Geldanreize für abstinente Raucher


Neu ist das Thema auch in diesem blog nicht, aber ich stosse immer wieder drauf und es ist ja oft auch sehr interessant in seinen verschiedenen Facetten.

Eingefleischte Raucher sind gewöhnlich auch gegen drastische Ausmalungen gesundheitlicher Folgeschäden immun. Alle wissen um die Risiken, aber kaum einen Raucher hält das vom Tabakkonsum ab. Die einzige halbwegs erfolgreiche Methode, jemanden vom rauchen fernzuhalten scheint das Locken mit einer Belohnung finanzieller Art.

Denn nur mit Geldprämien gelang es US-Forschern in einer neuen Studie, die Rate dauerhaft abstinenter Ex-Raucher deutlich zu erhöhen. Das Team um Dr. Kevin Volpp aus Philadelphia hat 878 Zigarettenraucher - allesamt Beschäftigte eines großen US-Konzerns - nach Zufallsauswahl zwei Gruppen zugeteilt. Die Hälfte der Probanden erhielt lediglich Informationen über ein Entwöhnungsprogramm, der anderen Hälfte wurden zusätzlich erfolgsabhängige finanzielle Anreize in Aussicht gestellt: 100 Dollar für die Teilnahme am Entwöhnungsprogramm, 250 Dollar für sechs Monate Abstinenz, und nochmals 400 Dollar für denjenigen, der auch nach zwölf Monaten noch Verzicht übte. Alles in allem lockten also 750 Dollar.

Natürlich verließ man sich bei der Überprüfung nicht allein auf die Angaben der Teilnehmer, sondern machte einen negativen Bluttest (Cotinin-Test) zur Bedingung für die Auszahlung der Prämien.

Primäres Zielkriterium war die Rate der Raucher, bei denen der Bluttest nicht nur nach drei und sechs, sondern auch noch nach neun oder zwölf Monaten dauerhafte Abstinenz bezeugte. Mit 14,7 Prozent war diese Abstinenzquote in der Gruppe mit finanzieller Motivationsförderung nicht gerade berauschend hoch, aber immer noch dreimal höher als in der Kontrollgruppe (5,0 Prozent). Zum Zeitpunkt nach 15 oder 18 Monaten waren die Erfolgsquoten weiter gesunken (9,4 versus 3,6 Prozent), ein Unterschied aber immer noch klar erkennbar.

Das Unternehmen, bei dem die Studienteilnehmer angestellt sind, erwägt nun, die Motivationshilfe per Scheckheft allen verzichtbereiten Rauchern unter seinen Beschäftigten anzubieten. Die Kalkulation ist einfach: Da bei Nichtrauchern weniger krankheitsbedingte Ausfallzeiten anfallen, könnten diese Ausgaben nicht nur der Gesundheit, sondern am Ende auch der Produktivität zugute kommen.

PS. In unserer Praxis haben wir noch keinem Patienten einen Scheck in Aussicht gestellt, der uns mit dem festen Versprechen verliess, das Rauchen aufzugeben. Unser Chef rechnet den Rauchern aber immer ganz was Interessantes vor:

- Mit wieviel Geld zusätzlich gehst du mit 65 Jahren in Rente, wenn du mit 18 aufhörst zu rauchen, und die freigewordene Summe monatlich sparst/ bzw. investierst?

  • 47 Jahre à 1 Päckchen pro Tag für 3,50 € (Preisschwankungen lassen wir aussen vor):
    30x 3,50€ = 105€ x 12M. x 47J. machen 59220€, wenn man das Geld unter die Matratze legt.

  • 105€ x 12M. x 47J. mit 2,5% Zinsen, machen 113,177€.

  • 105€ x 12M. x 47J. mit 5% Zinsen (auch für Kleinsparer noch nachzuvollziehen) machen 239,835€.

  • Was 10% Zinsen ausmachen würden, rechnet derjenige lieber selber aus, der auch in Finanzdingen ein gewisses Risiko einkalkulieren kann.

Quelle: aerztezeitung.de

Ambulante Pflege auf Mallorca

Sonne, Strand, Meer, ein ganzjährlich mildes Klima – das ist das Bild, was wir von Mallorca im Kopf haben und das vielen die Insel als idealen Altersruhesitz erscheinen lässt. Dazu kommt inzwischen eine Infrastruktur an Einrichtungen aller Art für – deutsche – Residenten, wie sie wohl an nur wenigen Orten der Welt ausserhalb unserer Heimat zu finden ist. Geschäfte, Handwerker, Ärzte, Versicherungsagenturen, etc. Und viele andere Deutsche. (Man kann ja auf Mallorca fast ohne Mallorquiner leben.) Und nicht zu vergessen – für die gelegentlichen Heimwehattacken - die unglaublich gute Vernetzung mit deutschen Flughäfen sogar in der Nebensaison. Da fühlt man sich fast wie zu Hause. Eben sicher und bequem. Und das Leben ist einfach schön. Solange man gesund und fit ist.

Wenn das Leben schwieriger wird, weil es mit der Gesundheit hapert, das soziale Umfeld wegbröckelt und wichtige Dinge im Alltag nicht mehr selbständig erledigt werden können, dann sind die Betroffenen oft auf Hilfe von aussen angewiesen, damit der Traum nicht zum Albtraum wird. In Sachen Kranken- und Alten-Pflegedienste hat sich auf der Insel schon viel getan. Auf die staatlichen Sozialdienste hat jeder ein Recht, der hier auch gemeldet ist. Das ist allerdings oft nicht der Fall. In diesem Fall muss man sich passende private Einrichtungen suchen. Auch hier gibt es einige seriöse Unternehmen. Interessant für uns Nordlichter Mallorcas kann deshalb ein neuer ambulanter Krankenpflegeservice werden, von dem staatl. geprüften Krankenpfleger Günther Stix ins Leben gerufen, mit Sitz in Can Picafort, mit einem sehr umfassenden Serviceprogramm, der aber auch auf der ganzen Insel tätig ist.


Nähere Informationen gibt es hier oder aber auch über uns.

Auch das noch: political correctness - schwedische Version


Und jetzt mal ein post extra für meine blogger-Freundin Romy.

Die Schwedin Maria Forsberg fährt ein Auto mit einem besonderen Kennzeichen: ADHD als Buchstabenfolge. Keine Ahnung, nach welchen Kriterien die Vergabe der Kennzeichen in Schweden gehandhabt wird. Aber nun haben die Behörden die weitere Nutzung ihres Nummernschildes verboten. Ihr Argument: durch die Buchstabenfolge ADHD könnten sich Menschen mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndrom beleidigt fühlen.

Wie die Online-Agentur Ananova berichtet, teilte die Behörde für Transportwesen in Sodertalje Frau Forsberg mit, dass die Buchstaben - englisch für Attention-Deficit/Hpyeractivity Disorder - "unangebracht" seien und sie die Nummernschilder abzuschrauben habe. "In der Gesellschaft verändert sich alles ständig", erklärte Mikael Andersson von der Schwedischen Transport-Agentur. "Das gleiche gilt für Wörter und Sätze, die als anstößig erachtet werden können."

Bei den liberalen Schweden kommt das Verbot nicht so gut an. Es kommt wohl die Frage auf, was sie in puncto political correctness als nächstes erwartet.
Quelle: aerztezeitung.de

Gedopt an den Arbeitsplatz wird immer beliebter

Halluzinatorische Substanzen gibt es schon "seit Menschengedenken". Das sie im Alltag von gesunden Menschen benutzt werden, ist allerdings relativ neu.

Aber Tabus brauchen nur ein paar mal übertreten zu werden, dann sind sie keine mehr und gehen in unsere Köpfe ein als das Normalste der Welt. Im Medizinischen Bereich erleben wir das ja z. B. mit den Schönheitsoperationen, die in den letzten Jahren unheimlich beliebt geworden sind. (früher war der Führerschein zum 18. ein tolles Geschenk, heute gilt als cooles Geschenk von mitfühlenden Eltern eine Brust-OP für den teenie). Was diese Schönheitschirurgie für den – gesunden – Körper ist, gibts als Hirndoping auch für den optimierten Gemütszustand.

