Käsecreme dippen.

Ein frisches Baguette dazu, dann ist es eine komplette Mahlzeit.

Auch das noch: Medizinstudium mit Karaoke

Solide medizinische Kenntnisse sind bekanntlich nicht so leicht zu erwerben, also ist jedes noch so ausgefallene Mittel, Daten im Schädel zu speichern, es wert, ausprobiert zu werden:

In Thailand bildet man medizinische Fachkräfte jetzt mit Hilfe von Karaoke aus. In animierten Liedern werden sie auf ihre kardiologischen Prüfungen vorbereitet.
Mit Erfolg: Seitdem haben sich die Prüfungsergebnisse um 30 Prozent verbessert.

Schauen Sie sich mal dieses
Video an, vielleicht können wir ja wirklich was von den Asiaten lernen. Und wenn's um einhämmern geht: in Deutschland muss das früher ja auch geklappt haben, denn meine Urgrossmutter konnte noch in hohem Alter lange Passagen von Schillers "Glocke" rezitieren, was uns teenies in den 70ern doch reichlich befremdete.
Quelle: stern.de

Kaufsucht


Laut Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) gibt es in Deutschland rund 800.000 Menschen, die überwältigende Mehrheit davon Frauen, die regelmäßig aus Sucht kaufen. Und diese Tendenz hat in den vergangenen zehn Jahren sogar spürbar zugenommen, wobei die Dunkelziffer der Kaufsüchtigen wahrscheinlich wesentlich höher ist.

Kaufsucht, auch Oniomanie genannt, gilt als eine psychische Störung, nicht als eine eigenständige Krankheit und besteht in zwanghaftem Kaufen von Dingen und auch Dienstleistungen, wobei es nicht darum geht, diese zu besitzen (Konsumismus), sondern sich von einem inneren Zwang zu befreien. Das Kaufen von Produkten wirkt vermutlich als Ersatz für Anerkennung, für fehlende Liebe und innere Leere. Wird der Betroffene am Kaufen gehindert, verspürt er Entzugserscheinungen wie Herzrasen und Schweißausbrüche.

Diese Störung wurde schon von 100 Jahren in die Lehrbücher aufgenommen, andererseits zeigen Studien, dass erst in den letzten Jahren immer mehr Menschen die Kontrolle über ihre Konsumausgaben und ihr Kaufverhalten verlieren. Dabei handelt es sich um ein vor allem in den westlichen Industrienationen weitverbreitetes Phänomen.

Ein gelegentlicher Frustkauf, oder der unter uns Frauen verbreitete und so beliebte Schuh-Tick haben aber glücklicherweise noch nichts damit tun.
Quelle: aerzteblatt.de

Toiletten sind ein Luxusgut

Dem Ziel der internationalen Gemeinschaft, wenigstens die Hälfte der Menschheit bis 2015 mit adäquaten sanitären Anlagen zu versorgen, ist man noch nicht viel näher gekommen, denn rund 2,5 Milliarden Menschen in der Welt leben noch immer ohne Toiletten o.ä.. Dies ist das Ergebnis einer UNICEF-Studie, die am Donnerstag in New York vorgestellt wurde. Fast die Hälfte der zweieinhalb Milliarden Menschen müsse ihre Notdurft im Freien verrichten, oft in öffentlich einsehbaren Orten. Der Anteil der Menschen, denen selbst einfache Latrinen nicht zur Verfügung stehen, ist von 31 Prozent im Jahr 1990 auf 23 Prozent in 2006 gesunken. Mit 778 Millionen Menschen leben zwei Drittel von ihnen in Südasien.

Die mangelhafte Versorgung mit sanitären Anlagen gefährdet dem Bericht zufolge vor allem das Leben von Kleinkindern. Eine mit Fäkalien kontaminierte Umwelt führe zu Durchfallerkrankungen. Und dies ist eine der häufigsten Todesursachen von Kleinkindern weltweit.

Verbesserte Trinkwasserversorgung
UNICEF und WHO verzeichneten im ersten Halbjahr 2008 aber immerhin Fortschritte bei der Versorgung mit Trinkwasser. Die Zahl der Menschen ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser sei mit 884 Millionen Menschen erstmals unter die Marke von einer Milliarde gesunken. 328 Millionen davon leben dem Bericht zufolge im Süden Afrikas. 5,7 Milliarden Menschen und damit 87 Prozent der Weltbevölkerung verfügten über sauberes Trinkwasser.

Wenn diese positive Entwicklung anhält, könnten im Jahr 2015 rund 90 Prozent der Menschen weltweit mit sauberem Wasser versorgt sein.

Quelle: aerzteblatt.de
Jeden Morgen, wenn wir aufstehen, können wir doch dankbar sein über den alltäglichen Luxus, den wir geniessen. Aber wer denkt schon morgens im Bad an sowas!

Radfahren schadet der Männlichkeit

Die “Tour de France” ist in vollem Gange, da kommt eine Nachricht aus England, die jedem radbesessenen Mann die Stimmung verderben kann. Jetzt steht fest, dass eine schlechte Wahl beim Fahrradkauf bei Männern zu ernsten gesundheitlichen Problemen führen kann.

Die Probleme umfassen nach neuen Studien genitales Taubheitsgefühl, Erektionsprobleme und Schmerzempfinden und Hautirritationen in der Leistengegend. Männer, die viel Radfahren, laufen aufgrund starker Temperaturerhöhung in der Beckengegend sogar Gefahr, die Funktion ihrer Spermien zu beeinträchtigen. Ein besonders hohes Risiko tragen Mountainbiker: so konnten die Studien zeigen, dass sie höhergradige Skrotumabnormalitäten als Strassenradler aufweisen.
Die Erklärung: beim Radfahren ist der Sattel in direktem Kontakt mit dem Perineum mit dessen darunter liegenden Strukturen. Der Kontakt findet hinter dem Skrotum satt, wo die Nerven und Gefäße eintreten. Dieses Gebiet ist aber besonders empfindlich. Es enthält Haarfollikel sowie Schweiß- und Talgdrüsen, die ein Brutgebiet für Infektionen darstellen können.

