Blog von Dr. Javier Moreno, Kardiologe und Internist in 07300 Inca / Mallorca, Avda. d'Alcudia, 16-1ºD, Tel. +34 971 500 343 und in Messalut (Manacor) Tel. 971 559 000. e-mail: medininca@yahoo.es
Gelber Schein für Freitag, den 13.

Quelle: aerzteblatt.de
Herzgruppen auf Mallorca
Der Tag ist gefüllt mit einem interessanten Angebot an körperlicher Betätigung. Bereits vor dem Frühstück ein Spaziergang. Gegen 10'00Uhr geht es weiter mit 60-minütigem körperlichem Training, mal am Strand, mal in der Hotelanlage.
Am Nachmittag ab 16'00Uhr bieten die beiden wunderbaren Übungsleiterinnen Monika Steiger und Walburga Custodis eine weitere Stunde mit sehr effektiven Dehn- und Balanceübungen und anderen sportlichen Aktivitäten. Die beiden Leiterinnen wollen zeigen, dass Übungen in einer Herzgruppe mit einfachen Mitteln wie Thera-Bändern, Luftballons, kleine Plastikwasserflaschen, o.ä. einen grossen Nutzen bringen können und obendrein viel Spass machen.
Neben den körperlichen Aktivitäten findet fast täglich Entspannungstraining statt.
Am Samstag werden wir einen Nordic-Walking-Kurs anbieten. Zur "Belohnung" gibt es hinterher Paella und herzgesunden Rotwein!
Das Wetter ist dieses Mal voll auf unserer Seite. Sonne, Sonne, Sonne. Alle Aktivitäten konnten im Freien stattfinden!
In diesem Jahr hat uns Herr Siegfried Bienert (u. Reihe, 3. von li.), der Geschäftsführer des sächsischen Landesverbandes der DGPR (Deutsche Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation) begleitet. Er konnte sich vor Ort von unserer Arbeit überzeugen. Wir hoffen auf eine gute Zusammenarbeit in der Zukunft.
Sprint mit 72 Jahren

Rezepte zum Abnehmen: Kabeljau auf Gemüse-Ragout
Kabeljau-Rezepte gibt's ja soviele wie früher Fische im Meer. Hier ein ganz schnelles und leckeres leichtes.Zutaten: (für 4 Pers.)
- 800 g Kabeljaufilet
- 2 EL kaltgepresstes Olivenöl
- 2 rote Zwiebeln
- 1/2 Blumenkohl
- 600 g grüner Spargel
- 600 g Kartoffeln (möglichst neue Ernte)
- 1 Glas (200 ml) Gemüsefond oder Brühe
- Pfeffer/ Jodsalz
- 4 TL körniger Dijon-Senf
- 2 Bund Schnittlauch
Zubereitung:
Den Fisch auf restliche versteckte Gräten absuchen, in Stücke schneiden und im heißen Öl kurz anbraten, würzen, dann beiseitestellen und warmhalten. Zwiebeln fein hacken. Blumenkohl in Röschen teilen. Vom Spargel die Enden abschneiden und in ca. 4cm lange Stückchen schneiden. Kartoffeln gut schrubben und halbieren.
Gemüse im Bratfett andünsten. Mit Fond ablöschen. Mit Senf, Salz und Pfeffer würzen. Zugedeckt circa 15 Minuten garen. Filet nochmals kurz darauf erhitzen. Mit Schnittlauch bestreuen.
Handys im Krankenhaus