Doping am Arbeitsplatz
Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach fordert Konsequenzen aus dem Report der Krankenversicherung DAK, wonach „Doping“ am Arbeitsplatz auf dem Vormarsch ist. Viele Medikamente sind leicht zu besorgen. Auch Mediziner sind bisweilen zu leichtfertig. Das ist aus dem Bericht zu entnehmen. Man macht sich kurz im Internet schlau, was man dem Arzt erzählen muss, damit es mit der Verschreibung klappt.

Aber gerade bei jüngeren Patienten müssten die Ärzte sorgsamer sein, so Karl Lauterbach. Bevor bestimmte Modesubstanzen verschrieben würden, sollte ein Psychotherapeut eingeschaltet werden. Denn der durchschaut schnell, wenn eine Krankheit nur vorgetäuscht wird, sagte Lauterbach.

Der DAK zufolge wurden jedem fünften Arbeitnehmer bereits ohne medizinische Notwendigkeit stimmungsaufhellende Medikamente empfohlen, insbesondere von Kollegen, Freunden und Familie. Jede dritte Empfehlung kommt von Ärzten.

Quelle: aerzteblatt.de
Link zum Thema
http://www.fitforfun.de/gesundheit/gesundheitsratgeber/doping-im-alltag/lifestyle-drogen-heute-schon-gedopt_aid_6937.html

Scharf gewürzt schützt - gegen Durchfall


Das Jahr hat grade erst begonnen und bis zum Beginn der allgemeinen Reisesaison ist es ja noch etwas hin; aber es gibt ja auch Leute, die der nordeuropäischen Kälte und Dunkelheit mit einem Besuch in den Tropen kurzfristig entfliehen. Wenn sie sich dort an die landesübliche Kost wagen, steht ihnen dann manchmal der Schweiss im Gesicht und die Kehle brennt. Warum kocht man in diesen Ländern nur so wahnsinnig scharf?

Das hat nicht nur etwas mit den regionalen Geschmacksunterschieden der Menschen zu tun, sondern es hat auch eine Schutzfunktion. Denn scharfe Gewürze wirken wunderbar gegen Krankheitserreger im Magen. Soll heissen, können uns empfindliche Europäer gut vor Durchfall und ähnlichen Urlaubsverderbern schützen.

"Wenn man richtig scharf isst oder vor dem Essen einen Whisky trinkt, setzt man einen Schmerzreiz auf die Schleimhaut", sagt der Reisemediziner Tomas Jelinek vom Centrum für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf. Das ärgert den Magen, und er setzt vermehrt Magensäure frei, und die tötet die Erreger ab.

Also, frequentieren Sie stilvoll die Hotelbar für einen Whisky, danach in den Speisesaal - und kosten Sie das Gefühl in Mund und Kehle voll aus. Als Standardhygieneregel für den Alltag in den Tropen darf der Tip aus dem Reisemedizinzentrum nicht verstanden werden- nur als Ergänzung. Und als Standardregel für den europäischen Alltag schon gar nicht, würde ich sagen. Wegen des Alkohols, nicht wegen der Gewürze.

Quelle: aerztezeitung.de

TV macht Kinder depressiv

Dass Fernsehen dick macht, ist nichts Neues. Dass es auch depressiv macht, ist auch nicht grade verwunderlich, aber es ist jetzt in zwei amerikanischen Studien dokumentiert worden: Kinder und Jugendliche werden danach im späteren Leben umso dicker und depressiver, je mehr sie in jungen Jahren fernsehen.

In der einen Studie war die Depressionsrate bei den Teilnehmern am höchsten, die sieben Jahre zuvor am meisten ferngesehen hatten.. In der anderen Studie waren die Teilnehmer am dicksten, die fünf Jahre zuvor als Schüler am meisten ferngesehen hatten (
Int J Behav Nutr 6:7, 2009).

Interessant ist, dass Video- und Computerspiele auf die Rate dagegen keinen Einfluss hatten. Ob die Depressionen vom schlechten Programm ausgelöst werden, weiß keiner. Vielleicht liegt es ja auch daran, dass bei Computerspielen und eingelegten DVD’s, unabhängig von der Qualität, immerhin der eigene Wille und persönlicher Geschmack entscheidet, während Fernsehen ja heute viel nur noch wahllos konsumiert wird.

Ps. Nach 11 Jahren ohne haben wir uns wieder zum Kauf eines Fernsehers entschlossen. Der Vorsatz klingt gut: keine “Glotze”, nur nette Filme als DVD und als gesellschaftlicher Akt, sozusagen; fast so wie damals in den 60-er Jahren, wo man noch Freunde einlud… und dazu gibt’s dann Langnese-Eiskonfekt oder Popcorn. Vielleicht wird uns das dick machen – aber doch bestimmt nicht depressiv, oder?
Quelle: aerztezeitung.de

Dr. House vs. Dr. med.


Der 41-Jährige Kai Witzel bekam vergangenes Jahr in der Disziplin Gesundheitswissenschaften (Schwerpunkte Kommunikation und Marketing) seinen zweiten Doktortitel, weil er herausgefunden hatte, dass TV-Heiler reale Patienten beeinflussen.

Das wichtigste Ergebnis seiner Untersuchung: Je mehr Arztserien Menschen sehen, desto mehr Angst haben sie sogar vor Routineoperationen. In seiner Zeit als Chefarzt der Helios St. Elisabeth Klinik in Hünfeld bei Fulda befragte der promovierte Chirurg 162 Patienten mit Leistenbrüchen oder Gallensteinen, bevor er sie selbst operierte. Die Patienten mussten ihre Gefühle auf einer Skala von null (keine Angst) bis zehn (maximal vorstellbare Angst) einordnen. Die Fans von „Dr. House“ & Co. notierten dabei durchschnittlich einen Wert von fünf, während der Rest seine Besorgnis nur mit Stufe drei angab.
Die überzogene Angst der Vielseher erklärt Witzel damit, dass im Fernsehen nur hochdramatische Eingriffe gezeigt würden. Der OP-Alltag besteht aber meistens aus Standardeingriffen; die sind aber viel zu langweilig für die Serien. Und da sie dort nicht vorkommen, schwinden sie wohl auch aus der Vorstellungswelt der regelmäßigen Zuschauer. Die echten Patienten steigern sich hinein in die Fernsehwelt und fürchten, dass ihnen Ähnliches passieren könnte.

Erstaunlicher aber ist, dass auch Mediziner sich durch Schwarzwaldklinik-Ambiente oder fiktive Kollegen wie besagten Dr. House beeinflusst lassen. In einer anderen Studie liess Kai Wirtzel 53 Facharztkollegen, die meisten davon Männer, und 162 Patienten den Realitätsgehalt der Medizinerserien mit Noten von eins (wahrheitsgetreu) bis fünf (absolut unrealistisch) beurteilen. Bei den Ärzten lag „Emergency Room“ mit einem Wert von 2,1 vorn; was Witzel nicht überraschte, denn es ist die wohl realistischste Serie.

Auf den Plätzen zwei und drei folgen „Dr. House“ und „Grey´s Anatomy“. Das allerdings verwunderte den Forscher. Gerade letztere ist die Serie, in der der Klinikalltag ganz besonders versexualisiert ist. Sex zwischen leitenden Ärzten und jungen Assistentinnen (man beachte die weiterhin bestehende Hierachie) ist Teil des Tagesablaufes – haarscharf am Alltag eines ganz normalen Krankenhauses vorbei. Der Studienautor vermutet, dass da die Herren Kollegen wohl eher Wunschträume mit haben einfliessen lassen. Aber auch Diagnose-Crack Dr. House bewegt sich eher weitab der Klinikrealität: jeder klarsehende Mediziner kann noch erkennen, dass dessen Patienten an Krankheiten leiden, die allenfalls als Anekdote für den Hörsaal dienen können.