Daher raten die Experten, bei langen Strecken Pausen einzulegen. Eine entscheidende Rolle kommt wohl auch der Auswahl des Fahrrads zu.Für einen männlichen Radfahrer ist deshalb die passende Fahrradgröße besonders wichtig. Zudem ist ein optimaler Pedalwiderstand wichtig. Ist dieser zu hoch, kommt es zu Probleme in der Leistengegend., Ausserdem sollte man(n) die Sattelstellung der Fahrsitzhaltung anpassen und gepolsterte Sattel und Hosen verwenden.
Quelle: aerzteblatt.de

Im Urlaub: kleiner Sprachführer für den Notfall im Ausland



Notieren Sie sich mal diese Adresse, für den Fall, dass Sie in Spanien einen Arzt oder eine Apotheke suchen, oder mit dem Beipackzettel nicht klarkommen! Und Spanisch ist ja nicht so schwer: einfach ablesen.

Bootsflüchtlinge in Südeuropa


Die Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen" hat gefordert, die Aufnahmebedingungen für Flüchtlinge zu verbessern, welche die südlichen Grenzen Europas erreichen. Denn der Zustand der Migranten ist nach Aussagen der Verantwortlichen der Hilfsorganisation besorgniserregend, so dass die betroffenen Länder dringend medizinische Untersuchungen und Nothilfe für alle Ankommenden gewährleisten müssen. Weiterhin fordern sie, dass die Europäische Union außerdem die Aufnahmebedingungen für Migranten verbessert und Zugang zu Asylverfahren gewährleistet.

„Diese Menschen flüchten vor Krieg, Gewalt, Hunger und extremer Not. Die gefährliche Reise zu wagen ist ihre einzige Chance. Dafür gehen sie immer größere Risiken ein. Sie fahren in immer kleineren und unsichereren Booten und brauchen noch länger. Viele kommen in einem verzweifelten Zustand an. Sie stehen unter Schock und leiden unter Unterkühlung und Hautverbrennungen durch die Sonne“, sagte Antonio Virgilio, Landeskoordinator von Ärzte ohne Grenzen in Italien. Die Teams der Hilfsorganisation in Italien und in Griechenland beobachteten immer mehr ankommende Flüchtlinge. Während auf der Insel Lampedusa in der ersten Hälfte 2007 71 Boote ankamen, waren es zwischen Januar und Juni diesen Jahres laut "Ärzte ohne Grenzen"

Quelle: aerzteblatt.de

An den spanischen Küsten in Andalusien, auf den Kanaren und sogar auf den Balearen ereignen sich ja seit geraumer Zeit teilweise wirkliche Dramen: obiges Foto, das in der spanischen Tageszeitung "El País" als eine Szene wie aus Dantes Werk bezeichnet wurde, sollten uns vielleicht zum nachdenken bringen und unsere Vorurteile und Hartherzigkeit noch mal überdenken. Versuchen Sie doch einfach mal, sich in die Herzen und Körper dieser Männer, Frauen und Kinder reinzufühlen.


Belastungs-EKG für Leistungssportler

In den USA stirbt alle drei Tage ein junger Athlet an einer nicht erkannten Herzerkrankung! Dennoch hält die American Heart Association ein Belastungs-EKG in der Vorsorgeuntersuchung für Sportler generell nicht für praktikabel.

Andererseits müssen sich in Italien seit mehr als 25 Jahren alle Sportler zu Beginn ihrer Wettkampfkarriere zwei EKG-Untersuchungen unterziehen, von denen eine in Ruhe und die andere unter Belastung durchgeführt wird. In den letzten fünf Jahren wurden in Italien 30.065 Athleten getestet. Bei 348 (1,2 Prozent) fanden die Kardiologen bereits im Ruhe-EKG eine Störung. Nach der Durchführung des Belastungs-EKGs waren 1.459 Sportler (4,9 Prozent) mit abnormen Befunden aufgefallen, wobei Frauen (acht Prozent) deutlich häufiger betroffen waren als Männer (3,9 Prozent). In vielen Fällen ergaben weitere Untersuchungen, dass die EKG-Veränderungen einer sportlichen Karriere nicht im Wege standen. Nur bei 159 Probanden sahen die Kardiologen eine Kontraindikation zum Leistungssport. Nach Aussagen von Experten der Universität in Florenz wären nur sechs dieser Patienten durch Anamnese und körperliche Untersuchung aufgefallen. Mit anderen Worten: Neunzehn von 20 Erkrankungen wären übersehen worden. Unter Einbeziehung des Ruhe-EKGs waren es immer noch acht von zehn Sportler (79,2 Prozent) warnen die italienischen Kardiologen.

Den Beweis, dass das EKG-Screening die Sterblichkeit an Herz-Kreislauf-Erkrankungen senkt, können sie allerdings in einer reinen Beobachtungsstudie nicht erbringen, was ein Grund für die Zurückhaltung der US-Kardiologen sein dürfte. Andererseits gibt es keine finanziellen Argumente gegen das Screening, denn die Kosten für das EKG sind gering – sie betragen in Italien etwa 30 Euro pro Untersuchung.

Quelle: aerzteblatt.de
Die Zahlen aus Italien scheinen nicht unbedingt beunruhigend zu sein, und wer von uns ist schon Leistungssportler? Doch wer sich auf der Insel so alles aufs Rad schwingt und seine Km macht, oder die Sauerstoffflasche umschnallt und metertief abtaucht, oder was noch so alles Spass macht praktiziert, sollte doch vielleicht durch einen Arztbesuch mögliche Risiken abklären.
Und an dieser Stelle möchten wir Rafa Nadal unsere Glückwünsche (etwas verspätet) für seinen grossartigen Wimbledon-Sieg schicken. Ein echter Triumph! Und endlich mal gab's für Nadal einen würdigen Empfang von Seiten der Politiker.

Wer zahlt Klinikkosten von Komatrinkern?