Auf jedem dritten Handy wurden mindestens zwei verschiedene Erreger festgestellt und auf jedem zehnten Handy sogar noch mehr. Auf jedem achten Telefon fand sich mindestens ein Bakterienstamm, der gegen Antibiotika resistent war. Die Forscher untersuchten insgesamt 200 Handys von Ärzten und Pflegern.
"Diese Mobiltelefone könnten in einer Klinik ein Infektionsherd sein und die Übertragung von Bakterien begünstigen", warnten die Wissenschaftler. Ärzte und Pfleger sind an übliche Hygieneregeln wie etwa Händewaschen gewöhnt, mit der Sauberkeit ihrer Mobiltelefone nehmen sie es aber, scheint es, nicht so genau. Nur jeder zehnte an der Untersuchung beteiligte Klinikmitarbeiter gab an, sein Handy regelmäßig zu reinigen.
Zur Erklärung: Bakterien mit dem Kürzel MRSA (Methicillin-resistente Staphylococcus aureus) haben gegen geläufige Antibiotika wie Penicillin einen Schutzmechanismus entwickelt, so dass nur wenige Medikamente wirken. Gerade in Kliniken birgt dies die Gefahr lebensgefährlicher Infektionen.
Quelle: stern.de /AFP Annals of Clinical Microbiology and Antimicrobials
Hygienekampagne in Berlins Kneipen: die ekligsten sollen ins Internet
Da schimpfen wir doch immer frei von der Leber weg über die Zustände im Ausland. Dreck und Schimmel finden wir aber, so scheints, auch reichlich in heimischen Gefilden.Im In-Viertel Prenzlauer Berg, z.B., dürfen Sie bitte in manchen Lokalen und Läden nicht zu genau hinsehen. Ratten im Lagerraum, Schimmel und Spinnweben im Keller, das alles fanden Berliner Hygieneprüfer und wollen es jetzt auch gleich zur Abschreckung im Internet veröffentlichen.
Von insgesamt rund 7000 Betrieben im Lebensmittelhandel sind bisher allerdings nur 39 durchgefallen. Es sind aber bisher auch nicht alle kontrolliert worden. Aber was die zwölf Kontrolleure des Bezirks bereits fanden, ist abschreckend genug. "Mangelnde Grundhygiene", abgelaufene Haltbarkeitsfrist von Lebensmitteln, die nicht eingehaltene Kühlkette, verschimmelte Bierzapfanlage; alles nicht sehr appetitanregend und gesund.
Quelle: aerztezeitung.de
Und Eier sind doch gesund

Wenn Sie also Ihre Cholesterinwerte senken wollen oder sollten, nehmen Sie ab, treiben Sie Sport und hören Sie mit dem Rauchen auf (das kann man schaffen!).
Wie schön, denn dann ist unser Notabendessen, wenn wir spät und ohne Energie und Ideenreichtum nach der Arbeit nach Hause kommen ja gerettet. Spiegelei mit Olivenöl - vonwegen der ungesättigten Fettsäuren, malloquinisches Brot ohne Salz, ein paar Tomaten. Gesünder geht's ja kaum.
Quelle: Nach Informationen der Wissen Gesundheit GmbH
lifeline.de
Anonyme Krankenscheine für "Illegale"
Die illegale Einwanderung ist ein Problem, von dem wir manche Aspekte oft gar nicht wahrnehmen. So z.Bsp. die prekäre gesundheitliche Situation, die dadurch für die Menschen ohne entsprechende Aufenthaltsgenehmigung entstehen kann. Bisher stand ihnen nur im akuten Notfall medizinische Hilfe zu. Inzwischen leben nach Schätzungen in Berlin 250.000(!!!) Menschen ohne geregelte Papiere, sodass das Land Berlin sich jetzt genötigt sieht, die medizinische Versorgung von Menschen ohne Aufenthaltsstatus verbessern. Geplant ist die Einführung „anonymer Krankenscheine“, wie Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher (Linkspartei) am Dienstag im RBB-Inforadio erklärte. Damit könnten sich dann illegale Zuwanderer ärztlich behandeln lassen, ohne ihre Identität preisgeben zu müssen.
Quelle: aerzteblatt.de
Geld oder Zähne

Am Freitag wurde der rabiate Mediziner vom Amtsgericht Neu-Ulm wegen Nötigung und vorsätzlicher Körperverletzung zu einer Geldstrafe von 6000 Euro verurteilt. Der Angeklagte hatte die Tat zugegeben. Das Urteil ist rechtskräftig. Es soll jetzt der schwäbischen Zahnärztekammer für mögliche dienstrechtliche Konsequenzen zugestellt werden.
Geldanreize für abstinente Raucher