Die Darstellung der Arztvisite war ein weiteres Thema, dass die Ärzte/Probanden in der Untersuchung beurteilen sollten. Die Arztserien-Fans bewerteten die ärztliche Begutachtung weitaus schlechter als Wenigseher. Ein großer Hofstaat, wie man ihn aus „Emergency Room“ kennt, ist wohl der Wunschtraum eines jeden Krankenhausarztes, aber völlig übserflüssig aus medizinischer Sicht. Andererseits meint Witzel, dass Kliniken, die zunehmend um Patienten konkurrieren, sich vielleicht so einen Wettbewerbsvorteil verschaffen könnten, indem sie mehr Zeit und Personal in die Visite investieren.

Aber ein Studienergebnis kann sich der Chirurg bislang nun gar nicht erklären. Je mehr Zeit die Befragten vor dem Fernseher verbrachten, desto besser schmeckte ihnen die Krankenhausverpflegung – für alle, die den Kopf noch frei von Arztserien haben, wohl völlig unverständlich.
Quelle: FOCUS.DE

Bethany Hamilton oder die Macht der Willenskraft

Erinnern Sie sich noch? Mit 13 Jahren war die leidenschaftliche Surferin am 31. Oktober 2003 von einem Tigerhai angegriffen worden, wobei sie ihren linken Arm verlor und wohl nur dank ihrer Freunde überlebte. Doch schon bald nach dem Unfall hatte das Meer sie wieder: sie lernte, einarmig zu surfen. 2005 siegte sie in den "NSSA National Championships" und erschied sich letztes Jahr sogar für die Profi-Karriere.

Nun hat die US-Amerikanerin Unglaubliches erreicht: sie ist bei den Billabong ASP World Junior Championchips auf Hawaii Vizeweltmeisterin geworden. Das ist der Gipfel... der Welle!

Bewundernswert!
Quelle: aerztezeitung.de

ADHS - das "Zappelphilipp-Syndrom"

Ich gestehe, ich galt als Kind bei uns zu Hause in den 60-er Jahren die weibliche Version des “Zappelphilipp”, deshalb fiel mir dieser Artikel wohl ins Auge. Ich will meine Eltern lieber gar nicht mehr fragen, wie genau sich das äusserte, aber gehört habe ich es reichlich oft, ohne dass sich jemals jemand aufgemacht hätte, dass zu untersuchen. In unserer Generation waren wir ja fast alle noch völlig frei jeglicher Diagnosen.

Heute ist man da weiter und werden bei Kindern, meistens Jungs, leichte Ablenkbarkeit, geringes Durchhaltevermögen, leicht aufbrausendes Wesen mit Neigung zum unüberlegten Handeln und zur Hyperaktivität, den typischen Symptomen, beobachtet, kann man das inzwischen als ADHS (Aufmerksamkeits-und Hyperaktivitätsstörung) diagnostizieren. Davon sind etwa fünf Prozent der Kinder in Deutschland betroffen.

Mit einem speziellen Training sollen Kinder mit ADHS künftig lernen, sich besser zu konzentrieren und stärker zu kontrollieren. Die Wirksamkeit eines neuartigen Neurofeedback-Trainings ist jetzt in einer Studie nachgewiesen worden, teilte die Universitätsklinik Erlangen am Mittwoch mit. Mit diesem Training konnten die Symptome um 25-30 Prozent verringert werden. Eltern und Lehrer haben die Wirksamkeit des speziellen Trainings gegen ADHS bestätigt.

Bei dem Neurofeedback-Training sitzen die jungen Patienten nach Angaben der Uniklinik vor einem Computerbildschirm. Ihre Gehirnströme werden über aufgeklebte Mess-Elektroden abgeleitet und steuern ein Computer-Programm. Je nach Konzentrationsgrad kann das Kind zum Beispiel mit seiner Gedankenkraft bei einem virtuellen Fußballspiel einen Elfmeter-Schuss halten oder bei einem Film das Bild klar und deutlich sehen.

Die Kinder lernen, selber Strategien zu erarbeiten, um sich besser zu konzentrieren und ihr Verhalten zu steuern. Allerdings wird die Neurofeedback-Therapie voraussichtlich nur in Einzelfällen die bisher übliche medikamentöse Behandlung ersetzen können. Das Neurofeedback kann aber als weiterer Therapiebaustein zur ADHS-Behandlung betrachtet werden.

Insgesamt 102 Kinder mit ADHS im Alter von acht bis zwölf Jahren nahmen an der Studie über den Zeitraum 2005-2007 in Erlangen, Göttingen und München teil. Einige Kinder absolvierten ein Neurofeedback-Training, andere ein herkömmliches computergestütztes Aufmerksamkeitstraining. Die Trainingsprogramme umfassten 18 Doppelstunden. Gefördert wurde die Studie von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Die Studie ist im "Journal of Child Psychology & Psychiatry" vom Januar erschienen.

Sex mit neuem Hüftgelenk


Schon wieder Sex als Thema?! Tja, aber dieses Thema ist nun wirklich wichtig... zumindest für alle Hüftoperierten und die, die es werden wollen.

Lesen Sie mal, was dazu in diesem Artikel steht. Da das Thema Sexualität nach diversen Operationen, die heute oft und mit grossem Erfolg durchgeführt werden, aber noch immer ein Tabu in der ärztlichen Sprechstunde ist, informieren Sie sich auch schon vorher ausgiebig auch über solche intimen Aspekte und scheuen Sie sich nicht, Rat bei einem Arzt Ihres Vertrauens zu holen - und zwar am besten schon vorher.

Quelle: aerztezeitung.de

Haben reiche Leute besseren Sex?


Der Verdacht ist ja nicht neu; die Bestätigung durch die Wissenschaft bekommen wir aber erst jetzt: Je dicker das Bankkonto ihres Mannes, desto mehr Freude haben ihre Frauen am Sex.

Dr. Thomas Pollet und Professor Daniel Nettle von der Newcastle University in England haben Daten einer Studie aus China ausgewertet. Für den "Chinese Health and Family Survey" waren 5000 Chinesen befragt worden, darunter 1534 Frauen in fester Partnerschaft. Wie die "Times" im Internet berichtet, erlebten 121 dieser Frauen beim Sex stets ihren Höhepunkt, 408 häufig, 762 kamen gelegentlich zum Orgasmus und 243 selten oder nie. Dabei hatte ein höheres Einkommen des Partners einen hohen positiven Einfluss auf die Häufigkeit der Orgasmen.

Allerdings schränken die Forscher ein, dass man lediglich eine Korrelation entdeckt habe.

Na, sowas. Ob das auch schon die Chinesen der Ming-Dynastie wussten? In Spanien gibt's nämlich auch ein altes Sprichwort zum Thema "kein Geld", das lautet: Cuando la miseria entra por la puerta, el amor sale por la ventana. Deutsch ungefähr: "Wenn die Armut ins Haus kommt, springt die Liebe aus dem Fenster". Tja, da wissen die Männer ja, was sie zu tun haben...

Quelle: aerztezeitung.de

Wie alt möchten Sie denn werden?


Alt werden möchten wir wohl alle. Alt sein will aber niemand... Wieviele Jahre geben Sie sich denn noch und wieviele möchten Sie noch bekommen? Und was machen Sie dann mit der ganzen Zeit?

In der online-Ausgabe des "Stern" habe ich eine Fotoreihe von über 100-Jährigen Menschen entdeckt. Toll!!!! Sehen Sie sich diese Fotos an und v. a. lesen Sie, was so als Botschaft für uns jüngere rüberkommt - falls Sie auch so alt werden wollen.

Tolle Stimmung beim Nordic-Walking im Norden von Mallorca




















Vergangenen Samstag startete die neue Initiative "fit and fun" mit dem ersten von ganz sicher vielen weiteren Treffen und Aktivitäten: und es war ein grosser Erfolg. Das Wetter, die Teilnehmerzahl, ein uriges "mallorquinisches" Frühstück, die Stimmung in der Gruppe. Ein grosses Lob bekamen die beiden Trainer Caroline Guldner und Stephan Conradi von Atemrausch.

Wer bei der nächsten Gelegenheit gleich am kommenden Samstag dabeisein möchte, melde sich bitte diesmal auf der Atemrausch-website direkt an.

Liebe Teilnehmer, wir sind gespannt auf Ihr Echo! Das wird bestimmt noch ein paar neuen Interessierten Mut machen.