Die Kosten der akuten und eventuell im Anschluss fälligen medizinischen Behandlung jugendlicher Komatrinker ist rapide gestiegen: Der Kölner Erziehungswissenschaftler Albert Wunsch hat jetzt den wohl politisch unkorrekten Vorschlag gemacht,dass Jugendliche Komatrinker die Kosten für eine medizinische Behandlung selber tragen sollen. Klare Worte seinerseits:„Während etwa ältere Menschen schnell in eine Mangelversorgung geraten, kann ein von Jahr zu Jahr sprunghaft ansteigender Kreis von jungen Leuten ganz entspannt den nächsten Sauf-Exzess ansteuern.“

Deshalb findet er auch die Haltung der Bundesregierung zu diesem Thema unverständlich. Denn auf der einen Seite sind teure Präventionsprogramme zur Vermeidung eines gemeinschaftsschädigenden Verhaltens gestartet worden. Auf der andere Seite lernt der Nachwuchs, dass hier nicht nur der Missbrauch von Hilfeeinrichtungen folgenlos bleibt, sondern die Solidargemeinschaft auch inkonsequenterweise für die Folgen eintritt. Das grenzt nach Meinung des Wissenschaftlers an staatliche Verleitung zum Missbrauch.

Die Zahl der Alkoholabhängigen in Deutschland wird von Experten auf 4,3 Millionen geschätzt. Die Kosten durch alkoholbedingte Krankheiten betragen laut Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung 20 Milliarden Euro im Jahr.
aerzteblatt.de

Mehr Kranke und Tote durch legale als durch illegale Drogen

Nach Auskunft des Statistischen Bundesamtes verursachen Alkohol, Tabak oder Medikamente (sogenannte legale Drogen) weit mehr Krankheits- und Todesfälle in Deutschland als die illegalen Drogen. 2006 sind den Erhebungen zufolge 534.622 Patienten vollstationär infolge des Konsums von legalen Drogen wie Alkohol und Tabak sowie infolge des Missbrauchs pharmazeutischer und chemischer Produkte behandelt worden.

Illegale Drogen wie Heroin, Kokain, Opium und Cannabis waren hingegen nur in 38.164 Fällen verantwortlich für einen Krankenhausaufenthalt, gab das Statistische Bundesamt bekannt. Darüber hinaus sind aufgrund von alkoholbedingten Krankheiten und Krebserkrankungen, die mit dem Rauchen in Verbindung gebracht werden können, 57.900 Personen verstorben. Die Zahl der durch illegalen Drogenkonsum Verstorbenen beläuft sich auf insgesamt 1.466 Personen.
Quelle: aerzteblatt.de

Die Meldung ist wirklich interessant, da gibt's ja mehrere Lesarten: das bringt einen mal wieder zum Nachdenken und eventuell revidiert mancher sein (Vor-)Urteil.

Mallorca-Sommer: schön cool bleiben

Schwitzen ist gesund
– aber keiner will es! Dabei beklagt sich doch keiner, wenn sich bei Rafa Nadal bei einem Match das Trikot dunkel verfärbt. (Obwohl Federer ja immer aussieht, als käme er gerade frisch aus der Dusche) Keiner kommt auf die Idee, das unerotisch zu finden. Und wie der wohl riecht, darüber macht sich auch keiner Gedanken. Alltag ist eben was anderes.

Aber: Schweiß hat eine lebenswichtige Funktion. Denn die Flüssigkeit, die wir verlieren, reguliert die Körpertemperatur: Sie kühlt uns ab. Dafür sorgen zwei bis vier Millionen Schweißdrüsen, die über den ganzen Körper verteilt sind. Wenn wir uns körperlich anstrengen oder das Thermometer nach oben klettert, zirkuliert das Blut schneller. Die dadurch entstehende Wärme wird an die Oberfläche des Körpers transportiert, wo die Schweißdrüsen sitzen.

Körpereigene Klimaanlage
Schweiß ist also ein technisch perfektes System der Verdunstungskälte, das die Natur für uns eingerichtet hat. Es sorgt dafür, dass unsere Körpertemperatur auch bei Höchstleistungen wie einem Marathon konstant bei 37 Grad bleibt.Dabei spielt Flüssigkeit, die wir dafür dem Körper von außen zuführen müssen, eine große Rolle. Denn bei starkem Flüssigkeitsverlust reagiert der Organismus – ähnlich wie bei einem Fieberanfall – mit heftigen Symptomen, zum Bespiel Delirium, Kreislaufversagen oder sogar tödlichem Hitzschlag.

Hier ein paar Hausmittel gegen Schweiß
  • Richtig essen: Wer leicht schwitzt, sollte nichts Scharfes oder Salziges essen. Also: Hände weg von Chili, Pfeffer, Salz und Co. Stattdessen lieber auf Reis, Feigen und Zitronen setzen. Auch Kaffee, Tee und Alkohol regen die Schweißbildung an.
  • Lauwarm duschen: Kaltes Wasser verschließt die Poren. Danach aber schwitzt man umso mehr. Deshalb: lauwarm duschen und nicht abtrocknen.
  • Leichte Kleidung: Achten Sie auf luftdurchlässige Materialien wie Leinen oder gute Funktionsshirts, die atmungsaktiv sind und Feuchtigkeit absorbieren.
  • Haare ab! Machen Sie es wie die Sportler: rasieren Sie sich (zumindest) unter den Achseln. Haare sind eine Brutstätte für geruchsbildende Bakterien. Nicht gleich anschliessend Deo benutzen.

Quelle: fitforfun.de

Unser Tipp für Frauen: machen Sie es wie die Spanierinnen: stecken Sie sich einen klassischen Fächer in die Tasche. Hilft immer und ist immer wieder "very stylish". Für Männer kann man vielleicht nach Arena-Manier das Wallstreet-Journal oder eine aktuelle Wochenausgabe einer der beiden deutschen Zeitungen auf Mallorca empfehlen.

Ungewöhnliche Initiative: Geld statt Zigarettenqualm


Manchen Profifussballern (die deutsche und die spanische 11 in diesen Tagen natürlich ausgenommen!) werfen wir ja oft vor, sich für Geld nicht mehr anzustrengen, aber im Normalfall zieht die "Masche" Geld doch bei den meisten von uns: Im Kampf gegen das Rauchen geht die schottische Stadt Dundee mit einer ungewöhnlichen Initiative neue Wege: Raucher aus sozial schwachen Gegenden bekommen Geld, wenn sie den Zigaretten abschwören.
In einem Pilotprojekt werden jedem Teilnehmer 12,50 Pfund (etwa 15,80 Euro, entspricht wohl etwa 4 Schachteln) pro Woche auf einer elektronische Karte gutgeschrieben, mit der er in einem Supermarkt einkaufen kann.