Neu ist das Thema auch in diesem blog nicht, aber ich stosse immer wieder drauf und es ist ja oft auch sehr interessant in seinen verschiedenen Facetten.
Eingefleischte Raucher sind gewöhnlich auch gegen drastische Ausmalungen gesundheitlicher Folgeschäden immun. Alle wissen um die Risiken, aber kaum einen Raucher hält das vom Tabakkonsum ab. Die einzige halbwegs erfolgreiche Methode, jemanden vom rauchen fernzuhalten scheint das Locken mit einer Belohnung finanzieller Art.
Denn nur mit Geldprämien gelang es US-Forschern in einer neuen Studie, die Rate dauerhaft abstinenter Ex-Raucher deutlich zu erhöhen. Das Team um Dr. Kevin Volpp aus Philadelphia hat 878 Zigarettenraucher - allesamt Beschäftigte eines großen US-Konzerns - nach Zufallsauswahl zwei Gruppen zugeteilt. Die Hälfte der Probanden erhielt lediglich Informationen über ein Entwöhnungsprogramm, der anderen Hälfte wurden zusätzlich erfolgsabhängige finanzielle Anreize in Aussicht gestellt: 100 Dollar für die Teilnahme am Entwöhnungsprogramm, 250 Dollar für sechs Monate Abstinenz, und nochmals 400 Dollar für denjenigen, der auch nach zwölf Monaten noch Verzicht übte. Alles in allem lockten also 750 Dollar.
Natürlich verließ man sich bei der Überprüfung nicht allein auf die Angaben der Teilnehmer, sondern machte einen negativen Bluttest (Cotinin-Test) zur Bedingung für die Auszahlung der Prämien.
Primäres Zielkriterium war die Rate der Raucher, bei denen der Bluttest nicht nur nach drei und sechs, sondern auch noch nach neun oder zwölf Monaten dauerhafte Abstinenz bezeugte. Mit 14,7 Prozent war diese Abstinenzquote in der Gruppe mit finanzieller Motivationsförderung nicht gerade berauschend hoch, aber immer noch dreimal höher als in der Kontrollgruppe (5,0 Prozent). Zum Zeitpunkt nach 15 oder 18 Monaten waren die Erfolgsquoten weiter gesunken (9,4 versus 3,6 Prozent), ein Unterschied aber immer noch klar erkennbar.
Das Unternehmen, bei dem die Studienteilnehmer angestellt sind, erwägt nun, die Motivationshilfe per Scheckheft allen verzichtbereiten Rauchern unter seinen Beschäftigten anzubieten. Die Kalkulation ist einfach: Da bei Nichtrauchern weniger krankheitsbedingte Ausfallzeiten anfallen, könnten diese Ausgaben nicht nur der Gesundheit, sondern am Ende auch der Produktivität zugute kommen.
PS. In unserer Praxis haben wir noch keinem Patienten einen Scheck in Aussicht gestellt, der uns mit dem festen Versprechen verliess, das Rauchen aufzugeben. Unser Chef rechnet den Rauchern aber immer ganz was Interessantes vor:
- Mit wieviel Geld zusätzlich gehst du mit 65 Jahren in Rente, wenn du mit 18 aufhörst zu rauchen, und die freigewordene Summe monatlich sparst/ bzw. investierst?
- 47 Jahre à 1 Päckchen pro Tag für 3,50 € (Preisschwankungen lassen wir aussen vor):
30x 3,50€ = 105€ x 12M. x 47J. machen 59220€, wenn man das Geld unter die Matratze legt. - 105€ x 12M. x 47J. mit 2,5% Zinsen, machen 113,177€.
- 105€ x 12M. x 47J. mit 5% Zinsen (auch für Kleinsparer noch nachzuvollziehen) machen 239,835€.
- Was 10% Zinsen ausmachen würden, rechnet derjenige lieber selber aus, der auch in Finanzdingen ein gewisses Risiko einkalkulieren kann.
Quelle: aerztezeitung.de
Ambulante Pflege auf Mallorca
Wenn das Leben schwieriger wird, weil es mit der Gesundheit hapert, das soziale Umfeld wegbröckelt und wichtige Dinge im Alltag nicht mehr selbständig erledigt werden können, dann sind die Betroffenen oft auf Hilfe von aussen angewiesen, damit der Traum nicht zum Albtraum wird. In Sachen Kranken- und Alten-Pflegedienste hat sich auf der Insel schon viel getan. Auf die staatlichen Sozialdienste hat jeder ein Recht, der hier auch gemeldet ist. Das ist allerdings oft nicht der Fall. In diesem Fall muss man sich passende private Einrichtungen suchen. Auch hier gibt es einige seriöse Unternehmen. Interessant für uns Nordlichter Mallorcas kann deshalb ein neuer ambulanter Krankenpflegeservice werden, von dem staatl. geprüften Krankenpfleger Günther Stix ins Leben gerufen, mit Sitz in Can Picafort, mit einem sehr umfassenden Serviceprogramm, der aber auch auf der ganzen Insel tätig ist.
Auch das noch: political correctness - schwedische Version