Initiative: Ein-Euro-Jobs für Dicke

Menschen mit beträchtlichen Gewichtsproblemen haben meistens gesundheitliche Probleme und sogar heutzutage auf dem Arbeitsmarkt geringere Einstellungschancen und sind dadurch otmals länger arbeitslos. Da gibt es nichts zu beschönigen. Und deshalb ist eine Initiative des Flensburgs Jobcenter vielleicht sehr zu begrüssen: Für genau diese Menschen und ihre Probleme haben die Flensburger ein spezielles Projekt in Gang gebracht, mit dem die Betroffenen gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen können. Sie specken ab und haben gleichzeitig ihren 1-Euro-Job.

Nach Angaben der Pressesprecherin der Arbeitsagentur, Silke Hansen, legen derzeit 18 übergewichtige Hartz-IV-Empfänger in einem Waldstück vor den Toren der Stadt einen Fitness-Parcours an. Die körperliche Aktivität soll ihnen beim Abnehmen helfen. Andererseits gehören Fitness-Training und Ernährungsberatung zu dem Programm, das Ärzte begleiten. Die Teilnahme ist freiwillig und niemand wird überfordert. Aber die Motivation ist hoch, weil die Teilnehmer ihr Übergewicht inzwischen selber als Problem erkannt haben.

Quelle: focus.de

Pech für Wintersportler - Glück für Helm-Hersteller

Der tragische Skiunfall des CDU-Politikers Althaus am 01. Januar in der Steiermark, bei der er mit einer 41-jährigen Frau zusammenstiess, die dabei ums Leben kam, hat einem Schutzhelmhersteller aus Thüringen ein unerwartetes Auftragsplus eingebracht. Die Firma musste vor knapp drei Wochen einen Werksverkauf eröffnen, sonst wären sie, nach Angaben des Geschäftsführers, des Andrangs nicht mehr Herr geworden. Und das, obwohl eigentlich die Weichen schon für die Produktion der Frühjahrs-und Sommerware gestellt waren.

Nach dem Bekanntwerden des Skiunfalls wurden etwa 5000 bis 10 000 Helme seit Jahresanfang zusätzlich verkauft. Und dieselbe Entwicklung ist auch bei der Konkurrenz zu beobachten.

Die Freizeitsportler, die im Wintersport bislang ohne Kopfschutz auskamen, haben nach den bekannt gewordenen schweren Unfällen wohl ein größeres Sicherheitsbedürfnis. Plötzlich sprechen sich 82 Prozent der Befragten für einen Helmzwang für Skifahrer aus, und nur 17 Prozent dagegen, wie eine kürzliche Umfrage ergab.

Es ist doch immer wieder dasselbe: es muss was passieren, damit wir reagieren. Egal, ob Ski, Reiten, Radfahren, etc., erst wenn man richtig Angst kriegt, denkt mal einer daran, Vorsichtsmassnahmen zu ergreifen. (Ich bin auch eine der eher Unvorsichtigen). Aber die Strategie der führenden Hersteller von Sportaccessoires zur unserer Sicherheit, angesagte Farb und Materialtrends etc. mitzumachen, ist ja doch wohl sehr erfolgreich. Über die Modeschiene kriegen sie uns dann doch. Und wir haben noch ein Sicherheitsplus. Also, wenn Sie auch zu den helmfaulen Rad-, Ski-, und Reitfans gehören, dann investieren Sie doch vielleicht mal in ein "stylishes" Teil, mit dem Sie sich gern im Spiegel sehen. Ihre Gesundheit und Ihre Lieben daheim werden es Ihnen danken.

Entwarnung für besorgte Eltern: Handys schaden Kindern - kurzfristig - nicht


Erstmals wurde in einer Studie die tatsächliche Mobilfunkbelastung bei Kindern und Jugendlichen über einen Zeitraum von 24 Stunden individuell gemessen und zeitgleich ihr Wohlbefinden abgefragt. Die Studienteilnehmer sollten angeben, ob und wie stark sie unter Kopfschmerzen, Gereiztheit, Nervosität, Schwindel, Müdigkeit, Angst, Konzentrationsproblemen und Einschlafproblemen leiden.
Es wurde sowohl das aktuelle Befinden am Untersuchungstag als auch das Wohlbefinden der letzten sechs Monate betrachtet. Dabei wurde kein Zusammenhang zwischen den tatsächlichen, individuell gemessenen elektromagnetischen Feldern des Mobilfunks und den abgefragten Befindlichkeitsstörungen festgestellt. Auch für einzelne Mobilfunkfrequenzen (D-Netz, E-Netz inklusive UMTS sowie schnurlose Heimtelefone, und WLAN) ergab sich kein Einfluss auf die betrachteten Beschwerden.

Die Untersuchungen wurden im Rahmen des Deutschen Mobilfunkforschungsprogramm (DMF) vom Institut und der Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Ludwig-Maximilians-Universität München unter Leitung von Professor Katja Radon. Für die Studie befragt wurden 1 524 Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren sowie 1 498 Kinder zwischen acht und zwölf Jahren und deren Eltern. Die individuelle Mobilfunkbelastung der Kinder und Jugendlichen wurde über 24 Stunden mit Hilfe von Personenmessgeräten registriert. Die Geräte zeichneten sowohl die elektromagnetischen Felder durch Eigen- und Fremdtelefonate auf, sowie durch Mobilfunkbasisstationen, WLAN und schnurlose Heimtelefone.

Die Hälfte der Kinder und 90 Prozent der Jugendlichen gaben an, ein eigenes Mobiltelefon zu besitzen. Insgesamt lag die mittlere Gesamtbelastung durch elektromagnetische Felder des Mobilfunks bei Kinder und Jugendlichen weit unterhalb der in Deutschland gültigen Grenzwerte. Weniger als 0,2 Prozent des gültigen Grenzwertes wurden im Mittel gemessen. Die Mobilfunkbelastung war in den größeren Studienorten etwas höher als in kleineren Gemeinden.
Ein Drittel der Jugendlichen gab an, besorgt über mögliche gesundheitliche Effekte durch die Mobilfunktechnologie zu sein, neun Prozent fühlten sich sogar gesundheitlich durch sie beeinträchtigt. Die Hauptsorge der Jugendlichen galt den Mobiltelefonen (33 Prozent). Der Anteil besorgter Eltern von Kindern bis zwölf Jahren lag mit 57 Prozent weit höher als bei den Jugendlichen. Die Sorge der Eltern galt den Mobiltelefonen und den Mobilfunkbasisstationen gleichermaßen.

Allerdings wissen wir nun weiterhin nicht, welche Langzeitwirkungen elektromagnetische Felder des Mobilfunks auf Kinder und Jugendliche haben. Nun sollen internationale Studien zu Langzeitwirkungen des Mobilfunks vorbereitet werden. Ein Schwerpunkt ist dabei die langjährige, intensive Mobiltelefonnutzung bei Kindern und Jugendlichen. Ergebnisse sind aber erst in einigen Jahren zu erwarten. Weil sich das Immun- und Nervensystem von Kindern und Jugendlichen noch in der Entwicklung befindet, könnten sie empfindlicher gegenüber elektromagnetischen Feldern reagieren als Erwachsene.
Aus Vorsorgegründen empfehlen die Forscher deshalb weiterhin einen vorsichtigen Umgang mit drahtlosen Kommunikationstechniken, insbesondere bei Kindern
Schade, nun ist uns wieder ein Argument gegen exzessiven Handygebrauch unserer Kleinen genommen worden. Da gibt's nur eins: Kartentelefon und monatliches Budget. Ist doch ganz einfach, oder?

Blutproben auf dem Mount Everest

Unglaublich, was manche Forscher/Mediziner so auf die Beine stellen (müssen), um neue Studienergebnisse zu gewinnen. Bergsteigen bis in unwirtliche Höhen ist dabei eine der Herausforderungen gewesen, die britische Forscher zu meistern hatten. Denn erst knapp unterhalb des Gipfels des Mount Everests haben sie Bergsteigern Blutproben entnommen und den bislang niedrigsten Sauerstoffgehalt im Blut eines Menschen gemessen (im Durchschnitt 3,28 Kilopascal). Der geringste Wert, den die Mediziner um Expeditionsleiter Mike Grocott vom University College London ermittelten, lag sogar nur bei 2,55 Kilopascal. Unter normalen Bedingungen liegt der Wert bei gesunden Menschen bei 12 bis 14 Kilopascal.