Maximal zwölf Wochen soll die Nichtraucher-Belohnung gezahlt werden. Der britische Gesundheitsservice NHS hofft, mit diesem Programm über die kommenden zwei Jahre 900 der 36 000 Raucher in Dundee zum Aufhören zu bringen. Das Projekt, das 500 000 Pfund kostet, soll im Herbst starten, erklärten die Gemeinde und der NHS am Samstag.

Die Raucher bekommen zusätzlich eine Nikotinersatz-Therapie über die örtliche Apotheke, wo sie einmal pro Woche per Atemtest nachweisen müssen, dass sie dem blauen Dunst Adieu gesagt haben. Ihnen stehen außerdem Rauchentwöhnungskurse, Sport- und Lebensberatungsangebote der 180 000-Einwohner-Stadt zur Verfügung.
Quelle: aerztezeitung.de

Hier nochmal unser Link zum Spar-Rechner , das ist doch nun wirklich ein Argument!

Kostbares Wasser

Weltweit sterben jeden Tag 4000 Menschen durch verunreinigtes Trinkwasser. Wenn Regierungen und Behörden die Trinkwasserversorgung nicht nachhaltig verbessern, werden laut der Warnungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in diesem Jahr 1,6 Millionen !!! Menschen durch Krankheiten umkommen, die auf unsauberes Trinkwasser zurückzuführen sind.

Und: der Wassermangel wird in vielen Weltregionen, Industrieländer eingeschlossen, in Zukunft noch schlimmer, weil mehr Menschen mehr Trinkwasser brauchen und die Dürren zunehmen.
Die Asiatische Entwicklungsbank (ADB) schätzt, dass in Asien 700 Millionen Menschen nicht genügend Trinkwasser haben. Deshalb werden verstärkte Investitionen in Entsalzungs- und Wiederaufbereitungsanlagen für Abwasser dringend notwendig.

Mit gutem Beispiel voraus geht die Stadt Singapur in der nachhaltigen Wasserversorgung: Der Stadtstaat bereitet Abwasser zu Trinkwasser auf und nutzt große Teile seines kleinen Territoriums einschließlich der dicht bebauten Innenstadt zum Auffangen von Regenwasser.

Quelle: aerztezeitung.de /dpa

Wissen Sie, wieviel Wasser in Ihrem Haushalt verbraucht wird?
Der geschätzte Wasserverbrauch nach Ländern und Litern pro Person pro Tag (ohne den Bedarf der Industrie) war z.B. im 2006:
  • 25 Indien
  • 118 Belgien
  • 125 Deutschland
  • 145 Dänemark
  • 155 Frankreich
  • 162 Österreich
  • 170 Luxemburg
  • 171 Spanien
  • 172 Niederlande
  • 182 Schweden
  • 235 Schweiz
  • 250 Italien
  • 260 Norwegen
  • 382 USA
  • 500 Dubai

Herzinfarktrisiko im Urlaubsstau

Auf nichts warten wir alle wahrscheinlich so sehnlichst wie auf die “schönsten Wochen des Jahres" – den Urlaub. Ganz egal, wie Sie ihn verbringen wollen, Sie müssen ans Urlaubsziel gelangen und das bedeutet mitunter teils entnervende Anreisen. Oftmals gibt es auf der Hin- und Rückreise soviel Stress, dass man sich fragt, ob sich der ganze Aufwand wirklich lohnt. Im schlimmsten Fall ist der Urlaub zu Ende, bevor er richtig begonnen hat.

Problem: Stau
So konnte in einer Studie des Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit (GSF) dokumentiert werden, dass Menschen im Stau dreimal anfälliger für Herzinfarkte sind, als Menschen im flüssigen Straßenverkehr. Denn der Stress im Stau kann dem Herzen stark zusetzen. Aber nicht nur Menschen, die selbst fahren, sind von diesem erhöhten Risiko für Herzinfarkte betroffen. Auch bei Verzögerungen in der Abreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie Flugzeug, Bus oder Bahn kann der Blutdruck bedrohlich ansteigen.


Schnelle Hilfe auf deutschen Strassen
Wenn's denn mal ernst wird wie bei dem Verdacht auf einen Herzinfarkt auf der Autobahn können die Rettungssanitäter schnell vor Ort sein und sich bemühen, den Schaden am Herz weitmöglichst einzudämmen. Die modernen Rettungshubschrauber sind mit einem EKG ausgestattet. Vor Ort können Medikamente eingesetzt werden, die verschlossene Gefäße wieder befreien können und so die Durchblutung des Herzens sicherstellen.
Quelle: lifeline.de

Aber besser ist jedoch die Vermeidung von derartigem Stress durch eine gute Urlaubsplanung. Damit Sie erst gar nicht in den Stau kommen,

  • Starten Sie nicht gleich am ersten Urlaubstag
  • Treten Sie die Fahrt in den frühen Morgenstunden an
  • Planen Sie genügend Zeitspielraum ein: auf den Flieger zu warten stresst immer noch weniger als auf der Autobahn in Hektik und sich mit der Familie in die Haare zu geraten
  • Nutzen Sie Reisetermine zum Ferienende
  • Wenn sich der Stau nicht vermeiden lässt, machen Sie ein paar Entspannungsübungen helfen, um Stress im Keim zu ersticken.
  • Schalten Sie mal das Autoradio aus – und geniessen Sie die Ruhe oder singen sogar mal wieder selber
  • Treten Sie die Rückreise nicht erst am letzten Urlaubstag an
  • Und - halten Sie nicht alle anderen Verkehrsteilnehmer für Idioten: das hebt die Stimmung und macht stressresistent


Reiche Nichtraucher


Machen Sie mal den Test: Wetten, dass Sie nicht wissen, wieviel Geld Sie sparen, wenn Sie das Rauchen lassen? Unserer Tipp: legen Sie es gleich wieder an, dann kommt da richtig was bei heraus, wenn Sie sich in den Ruhestand begeben, topfit als Nichtraucher!
Quelle: lifeline.de

Länger leben durch Kaffeetrinken

Zu den gesundheitlichen Folgen des Kaffeekonsums sind in den letzten Jahren eine Vielzahl von Studien veröffentlicht worden. In den meisten hatte das Getränk günstige Auswirkungen. Es soll das Risiko von Morbus Alzheimer und Parkinson senken, vor Gallensteinen schützen oder die Wirkung von Schmerzmitteln verstärken. Kaffeetrinker erkranken seltener an Typ-II-Diabetes mellitus, Leberkrebs oder Gicht. Das Herzinfarktrisiko ist vermindert und schließlich soll Kaffee auch vor Karies schützen.