Wie die Online-Agentur Ananova berichtet, teilte die Behörde für Transportwesen in Sodertalje Frau Forsberg mit, dass die Buchstaben - englisch für Attention-Deficit/Hpyeractivity Disorder - "unangebracht" seien und sie die Nummernschilder abzuschrauben habe. "In der Gesellschaft verändert sich alles ständig", erklärte Mikael Andersson von der Schwedischen Transport-Agentur. "Das gleiche gilt für Wörter und Sätze, die als anstößig erachtet werden können."
Bei den liberalen Schweden kommt das Verbot nicht so gut an. Es kommt wohl die Frage auf, was sie in puncto political correctness als nächstes erwartet.
Gedopt an den Arbeitsplatz wird immer beliebter
Halluzinatorische Substanzen gibt es schon "seit Menschengedenken". Das sie im Alltag von gesunden Menschen benutzt werden, ist allerdings relativ neu.Aber Tabus brauchen nur ein paar mal übertreten zu werden, dann sind sie keine mehr und gehen in unsere Köpfe ein als das Normalste der Welt. Im Medizinischen Bereich erleben wir das ja z. B. mit den Schönheitsoperationen, die in den letzten Jahren unheimlich beliebt geworden sind. (früher war der Führerschein zum 18. ein tolles Geschenk, heute gilt als cooles Geschenk von mitfühlenden Eltern eine Brust-OP für den teenie). Was diese Schönheitschirurgie für den – gesunden – Körper ist, gibts als Hirndoping auch für den optimierten Gemütszustand.
Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach fordert Konsequenzen aus dem Report der Krankenversicherung DAK, wonach „Doping“ am Arbeitsplatz auf dem Vormarsch ist. Viele Medikamente sind leicht zu besorgen. Auch Mediziner sind bisweilen zu leichtfertig. Das ist aus dem Bericht zu entnehmen. Man macht sich kurz im Internet schlau, was man dem Arzt erzählen muss, damit es mit der Verschreibung klappt.
Link zum Thema
http://www.fitforfun.de/gesundheit/gesundheitsratgeber/doping-im-alltag/lifestyle-drogen-heute-schon-gedopt_aid_6937.html
Scharf gewürzt schützt - gegen Durchfall

TV macht Kinder depressiv
Dass Fernsehen dick macht, ist nichts Neues. Dass es auch depressiv macht, ist auch nicht grade verwunderlich, aber es ist jetzt in zwei amerikanischen Studien dokumentiert worden: Kinder und Jugendliche werden danach im späteren Leben umso dicker und depressiver, je mehr sie in jungen Jahren fernsehen. In der einen Studie war die Depressionsrate bei den Teilnehmern am höchsten, die sieben Jahre zuvor am meisten ferngesehen hatten.. In der anderen Studie waren die Teilnehmer am dicksten, die fünf Jahre zuvor als Schüler am meisten ferngesehen hatten (
Ps. Nach 11 Jahren ohne haben wir uns wieder zum Kauf eines Fernsehers entschlossen. Der Vorsatz klingt gut: keine “Glotze”, nur nette Filme als DVD und als gesellschaftlicher Akt, sozusagen; fast so wie damals in den 60-er Jahren, wo man noch Freunde einlud… und dazu gibt’s dann Langnese-Eiskonfekt oder Popcorn. Vielleicht wird uns das dick machen – aber doch bestimmt nicht depressiv, oder?
Dr. House vs. Dr. med.

Auf den Plätzen zwei und drei folgen „Dr. House“ und „Grey´s Anatomy“. Das allerdings verwunderte den Forscher. Gerade letztere ist die Serie, in der der Klinikalltag ganz besonders versexualisiert ist. Sex zwischen leitenden Ärzten und jungen Assistentinnen (man beachte die weiterhin bestehende Hierachie) ist Teil des Tagesablaufes – haarscharf am Alltag eines ganz normalen Krankenhauses vorbei. Der Studienautor vermutet, dass da die Herren Kollegen wohl eher Wunschträume mit haben einfliessen lassen. Aber auch Diagnose-Crack Dr. House bewegt sich eher weitab der Klinikrealität: jeder klarsehende Mediziner kann noch erkennen, dass dessen Patienten an Krankheiten leiden, die allenfalls als Anekdote für den Hörsaal dienen können.
Quelle: FOCUS.DE