An mehreren Stationen auf ihrer Tour auf den höchsten Berg der Erde entnahmen sich die Mediziner und Bergsteiger gegenseitig die Blutproben aus einer Beinarterie. Die Forscher setzten für rund 20 Minuten ihre Sauerstoffmasken ab, atmeten die dünne Hochgebirgsluft und entnahmen das Blut. Die Proben wurden anschließend von Sherpas zu einem Labor in ein Basiscamp zur Analyse gebracht.
Exzellente Anpassungsleistungen des Körpers
Mit einem derartig starken Sauerstoffmangel befinden sich normale Menschen auf Meeresspiegelniveau schon in einem äußerst kritischen Zustand. Die werden in der extremen Höhe eines Achttausenders nach zwei bis drei Minuten bewusstlos. Die trainierten und akklimatisierten Teilnehmer der Expedition zeigten hingegen keinerlei kognitive Beeinträchtigungen. Die Forscher führen dies auf exzellente Anpassungsleistungen des Körpers an die außergewöhnlichen Bedingungen des Hochgebirges zurück.


Wofür das alles?
"Indem wir gesunde Menschen in großer Höhe untersuchen, in der Sauerstoff knapp ist, erfahren wir etwas über physiologische Veränderungen im Körper. Damit können wir die Intensivtherapie verbessern, denn dort sind niedrige Sauerstoffspiegel fast immer ein Problem", sagte der Intensivmediziner Grocott. Die Körpermechanismen, die den Sauerstoffmangel kompensieren helfen, könnten außerdem Hinweise für Notfalltherapien beispielsweise bei akutem Lungenversagen, Mukoviszidose und Lungenemphysemen liefern, schreiben die britischen Ärzte. Allerdings sind noch weitere Untersuchungen nötig, bis es zu Anwendungen in der klinischen Praxis kommen kann.

Quelle: dpa

Gut und lange schlafen


Wir sind wieder da. Heute morgen, nach langer Weihnachtspause, haben wir die Arbeit in der Praxis aufgenommen mit dem festen Vorsatz, das Wort "Krise" aus unserem Sprach- und Denkalltag auch 2009 zu verbannen. Und wir werden auch in diesem Jahr versuchen, hier an dieser Stelle Ihnen mehr positive als negative Nachrichten etc. zu bieten. Ein erschreckend hoher Anteil an Spaniern (über 60%) bezeichneten das Jahr 2008 als "katastrophal". Überlegen Sie mal genau, ob Sie sich dem auch so einfach anschliessen können. Oder war da vielleicht doch noch irgendwas Schönes, was sie in den letzten zwölf Monaten erlebt oder getan haben? Es ist doch nicht zu glauben, dass wir uns 365 Tage im Jahr über finanzielle Dinge den Kopf zerbrechen und nichts anderes mehr wahrnehmen.

Ganz sicher haben die meisten von uns noch einen Partner, der uns liebt. Kinder, die gesund und munter sind. Gesundheit, Freunde, Zeit für sich. Usw... Sagen Sie nicht, nichts davon hätten Sie im letzten Jahr geniessen können.

All denen, die tatsächlich grosse Probleme zu lösen haben oder Schicksalsschläge erleiden mussten, wünschen wir natürlich Lösungen, die weiterbringen und Trost, der hilft.

Und nun der 1. gute Tipp zum Neuen Jahr: Länger schlafen für die Herzkranzgefäße
Ein guter Schlaf macht mental fit, eine lange Schlafdauer hält die Koronararterien sauber ( und beugt natürlich auch noch Falten vor!-Anmerkg. der Red.). Das hat eine Auswertung der über 5 Jahre dauernden Studie CARDIA mit knapp 500 Teinehmern im Alter von 35 bis 47 Jahren ergeben. (JAMA 300, 2008, 2859).

Nachdem die Forscher von der Universität von Chicago Faktoren wie etwa Alter, Geschlecht, Rauchen oder Schlafapnoe berücksichtigt hatten, zeigte sich: Eine Stunde mehr Schlaf war mit einem um ein Drittel verringerten Verkalkungsrisiko verbunden. Anders ausgedrückt: Eine Stunde mehr Schlaf reduziert das Atheroskleroserisiko ähnlich wie eine Senkung des systolischen Blutdrucks um 16,5 mmHg.

Quelle: aerztezeitung.de

Weihnachten 2008 auf Mallorca

Nach 10 Jahren ohne haben wir dieses Mal wieder einen Weihnachtsbaum. Ein wunderbares Exemplar aus China. Aus richtigem Plastik, er erfüllt die EU-Norm hinsichtlich der (Nicht-)brennbarkeit, aber er muss noch von uns selbst geschmückt werden. Die mallorquinische Weihnachtskrippe steht natürlich auch schon; für die Söhne ist auch sie inzwischen weniger interessant als für den Kater. Ich habe sogar schon Lieder rausgesucht, die wir in unserem 3-Nationalitäten-Menü am 25. vielleicht singen wollen.

All diese persönlichen Dinge erzähle ich nur, weil ich keine einzige Nachricht gefunden habe, die ich für den heutigen Eintrag benutzen könnte. Eine Nachricht, die irgendwie zu den kommenden Feiertagen passt, die für Leser interessant sein könnte, denen Weihnachten was bedeutet, sowohl für Leser, die heute die Uhr am liebsten ein paar Tage weiterstellen möchten.

Allen unseren Patienten und den regelmässigen oder Zufalls-Lesern wünschen wir gesegnete Feiertage und ein gutes Jahresende. Und wir wünschen Ihnen, dass Sie das neue Jahr voller Hoffnung und Freude beginnen können und dann in 12 Monaten auch erfolgreich abschliessen können. Schenken Sie Aufmerksamkeit, freuen Sie sich an Ihren Mitmenschen, geniessen Sie die Zeit, die Ihnen geschenkt wird.

PS. Das Word des Jahres 2008 in Deutschland ist "Finanzkrise". Ich bin überzeugt, dass für uns alle das vergehende Jahr noch andere wichtige Aspekte hatte. Halten Sie sich an die im kommenden Jahr.
Bis dahin
Ihr Praxisteam

Ganz gesunde Rezepte für Weihnachten: Lachs mit Zuckerschoten und Wildreis

Weihnachten kann eine schwierige Zeit werden; manchem wird der Stress zuviel, weil der ganze Clan anrückt und die eigenen Vorstellungen von diesen Tagen auch noch irgendwie zum Zuge kommen sollen. Andere sind froh, wenn Sie überhaupt jemand finden, mit dem sie den Tisch teilen können. Falls auch bei Ihnen Weihnachten im traulichen 2-er Rahmen stattfindet und Sie auch gar nicht soviel damit anfangen können, kann ich dieses unkomplizierte aber dennoch würdige Rezept empfehlen. Feiern Sie das Weihnachtsfest, auch wenn Sie es mit eigenem Inhalt füllen. Es können sehr schöne Tage werden.

Zutaten für 2 Personen:
  • 400 gr. Lachs
  • etwas Jodsalz
  • etwas Pfeffer
  • 200 ml Orangensaft
  • 200 gr. Zuckerschoten
  • 25 gr. Butter
  • 40 gr. Petersilie
  • 200 gr. möglichst Naturreis

Zubereitung: Den Lachs salzen und pfeffern. Orangensaft in kleiner Pfanne aufkochen. Lachs dazu geben und zugedeckt 15 Minuten, dann noch 5 Minuten offen garen (die Flüssigkeit darf nur simmern). Zuckerschoten putzen, in wenig Salzwasser 10-15 Minuten garen. Reis in doppelter Menge leicht gesalzenem Wasser garen. Ein Viertel der Butter unter die Zuckerschoten rühren. Kräuter fein hacken. Restliche Butter in Orangensud rühren und Sauce damit binden. Lachs mit den Kräutern bestreuen, mit Zuckerschoten und Reis servieren.