Kaffee kann jedoch den Schlaf stören, Schwangeren wird von einem zu starken Konsum abgeraten und in einigen Studien wurden durchaus nachteilige Auswirkungen auf Herz-Kreislauf-System gefunden.

Unter dem Strich ist die Wirkung jedoch positiv, glaubt man den Ergebnissen der jüngsten und bisher größten Untersuchung zu dieser Frage, für die Esther López-García von der Autonomen Universität Madrid die Daten der amerikanischen Nurses' Health Study mit 84.214 Teilnehmerinnen und die Daten der Health Professionals Follow-up Study mit 41.736 Teilnehmern ausgewertet hat.

Darin wurden die Krankenschwestern seit 1980, die männlichen Mediziner seit 1986 alle zwei Jahre nach ihrem Kaffeekonsum gefragt. Die letzten Interviews fanden 2004 statt. Ergebnis: Je mehr Kaffee getrunken wurde, desto geringer war die Sterblichkeit. In der höchsten Kategorie (6 Becher am Tag) war sie bei Männern um 20 Prozent vermindert. Bei Frauen war das Sterberisiko in der zweithöchsten Kategorie (4 bis 5 Becher am Tag) sogar um 26 Prozent geringer. Dass die Verringerung in der höchsten Kategorie mit 17 Prozent etwas geringer ausfiel, ändert wenig am Gesamteindruck. In beiden Geschlechtern war der Trend für eine mit steigender Kaffeedosis sinkende Sterblichkeit signifikant.

Die günstige Wirkung war in erster Linie auf eine geringe Anzahl von kardialen Todesfällen unter den Kaffeetrinkern zurückzuführen. Das Risiko war hier in der zweithöchsten Kategorie bei Frauen um 34 Prozent, und bei den Männern sogar um 44 Prozent vermindert. Ein Einfluss des Kaffeekonsums auf Krebstodesfälle wurde nicht beobachtet.

López-García vermutet deshalb, dass Kaffee sich günstig auf die Blutgefäße auswirkt und die Atherosklerose vermindert. Dies ist allerdings reine Spekulation, wie auch die Ergebnisse aller bisherigen Studien nicht frei von Zweifeln sind. Denkbar ist, dass die protektive Wirkung auf eine andere Eigenschaft der Kaffeetrinker zurückzuführen ist. Epidemiologische Studien können eben nur Assoziationen aufzeigen, ihre Kausalität aber nicht beweisen.

Quelle: aerzteblatt.de
Das nette Liedchen vom schädlichen "Türkentrank" von Herrn J.S. Bach habe ich meinen Kindern ja nicht mehr beigebracht. Aber ich habe auch selten von einem unserer gängigsten Nahrungsmittel so widersprüchliche Informationen erhalten wie vom Kaffee. Irgendwo in der goldenen Mitte wird wohl die Wahrheit liegen.

Licht gegen Demenz und Depressionen


Um die Stimmung von Senioren im Altersheim aufzuhellen, gibt es nach den Ergebnissen einer randomisierten Studie im amerikanischen Ärzteblatt ein einfaches Rezept: Mehr Licht. Es sorgte auch für helle Köpfe, wenn man die Auswirkungen auf die kognitiven Fähigkeiten der Heimbewohner so interpretieren darf. Und schließlich machte es bei Licht betrachtet die Einnahme von Melatonin erst zu einer effektiven Therapie.

Für die Studie ließen die Mitarbeiter der Königlichen Niederländischen Akademie der Wissenschaften in Amsterdam in den gemeinschaftlichen Wohnräumen von zwölf Pflegeheimen Plexiglasdiffusoren an den Decken anbringen. In sechs der Pflegeheime wurden sie mit lichtstarken Leuchtmitteln versehen, welche die Räume von neun Uhr morgens bis sechs Uhr abends auf etwa 1.000 Lux erleuchteten. In den anderen sechs Pflegeheimen war die Leuchtstärke auf 300 Lux gedimmt.

Der Versuch läuft seit mittlerweile dreieinhalb Jahren. Die Auswirkungen auf die 189 Bewohner im Alter von 86 Jahren, von denen 90 Prozent weiblich sind und 87 Prozent eine Demenz haben, sind nach Auskunft der Studienleiter positiv.

Die Lichttherapie verringerte merklich die Abnahme der kognitiven Leistungen. Noch günstiger waren die Auswirkungen auf die depressiven Symptome. Bei den Verrichtungen des täglichen Lebens ergab sich sogar ein Unterschied von 53 Prozent.

An den Vorteilen der Lichttherapie besteht nach Ansicht der Forscher kein Zweifel, da sie nebenwirkungsfrei ist und leicht in den Wohneinrichtungen umzusetzen sei.

quelle: aerzteblatt.de

Frage eines medizinisch ungebildeten Menschen: Kann man daraus auch ableiten, dass die relativ hohe Ziffer von Depression auf den Balearen darauf zurückzuführen ist, dass hier die Fensterläden eines ehrbaren Hauses geschlossen zu sein haben? Was für eine seltsame Sitte, wenn doch in Andalusien die Grossmutter unseres Chefs zu sagen pflegte: Macht die Fenster auf, damit das Licht Gottes herein kann (etwas frei übersetzt)

Rezepte für den Mallorca-Sommer: Hähnchen-Spargel-Wraps

Zutaten: für 4 Pers.
  • 100 g Rucola

  • 500 g grüner Spargel

  • 1 rote Zwiebel

  • 4 EL Pinienkerne

  • 200 g fettarmer Frischkäse (5 % Fett)

  • 2 TL Zitronensaft

  • 4 fertige Tortillafladen (ø 25 cm)

  • 300 g Hähnchenbrust

  • 1 TL Öl

  • Tabasco

  • Salz u. Pfeffer
So wird's gemacht:
Rucola waschen und trocken tupfen. Spargel putzen und in Salzwasser 3 Minuten blanchieren. Ofen vorheizen (200 Grad). Zwiebel in dünne Streifen schneiden. Pinienkerne ohne Fett in einer Pfanne goldbraun rösten. Frischkäse mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft glatt rühren.

Die Tortillafladen in Alufolie wickeln und 10 Minuten im Ofen erwärmen. Die Hähnchenbrust in feine Streifen schneiden, würzen und im Öl knusprig braten. Salzen, pfeffern, nach Belieben mit Tabasco würzen.

Tortillafladen mit Frischkäse bestreichen. Je 3 bis 4 Spargelstangen daraufgeben. Rucola, Zwiebel, Hähnchen und Pinienkerne auf den Fladen verteilen. Wraps von unten her einschlagen, dann die Seiten zuklappen, so dass die Spargelspitzen rausgucken. Restlicher Frischkäse zum Dippen.

Quelle: fitforfun.de

Das Rezept steht in 30 Min. auf dem Tisch, bietet sich also unter der Woche an, wo es ja meistens schnell gehen soll. Es ist proteinreich und hat viel Vitamin C. Notfalls grünen Spargel aus der Konserve verwenden.

Rauchen macht dumm

Raucher geben gern die kurzfristige Steigerung von Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit als Motiv für die nächste Zigarette an. Doch auf die Dauer scheint Rauchen die kognitiven Fähigkeiten eher herabzusetzen.
In einer englischen Studie wurden etwa 10.000 Staatsangestellten in den Zeiträumen 1985-1988, 1997 bis 1999 und letztlich zwischen 2002 und 2004 nach ihren Rauchgewohnheiten befragt. Im Rahmen dieser Nachuntersuchung wurden auch verschiedene kognitive Tests durchgeführt, deren Ergebnisse Séverine Sabia vom französischen Forschungsinstitut INSERM in Villejuif jetzt ausgewertet hat.

Die Ergebnisse sind eindeutig: Raucher schnitten in allen Tests schlechter ab als Nichtraucher. Teilweise war dies auf sozioökonomische Faktoren zurückzuführen, denn Rauchen ist in den schwächeren Einkommens- und Bildungsschichten stärker verbreitet. Doch auch wenn dies und der Faktor Gesundheitsverhalten berücksichtigt wurden, lagen die Raucher in den meisten Tests weiter hinten. Vor allem im Gedächtnistest (Erinnerung an 20 Wörter) und im Logiktest (65 verbale und mathematische Aufgaben) waren sie schlechter als die Angestellten, die nie geraucht hatten.

Die Unterschiede waren bei der Nachtuntersuchung 2002 bis 2004 noch deutlicher. Exraucher hatten bessere Testergebnisse – vor allem, wenn sie das Rauchen schon vor längerer Zeit aufgegeben hatten. Daraus kann man schliessen, dass es auch im mittleren Lebensalter – die Teilnehmer waren zu Beginn der Studie zwischen 35 und 55 Jahre alt – noch lohnen kann, das Rauchen aufzugeben.

Die Forscher vermuten, dass die Wirkung noch größer ist, als die Studienergebnisse anzeigen. Denn viele Raucher, die an dem ersten Test teilgenommen hatten, wollten sich nicht erneut prüfen lassen – und einige waren inzwischen gestorben.

Quelle: aerzteblatt.de

Teures Komasaufen

Das sogenannte Komasaufen von Kindern und Jugendlichen wird auch für die Krankenkassen immer mehr zu einem - finanziellen - Problem. Die jüngste Entwicklung ist laut einer Sprecherin der Techniker Krankenkasse (TK) beängstigend. Die TK verfügt inzwischen über detaillierte Zahlen über Krankenhaus-Einweisungen von Jugendlichen wegen "akuten" Alkoholrauschs.

Danach haben sich in den vergangenen fünf Jahren die Fälle exzessiven Saufens praktisch verdoppelt. Bundesweit wurden im Jahr 2007 insgesamt 1822 TK-Versicherte unter 20 Jahren volltrunken in deutsche Kliniken eingeliefert. Sie blieben dort im Durchschnitt 1,2 Tage und verursachten Kosten von jeweils knapp 540 Euro. Insgesamt summieren sich die akuten Entgiftungsbehandlungen auf mehr als 980.000 Euro.

Im Jahr 2003 wurden noch 962 alkoholisierte Jugendliche klinisch versorgt, was bei der Kasse damals mit rund 552.000 Euro zu Buche schlug. Diese Daten betreffen nur Fälle mit der 100-prozentigen Diagnose 'akuter Alkoholrausch'. Und im Anschluss eventuell notwendige Folgebehandlungen tauchen in diesen Daten noch gar nicht auf. Deshalb übertrifft die Wahrheit wohl noch diese beunruhigenden Daten.

Komasaufen ist vor allem Männersache: Im vergangenen Jahr waren 1134 der eingelieferten jugendlichen TK-Kunden männlich, 688 weiblich.
Quelle: stern.de

Vielleicht eine etwas unpopuläre Massnahme, aber wäre es nicht doch mal eine Probephase wert?: Komasaufen auf Selbstzahlerbasis. Eltern und Jungendliche übernehmen die Kosten für eventuelle Folgekosten selber, genauso wie ja für den Alkohol auch. Gibt's dafür noch keine private Versicherung?

Mallorca-Sommer 2008: jetzt doch lieber Salate?


Das Wetter arbeitet an sich, also machen wir mit dem Thema "leichte Kost" weiter:

Zutaten für knackige Salate? Da sind der Phantasie kaum Grenzen gesetzt. Probieren Sie alles aus: von Fenchel über Spargel, Zucchini, Auberginen, Bärlauch, Kürbiskerne, Sojasprossen, Avocado, Mozarella, Tofu, Couscous mit Pfefferminz bis hin zu mageren Putenbruststreifen, Fetakäse, mexikanischen Bohnen, Krabben und Austernpilzen ist alles erlaubt.

Wer es auch hier fruchtiger mag, greift zu Trauben, Melonen-, Apfel-, Apfelsinenscheiben, Erdbeeren oder Mango.

Quelle: xx-well.com

Wollen Sie 100 Jahre alt werden?

... dann testen Sie doch mal, wie Ihre Chancen dazu stehen! In der online-Ausgabe von "fitforfun" gibt es einen interessanten Test zum Thema. Interessant deshalb, finden wir, weil er Themen abfragt, die man eher nicht in Verbindung bringen würde, die aber inzwischen als eindeutig "lebensverlängernd" eingestuft werden.