Die Zubereitungszeit des Gerichtes beträgt nur ca. 25 Minuten plus 15 Minuten Garzeit, also ist es arbeitsbelastungsmässig nicht gerade das allertypischste Weihnachtsmenü. Und Sie haben hinterher auch noch Energie für einen tollen Weihnachtsspaziergang. Da müssen Sie dann nicht gleich auf Hierbas, Jägermeister, etc. zurückgreifen, um wieder durchatmen zu können.

Afghanische Kinder werden in Hamburg operiert

Eine gute Nachricht aus dem Norden: Die Aktion Herzbrücke der Hamburger Albertinen-Stiftung, von Deutschen und Afghanen gemeinsam getragen, kann zehn weiteren herzkranken Kindern aus Afghanistan zum Teil lebensrettende Operationen in der Hansestadt finanzieren. Möglich geworden ist das durch den Erlös von rund 100 000 Euro bei einer Benefizgala.

Seit 2005 engagieren sich Herzchirurgen, Kardiologen, Anästhesisten und Kardiotechniker für herzkranke Kinder aus Krisengebieten. Es wurden bereits über 42 herzkranke Kinder im Hamburger Albertinen-Herzzentrum operiert, hauptsächlich Kinder aus Afghanistan. Die Kosten dafür betragen durchschnittlich rund 11 000 Euro. Die Albertinen-Stiftung unterstützt dabei die Herzbrücke finanziell und organisatorisch.

Und noch eine Initiative, die man anerkennen sollte: Neben den Eingriffen an den kleinen Patienten wird auch ein dreimonatiges Austauschprogramm für afghanische Ärzte und Pflegekräfte organisiert, um durch Know-How-Transfer, Material und Instrumente den medizinischen Wiederaufbau und die Versorgung der Herzbrücke-Kinder zu verbessern.

Mit dem Chefarzt des Herzzentrums, Dr. Friedrich-Christian Rieß, ist die “Hilfe zur Selbsthilfe” in seinem Haus Tradition geworden. Zum 1. Mal schon Ende der 90er Jahre trainierten Ärzte und Pflegekräfte des Herzzentrums bereits Kollegen aus einem Krankenhaus im russischen Jekaterinburg.

Vornehmlich steht dabei die Ausbildung von Chirurgen, Anästhesisten und Pflegekräfte im Vordergrund und daher haben viele der russischen Ärzte schon einige Monate in Deutschland verbracht. Auch die Hamburger reisen immer wieder nach Jekaterinburg, um dort bei schwierige Operationen zu helfen.
Quelle: aerztezeitung.de

Ganz gesunder Kuchen: Glühweinkuchen


Weihnachten rückt immer näher. Wenn Ihnen das Fest etwas bedeutet, werden Sie sich ja wahrscheinlich mehr oder weniger organisiert haben. Machen Sie sich keinen Stress; wenn es zu eng wird, steigen Sie doch auf die spanische Alternative um. Geschenke gibt's dann einfach am 6. Januar.
Ich habe noch einen ein einfaches, aber leckeres weihnachtliches Kuchenrezept gefunden. Schnell geht's auch. Und Glühweingewürz kriegen Sie auf Mallorca ja auch. NUR: Alkohol ist drin, das müssen Sie beachten.

Zutaten:(für eine Gugelhupfform von 20 cm Durchmesser):
  • 2 Eier
  • 150 g Halbfettbutter
  • 100 g Honig
  • 250 g Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • 2 TL Zimt
  • 100 ml Glühwein
  • 150 g Haselnüsse (gemahlen)
  • 50 g Schokolade (geraspelt)
  • evtl. Süßstoff flüssig (ggf. Zucker)
  • Prise Salz
  • Fett und Grieß für die Form.
Zubereitung:
Den Backofen auf 180°C (Umluft 160°C) vorheizen. Die Gugelhupfform dünn einfetten, mit etwas Grieß ausstreuen, Eier trennen. Für den Rührteig die Butter, Honig und Eigelbe cremig rühren. Mehl mit Backpulver und Zimt mischen und abwechselnd mit Wein und Nüssen zu der Buttermasse geben. Alles zu einem glatten Teig verarbeiten, Schokolade unterheben, nach Geschmack mit Süßstoff (ggf. Zucker) abschmecken. Eiweiße mit Salz steif schlagen und unter den Teig heben. Den Teig in die Form füllen. Im Ofen auf der unteren Einschubleiste ca. 50 Minuten backen.

Ich mag ihn gern - natürlich sehr ungesund - mit Puderzucker bestreut, oder mit Zuckerguss.
Ergibt ca. 20 Stücke

Gift und Futter für die grauen Zellen

Ständiges Handyklingeln, permanenter E-Mail-Terror und Termindruck, all dieser negative – tägliche - Alltags- und Berufsstress, macht dem Hirn zu schaffen. Informationsüberflutung und fehlende Ruhepausen bewirken, dass wir spätestens mit 40(!!)Jahren beginnen, geistig abzubauen, wenn wir uns nicht von chronischem Arbeitsstress freimachen, warnt Intelligenz-, Gedächtnis- und Demenzforscher Siegfried Lehrl. Also müssen wir gut mit unseren Energien umgehen, wenn wir leistungsfähig sein und bleiben wollen.

Das einfachste Rezept: werden Sie Topmanager
Die haben nach Lehrls Ansicht weniger Stress, weil sie gelernt haben zu delegieren, ihre Zeit zu managen und sich damit Freizeit zu schaffen. Doch auch ein einseitiger, eintöniger Arbeitsalltag lässt das Potenzial unseres Hirns verkümmern. Auf den Punkt gebracht: tägliche lange Fernsehabende und Faulenzerurlaube sind das reine Gift. Ein erzwungener „Stillstand“ wie z.B. ein Krankenhausaufenthalt ist in dieser Hinsicht das Schlimmste, was dem Hirn passieren kann. (Das werden wohl die meisten von uns, die das schon mal “erleben” durften, bestätigen). Und ein zu wörtlich genommener Ruhestand, bei dem der Mensch sich aus allem rauszieht, an den schnellen Abläufen der Gesellschaft nicht mehr teilhat, leistet dem Intelligenzverlust grossen Vorschub. Vor allem leidet unsere “flüssige” Intelligenz; das ist die, die uns zu Problemlösungen verhilft, bei denen wir nicht auf frühere Erfahrungen zurückgreifen können, sondern kreativ werden müssen.

Alltagsverantwortung und soziale anregende Kontakte sind eine Herausforderung, die das Hirn dringend braucht; während Faulenzen und Langeweile im wahrsten Sinne tötlich für die grauen Zellen sind. In Zahlen: 5 Tage Krankenhaus macht 5 Punkte weniger IQ. 3 Wochen Sonnenliege auf Mallorca macht 20 Punkte weniger IQ. Etwas simpel, aber es sollte uns zu denken geben! Als Gegenmittel gegen den Schwund empfiehlt der Hirnforscher Lehrl, sich am Pool oder im Ohrensessel wenigstens an tägliche Skatrunden, Sudokus, Scrabbles oder Kreuzworträtsel zu machen

Das richtige Futter für die grauen Zellen

Für alle, die noch was leisten wollen, gibt es ein angemessenes Frühstück mit z.B. dunklem Brot, etwas Marmelade oder Bananen; Honig oder Ahornsirup. Denn, wer denkfit bleiben will, braucht gute „Hirnnahrung“:Gerade morgens brauchen wir Glukose, das bringt Energie, die für das Denken nötig ist. Dazu die Tasse Kaffee für die Aufmerksamkeit und fürs Durchhaltevermögen. Wer richtig frühstückt, bringt bessere Gedächtnisleistungen, arbeitet schneller und ist umsichtiger.

Der Einfluss der Ernährung auf Intelligenzleistungen wird häufig unterschätzt, Insgesamt essen wir Deutschen ja inzwischen zu fett, zu süß, und zu viel Junk Food. “Ein Großteil der Bevölkerung isst heute wieder schlechter als früher“, so Lehrl. Dabei hat eine Langzeitstudie in Spanien sogar nachgewiesen, dass richtiges Essen auch das Hirn anspornt. In drei Jahrzehnten erhöhte sich der IQ durch bessere Ernährung bei Menschen aus unteren sozialen Schichten um über zehn Punkte.