Zwischen "alt werden wollen" und "alt sein" ist ja bekanntlich ein himmelweiter Unterschied. Mit Geld, Gesundheit, intaktem Verstand und guten Freunden? o.k., das kann man unterschreiben.

Fussball-EM 2008 treibt den Blutdruck in die Höhe


Allein in Bayern verbringen schon jetzt zwei von drei Menschen ab 45 Jahren ihren Feierabend am liebsten zu Hause auf dem Sofa, teilte der Sportwissenschaftler Matthias Geschke von der Techniker Krankenkasse (TK) in Bayern mit. Aber während der Fußball-EM wird der Anteil wohl noch steigen. Denn: körperliche Aktivität wird in den nächsten Wochen für eingefleischte Fans wohl höchstens der Gang zu öffentlichen Plätzen bringen, wo die Spiele auf Großleinwänden zu sehen seien. Geschke rät, während der EM selber weiterhin aktiv zu bleiben und sportliche Aktivitäten nicht auf das Wechseln der Sofaseiten zu reduzieren.
Denn: Stress, fettiges Essen und zu wenig Bewegung lassen Bluthochdruck und Blutfettwerte steigen. Damit wächst die Gefahr eines Herzinfarktes. Tatsache ist, dass vom 45. Lebensjahr an die Zahl der Patienten mit Bluthochdruck stark ansteigt. Wer öfter aufs Fahrrad steige, spazieren gehe und beim Kochen mehr zu frischem Gemüse greife, könne dagegen sein Herzinfarktrisiko deutlicher senken.

Quelle: dpa
Also, jetzt gibt’s schon mindestens zwei Fangruppen: die, die das Nitrospray bereithalten müssen, und die, die vor lauter Fussball vergessen, sich zu bewegen. Hier in Spanien nennt man das “sofing” – die wochenendliche Alternative zu jogging, running, etc. und ist die ausgedehnte moderne Variante der Siesta. (und dann gab es gestern noch Sport im 3-erPack: Nadal, Alonso und die deutsche 11)

Kylie-Effekt: Mammografie-Boom ohne Folgen


Interessante Ergebnisse hat eine Studie aus Australien zum Thema Mammografien erbracht
Im Mai 2005 musste die damals 37-jährige Popsängerin Kylie Minogue ihre Welttournee abbrechen, weil bei einer Vorsorgeuntersuchung ein Brustkrebs entdeckt worden war. Ihre Public-Relation-Abteilung gab die Erkrankung sogleich bekannt und weltweit horchten junge Frauen auf. Dafür erhielt die Agentur zunächst auch von der Ärzteschaft grosses Lob, da diese sich durch die vermehrte Aufmerksamkeit für die Erkrankung auch mehr Aufmerksamkeit für Diagnosemöglichkeiten durch Mammografien erhoffte.
Diese ist dann auch eingetreten. Von der Melbourne School of Population Health wurde berichtet, dass in Australien die Zahl der Vorsorgeuntersuchungen in der Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen um 33 Prozent zunahm. Die Zahl der Biopsien stieg um 46 Prozent. In der Altersgruppe der 35- bis 44-Jährigen wurden 25 Prozent mehr Vorsorgeuntersuchungen und 37 Prozent mehr Biopsien durchgeführt.
Aber das Ergebnis überraschte: Die Zahl der entdeckten Brustkrebserkrankungen blieb gleich. Der “Kylie-Effekt” hatte also nur einen Anstieg der falschpositiven Befunde zur Folge.
Dies wird als ein klarer Indikator dafür gesehen, dass die derzeitigen Leitlinien, die eine Früherkennung vor dem 40. Lebensjahr nur bei Frauen mit deutlich erhöhtem familiären Risiko empfehlen, ausreichen.
Quelle:aerzteblatt.de
Drei Jahre später ist Kylie ist wieder ganz oben - und wir wünschen ihr weiterhin in jeder Hinsicht den grossen Erfolg. Also, Frauen, geht zur Vorsorge, aber lassen wir uns nicht verrückt machen.

Bildungsmangel und Armut machen krank

Vor elf Jahren hatte die ”European Union Working Group on Socioeconomic Inequalities in Health” in Zusammenarbeit mit der Erasmus Universität in Rotterdam schon einmal eine Studie zum Einfluss von sozioökonomischen Faktoren auf Morbidität¹ und Mortalität² publiziert . Das Ergebnis im Klartext: Mangel an Geld und Bildung macht krank und verkürzt die Lebenserwartung.
Jetzt haben die Forscher die Studie in 16 Ländern wiederholt und die Unterschiede haben eher zugenommen. Am deutlichsten sind die Auswirkungen in Osteuropa. Männer mit niedriger Bildung in Tschechien, Polen oder Ungarn haben ein mehr als vierfach höheres Sterberisiko als Menschen mit hohem Bildungsstand. Am geringsten ist der Einfluss in Südeuropa.


Nimmt man den Beschäftigungsstatus als Grundlage, dann steigert die Zugehörigkeit zur sozial schwachen Schicht die Mortalität in keinem Land so stark wie in Finnland. In Südeuropa ist dieser Einfluss am geringsten. Hier sterben insgesamt weniger Menschen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, auch wenn sie übergewichtig sind. Hinzu kommt, dass vor allem in Osteuropa mehr geraucht wird.

Der hohe Tabakkonsum in bildungsfernen und einkommensschwachen Schichten ist eine wesentliche Erklärung für die schichtspezifischen Unterschiede in der Mortalität. Aus der Studie entnimmt man, dass auf ganz Europa bezogen das Rauchen 22 Prozent der Unterschiede in der Mortalität bei Männern und sechs Prozent bei Frauen ausmacht. Ein weiterer Faktor für sozioökonomische Unterschiede in der Mortalität ist der Alkoholkonsum. Er erklärt europaweit elf Prozent der Unterschiede bei Männer und sechs Prozent bei Frauen. Doch in Osteuropa, wo vor allem unter Männern ein exzessiver Alkoholkonsum weit verbreitet ist, ist der Einfluss größer.

Der Anteil der schichtspezifischen Todesfälle durch Krankheiten wie Hypertonie oder Tuberkulose, der durch medizinische Behandlungen vermeidbar wäre, beträgt nach Einschätzung der Autoren nur fünf Prozent. Deutlich höher ist er allerdings in den baltischen Staaten, in denen es vor allem bei der Behandlung der Tuberkulose in den 90er-Jahren noch Defizite gab.

Was die Morbidität (in der Selbsteinschätzung der Bevölkerung) angeht, so sind die Auswirkungen der Einkommensunterschiede auf die Gesundheit in den skandinavischen Ländern am größten. Beim Einfluss der Erziehung ist dies nicht ganz so deutlich. Hier liegen die skandinavischen mit den osteuropäischen Ländern in etwa gleich auf. Sowohl in Skandinavien sowie in Osteuropa schätzen die Menschen in bildungsfernen Schichten ihre Gesundheit schlechter ein.

Deutschlands Situation ist im europäischen Vergleich recht günstig. In keinem anderen der untersuchten Ländern fühlen sich einkommensschwache Schichten in ihrer Gesundheit so wenig benachteiligt wie hierzulande. Das gleiche Ergebnis gilt für bildungsferne Gruppen.

QUELLE: aerzteblatt.de
Unabhängig von objektiven Daten oder subjektiven Einschätzungen - Wie sagt man doch: “Sich regen bringt Segen.”
(¹Morbidität: gibt die Krankheitshäufigkeit bezogen auf eine bestimmte Bevölkerungsgruppe an
²Mortalität: bezeichnet, meist in einem bestimmten Zeitraum, die Anzahl der Todesfälle, bezogen auf die Gesamtanzahl der Individuen oder der betreffenden Population)

Mallorca-Sommer 2008: Salate oder Eintopf?


In Deutschland ist es heiss und schwül. Auf Mallorca können wir fast noch deftige Eintöpfe vertragen. Aber falls der Sommer denn doch mal kommt, hier ein paar Tipps für einen knackigen Salat aus www.xx-well.com

Die Sauce macht’s : auf jeden Fall entscheidet sie erheblich über den Geschmack.
  • Der Klassiker aus Essig und Öl kann immer wieder unterschiedlich begeistern: entweder würzig-samtig mit Hilfe von dunklem Balsamico oder eher süßlich durch Zugabe von weißem Balsamico-Essig.
  • Weißweinessig gibt es von sauer bis fruchtig
  • Ein Spritzer Walnussöl gibt dem Gemüse eine warm-nussige Note
  • während Chilli für südländisches Feuer sorgt
  • ein Dressing aus fettarmem Joghurt ist leicht und erfrischend
  • eine selbstgemachte Honig-Senf-Sauce (für eine kleine Portion Salat: 1 TL Öl, 1 TL Senf, 0,5 TL Honig, 4 TL Wasser, 3 TL Weißwein- oder Balsamico-Essig, etwas Pfeffer) macht es herzhaft
  • Dann gibt es auch die Möglichkeit, echte Frucht-Saucen beispielsweise mit zerstampften Beeren zu kreieren.
  • Und schliesslich noch die vielen aromatischen Kräuter wie Basilikum, Schnittlauch, Rosmarin oder Oregano. Die geben Ihrem Salat schließlich den letzten Schliff.

Wir wünschen guten Appetit und endlich richtig schönes Frühsommerwetter für alle Urlauber wie für uns Residenten.

functional food: nur ein Werbetrick?


Probiotischer Joghurt, Margarine mit gesunden Fettsäuren, Drinks mit zusätzlichen Mineralien – man findet kaum mehr das eigentliche „Basisprodukt“ im Supermarkt. Vieles wird heute mit zusätzlichen Stoffen wie Vitaminen und Bakterien angereichert. Die gängigsten Zusatzstoffe sind Milchsäure-Bakterien, pflanzliche Sterine, Omega-3-Fettsäuren sowie Folsäure. Solche Art Lebensmittel bezeichnet man als Functional Food, funktionelle Speisen, weil sie einen Zusatz-Nutzen versprechen - sie sollen die Gesundheit fördern. Aber es scheint, dass das oft nur ein Versprechen bleibt, denn nur wenige Hersteller können den gesundheitlichen Mehrwert mit wissenschaftlichen Studien belegen. Nach Meinung von Ernährungsberatern scheinen funktionelle Nahrungsmittel eher eine geschickte Werbestrategie zu sein, um die angereicherten Lebensmittel teurer verkaufen zu können. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung betont: Funktionelle Lebensmittel können Ernährungsfehler nicht ausgleichen.

Quelle: stern.de
Die Moral von der Geschicht bleibt die alte: Wenn Sie sich vollwertig ernähren (was das ist, darüber sollte man sich aber wirklich gut informieren) sowie regelmäßig Obst und Gemüse essen, versorgen Sie sich ausreichend mit allen notwendigen Nährstoffen, die ihr Körper braucht.

EM 2008: Schon bei Anpfiff ans Nitrospray denken!

Tipp zur Fussball-EM von dem Hausarzt und Rettungsmediziner Klalus-Gerrit Gerdts aus Cuxhaven für Fussballfans mit Koronarer Herzkrankheit: schon vor Anpfiff prophylaktisch Nitrospray verwenden, um akute Anfälle zu verhindern. Leider ist vielen KHK-Patienten gar nicht bekannt, dass sie ihr Nitrospray vor Belastungen auch präventiv einsetzen können. Deshalb sollten Betroffene sich informieren, wann und wie sie ihr Nitrat präventiv einsetzen können. "Die meisten Patienten wissen ganz genau, wo ihre kritische Schwelle für einen Anfall liegt." sagt der Mediziner. Lässt sich die Belastung aber nicht vermeiden, sollten die Patienten ein schnell wirksames Nitropräparat anwenden.

Eindeutige Statistik: viel mehr Herzinfarkte bei der WM 2006
Mit Blick auf die bevorstehende Fußball-EM empfahl Gerdts, dass Fans mit KHK bereits vor dem Anpfiff einer aufregenden Partie ihr Akut-Nitrat einnehmen sollten. Denn die Auswertung der Münchener Rettungseinsätze während der Fußball-WM 2006 ergab, dass bei Einsätzen der deutschen Elf die Rate der Notfall-Alarmierungen wegen Herzinfarkt, Angina pectoris und akutem Koronarsyndrom stark gestiegen war - und zwar schon in den ersten Minuten eines Spiels.
Quelle: aerztezeitung.de
Einkaufsliste für das kommende Wochenende: Bier, Chips, Nitrospray?