Geistige „Fitmacher
Es gibt kaum etwas schöneres, als schlapp auf dem Sofa zu liegen, aber ab und an muss das Gehirn arbeiten. Und sie können es mit einfachen Rechenaufgaben auf Trab bringen.
Bevor Sie z.B. einen wichtigen Brief oder Bericht schreiben, empfiehlt Siegfried Lehrl Übungen zum „Aufwärmen“ des Gehirns:

- Nehmen Sie sich einen Zeitungsbericht und kringeln Sie alle Wörter ein, die z.B. auf ´-heit´ enden. Wichtig ist die kleine Kreisbewegung mit dem Stift oder

- Schreiben Sie ein Wort auf , und bilden Sie aus den vorhandenen Buchstaben/bzw. Buchstabengruppen im Kopf neue Wörter. Z.B. Gehirn – gehen, Ehre, Ire, Gehirnwäsche, Hilfe, etc.Nicht mehr als max. 20 Wörter, dann sind Sie fit und machen sich an die eigentliche Arbeit.
Quelle: focus.de

Das Magische Auge: Smarties gegen Dauerregen

Es regnet in Strömen und will gar nicht wieder aufhören. Bäche treten über, Hauswände sind schon ganz schwarz. Alarmstufe "orange" ist schon ausgerufen. Das heisst, Patienten sagen ihren Arzttermin ab und in der Praxis gibt's Zeit genug für einen Post zum reinen Vergnügen.
Ich glaube, wir müssen diejenigen, die es heute wagen, aus dem Haus zu gehen, und sich bis zu uns durchkämpfen mit einer Tüte vieler, vieler bunter Smarties belohnen.

Nordic Walking im Norden Mallorcas


So, es geht los. Im Norden Mallorcas startet die 1. Gruppe “Fit and Fun”. Dieses neue Konzept umfasst eine ganze Reihe sportlicher Aktivitäten mit dem zusätzlichen Schwerpunkt Spass. Weitere Aspekte sind auch Stressabbau und Erfahrungen für die Sinne; jedes Treffen steht unter einem Thema.

Am Samstag, dem 17. Januar 2009 um 09’00h morgens geht’s los. Von Betlem (Colònia Sant Pere) bis nach "Es Caló" unterhalb des Mont Ferrutx; diese vielen unbekannte Inselecke ist eine der schönsten, weil unberührtesten.

Der Weg ist für fast jedes Alter und eine normale Konstitution geeignet. Die Laufzeit beträgt etwas 2 Stunden und anschliessend wollen wir auf gut mallorquinische Art kräftig frühstücken. Zwei ausgebildete Nordic-Walking-Trainer leiten den Kurs.

Auf dieser Internetseite werden wir Sie in den nächsten Tagen noch näher zum Thema informieren. Wir zeigen Ihnen mit der Gruppe von “Fit and Fun”, dass Sport richtig Spass machen kann, dass Sie tolle Leute kennenlernen können, dass es eine unglaublich schöne Möglichkeit ist, die (mallorquinische) Natur zu geniessen und fast nebenbei machen sie sich körperlich und seelisch fitter.

Zu diesen sportlichen Events, die wir ab jetzt organisieren werden, können Sie sich nach Belieben an- und abmelden, sporadisch oder (natürlich viel besser) regelmässig teilnehmen. Die Daten der jeweiligen Aktivitäten können Sie aus diesem Blog entnehmen oder telefonisch (971 500 343) in unserer Praxis erfragen.

Planen Sie es schon mal ein:

Samstag, 17. Januar 2009, 09’00h in Betlem

Genauer Treffpunkt wird noch bekanntgegeben. Der Kostenbeitrag ist 10€ inkl.Verpflegung mit “pà amb oli”, etc.

Sex nach Herzinfarkt ist ein Tabu - in der Arztsprechstunde

Mann oder Frau erleidet einen Herzinfarkt, wird behandelt und entlassen; startet brav in die Reha und sucht sich hinterher vielleicht sogar noch eine Sportgruppe für die Phase III. Dafür wird in Deutschland viel getan. Viele beginnen wieder mit der Arbeit und das Leben hat auch wieder einen Alltag. Mit dem Alltag sollten sich dann auch wieder alltägliche (oder wenigstens wöchentliche) Freuden wie Sex einstellen. Aber viele Patienten haben nach einem Herzinfarkt grosse Angst und schränken ihre sexuelle Aktivität deutlich ein und von sexueller Zufriedenheit bei Männern und schon gar nicht bei Frauen keine Spur. Durch frühzeitige Beratung in der Arztpraxis könnte es aber erheblich erleichtert werden, ein normales befriedigendes Sexualleben wieder aufzunehmen.

Nur sehr wenige Patienten sprechen aber von sich aus in der Praxis sexuelle Themen aktiv an; also liegt es wohl beim Arzt, das Thema Sex schon während der kardialen Rehabilitation anzusprechen und entsprechende, individuelle Empfehlungen zur Belastbarkeit im Rahmen der Trainingstherapie zu geben: Sex ist für stabile Herzpatienten nämlich ungefährlich und körperlich nicht belastender als das Reha-Training.

Von einer guten Beratung zu sexuellen Fragen und bei Bedarf Sexualtherapie profitieren die Patienten erheblich. Das ist in einer Studie bei 90 Männern unter 70 Jahren nach Herzinfarkt oder Bypass-Op belegt worden. Sechs Wochen nach dem Akutereignis waren 87 Prozent der Patienten der Interventionsgruppe wieder sexuell aktiv im Vergleich zu nur 50 Prozent in der Kontrollgruppe.

Ich wette, dass all diesen Menschen das Leben wieder noch viel mehr Freude macht. Deshalb, wenn der Arzt schweigt, springen Sie über Ihren Schatten und fragen Sie nach!

Lebensfreude ist eine ansteckende Krankheit

Das ist jetzt mit den - allerdings umstrittenen – Methoden und Ergebnissen einer amerikanischen “Netzwerkstudie” sozusagen wissenschaftlich bewiesen.

Nicholas Christakis von der Harvard Medical School und James Fowler von der Universität von Kalifornien in San Diego haben die sozialen Netzwerke in der Kleinstadt Framingham offengelegt. Die Bewohner des Orts im Bundesstaat Massachusetts werden seit 1948 regelmäßig zu Gesundheit und Lebensgewohnheiten befragt, was in der Vergangenheit schon wichtige Erkenntnisse zu den Risikofaktoren von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ergeben hat.

In einer der vielen Umfragen waren die Teilnehmer sogar gebeten worden, persönliche Daten von Verwandten und enge Freunden zu benennen. Aus diesen Angaben konnten die Forscher ein soziales Netzwerk aus 4.739 Personen rekonstruieren, das seither zu interessanten Erkenntnissen geführt hat. So z.b. ist dadurch bekannt geworden, dass Adipositas häufig in sogenannten “Clustern” auftritt: Wer einen Bekannten oder Verwandten mit Übergewicht hat, leidet häufiger selbst unter Gewichtsproblemen, und das sogar über mehrere „Ecken” hinweg.

Inzwischen konnten die Forscher ein ähnliches Phänomen auch bei Rauchern beobachten. Die Erfolgschancen einer Tabakabstinenz hängen also tatsächlich sehr stark davon ab, ob andere Menschen im sozialen Umfeld es ebenfalls geschafft hatten. Auch hier konnte eine „Beziehung” über mehrere Personen im sozialen Netzwerk nachgewiesen werden.

Ihre aktuelle Studie aus Framingham belegt die "epidemische Verbreitung" der Lebensfreude. Ausgangspunkt waren dieses Mal vier Antworten in einem Fragebogen, den die Teilnehmer in den Jahren 1983 bis 2003 ausfüllten. Es wurde unter anderem gefragt, ob sie hoffnungsvoll in die Zukunft blicken, ob sie sich glücklich fühlen, das Leben genießen und sich ebenso gut wie andere Menschen fühlen. Die Antworten zeigten – wie beim Übergewicht und beim Rauchen – eine Häufung entlang der Verbindungslinien des sozialen Netzwerks. Das Ergebenis war doch sehr aufschlussreich: Die Lebensfreude des Ehepartners erhöhte die Chance auf eine ebensolche Lebenseinstellung um 8 Prozent. Bei einem Geschwister, der in der Nähe lebt, sind es 14 Prozent, beim Nachbarn sind es 34 Prozent. Wie in den beiden anderen Untersuchungen war auch beim Lebensglück ein Einfluss über mehrere „Ecken” nachweisbar.
Quelle: aerzteblatt.de

Im Grunde belegen diese Studien doch eigentlich nur, was wir alle schon lange wissen; nämlich wie wichtig ein positives oder leider auch negatives Umfeld für unser allgemeines Befinden, bis hin zur persönlichen Entwicklung ist. Ich kenne eine Frau, die mit ihrem Lächeln "unterschreibt" (my smile is my signature - steht auf ihrer Website) Halten Sie sich an solche Menschen.

Kartoffel-Kürbis-Suppe


Zum Abschluss der kulinarischen Herbstsaison noch ein Kürbisrezept, mit dem Sie schon mal vorarbeiten für Weihnachten, was ja kalorienmässig oft etwas zu üppig wird.

Zutaten: (für 2 Personen berechnet)
  • 10 Gramm Kürbiskerne
  • 50 Gramm Zwiebeln
  • 200 Gramm Porree
  • 500 Gramm Kartoffeln
  • 500 Gramm Kürbis
  • 10 Gramm Öl
  • 1 Lorbeerblatt
  • etwas Jodsalz
  • etwas Pfeffer
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 20 ml Balsamico-Essig
  • etwas Kerbel

Zubereitung:

Die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten, anschliessend beiseitestellen. Gemüse waschen, putzen, klein schneiden. Öl erhitzen, Zwiebeln glasig dünsten, dann Kartoffeln, Kürbis, Lauch und Lorbeer andünsten, salzen, pfeffern und mit Brühe ablöschen. Die Suppe 15 Minuten köcheln lassen. Anschließend das Lorbeerblatt entfernen, die Suppe pürieren, abschmecken und mit Kürbiskernen, Balsamico-Essig und Kerbel anrichten.

Dazu reichen Sie Vollkornbaguette; und je nach Geschmack kann man die Suppe mit ein paar eingelegten Kapern oder gepulten Krabben anreichern.

Zubereitungszeit: mit Vorbereitung 30 Min.

Ganz gesunde Kekse

Wir steuern hier in Spanien auf ein langes Wochenende hin; wer noch keine Reisepläne hat, wie anscheinend die Hälfte der Nation, und vielleicht adventlich kreativ werden möchte, kann ja dieses Keksrezept ausprobieren. Es hat nicht so viel Zucker und Fett wie anderes traditionelles Gebäck und schon garnicht wie das, was es zu kaufen gibt.

Pistazienherzen

Zutaten (für 90 Stück)

  • 250 g Weizenmehl
  • 100 g Butter
  • 1,5 TL Süßstoff flüssig (ggf. Zucker)
  • 1 Ei
  • 1 gehäufter EL Schmand
  • 50 g gehackte Pistazien
  • Mehl zum Ausrollen
  • 50 g Sauerkirsch-Konfitüre
  • ganze und gehackte Pistazien zum Verzieren

Zubereitung: Mehl, Butter, Süßstoff/ Zucker, Ei, Schmand und gehackte Pistazien zu einem glatten Teig verarbeiten. In Folie wickeln und 45 Minuten kalt stellen. Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen, Herzen ausstechen und auf mit Backpapier ausgelegte Bleche geben. Im vorgeheizten Backofen bei 175°C (Umluft 155°C) etwa 12 Minuten backen. Konfitüre erhitzen und durch ein Sieb streichen. Herzen mit Konfitüre bestreichen und mit ganzen und gehackten Pistazien verzieren.

Atmen Sie richtig?


Winterzeit ist Erkältungszeit: und wenn ausser der Nase auch noch die Lungen zu sind und es beim Atmen richtig röhrt, dann wird einem wieder bewusst, wie wichtig es ist, voll durchatmen zu können und tief Luft zu holen. Die meisten von uns können das ja schon kaum mehr. Ganz flach hebt sich der Brustkorb - bloss nicht in den Bauch atmen, dann kneift die Hose.

Mit uralten Techniken wie Kundalini-Yoga kann man viel verbessern; jetzt habe ich entdeckt, dass man sich bei einem online-coach (schönes deutsches Wort) registrieren kann, von dem man regelmässig Übungen erhält für die Lungengesundheit im Besonderen und das seelische Wohlbefinden allgemein, da richtiges Atmen ja auch ganz entscheidend ist für unseren Reaktion in Stresssituationen. Probieren Sie es mal aus, vielleicht kommen Sie bald besser durch den nächsten Ärger oder den nächsten Herbst/Winter.

Armamputation per SMS

In Spielfilmen hat ja wohl jeder von uns schon mal die waghalsigsten (Eigen-)Operationen erlebt: Die Helden schneiden sich selbst mit Gewehrkugeln aus dem Bauch. Mancher Arzt wird sich an den Kopf fassen. In Kriegsfilmen, für diejenigen, die ihn nie selbst erlebt haben, sehen wir schreckliche Szenen von den Zuständen in Lazaretten und können uns kaum vorstellen, dass es sowas wirklich gibt. Was wir ja inzwischen kennen, sind computergesteuerte Operationen, bei denen der “Operateur” in New York den Patienten in Tel Aviv operiert, die immer sehr spektakulär sind und deswegen durch die Medien gehen.

Anders sieht es in Krisengebieten wie jetzt im Kongo aus. Der Chirurg David Nott von “Ärzte ohne Grenzen” rettete dort kürzlich einem 16-jährigen Jungen, der bei den Kämpfen lebensgefährlich verletzt wurde, das Leben, indem er ihm einen Arm amputierte, aber unter den unglaublichsten Umständen. Der Arzt hatte solch eine komplizierte Operation noch nie selbst ausgeführt, und schon garnicht unter den dort herrschenden Zuständen; erinnerte sich aber an einen früheren Kollegen aus der Gefässchirurgie in einem Londoner Krankenhaus - und dieser stand sofort bereit. Der Kollege schickte ihm SMS mit Anweisungen für die Notoperation, die der Dr. Nott im Kongo dann Schritt für Schritt ausführte.

Ohne die Operation, bei der das Schlüsselbein und das Schulterblatt entfernt werden mussten, wäre der Junge vermutlich umgekommen. Aber die Operation verlief glücklich und der Junge hat sich vollkommen erholt.
In Europa sind für Eingriffe dieser Art ja modernste medizinische Hilfsgeräte zur Hand und das entsprechende Personal. Aber im krisengeschüttelten Kongo musste der SMS-Arzt Nott mit ein wenig Ersatzblut und sehr dürftigen Vorrichtungen auskommen.
Freuen Sie sich mal wieder über die Zustände im Gesundheitsbereich, die wir hier in Europa haben.
Quelle: dpa

Orangen aus Mallorca

Gut ernähren wollen wir uns ja fast alle. Bioobst und Gemüse, vitaminreich, ausgewogen, mit artgerecht gehaltenen und geschlachteten Tieren, etc. Schmecken soll es auch. Fragt sich nur oft, wo man das alles so bekommt. Ich habe mal wieder im "Stern"-online gesurft und bin auf einen Einkaufsführer für gute Lebensmittel gestossen. Sehr interessant. Und v.a. fand ich dort auch eine Adresse für unsere mallorquinischen - naturbelassenen - Orangen, die ja wirklich jedes Nordlicht orange vor Neid werden lassen. Man kann sie sich per Flieger kommen lassen für einen gar nicht exzessiven Preis, finde ich.

Wer schon mal hier war, kennt bestimmt auch diese Bimmelbahn aus Sóller, DEM Anbaugebiet für Apfelsinen. Daher auch die Farbe der Waggons?