Frauen haben Migräne - Männer einen Kater: Gesundheit und Geschlechter

Meine Freundin Romy hat wiedereinmal ein neues Thema in ihrem blog begonnen und mich gefragt, ob ich mitmache: Sind Männer anders gestrickt?

Das kann ich spontan beantworten. Ich würde sagen, ja. (Das ist auch gut so. Ich stell mir vor, mein Mann wäre wie ich - ich würd's nicht aushalten) Aber hier an dieser Stelle will ich versuchen, in den nächsten fünf Tagen mal anhand von wissenschaftlichen Studien, statistischen Daten, etc., ein bisschen Material zusammen zu suchen, was das bestätigt (oder vielleicht doch nicht?). Und von diesem Material gibt es wieder reichlich in den letzten Jahren zum Leidwesen u.a. vieler Feministinnen, die im späten 20. Jahrhundert so fleissig dafür gekämpft haben, diese biologisch bedingten Unterschiede als inexistent zu entlarven. Ich werde mich hier natürlich mit gesundheitlichen Themen befassen, das allein ist ja schon interessant genug...

Ich hab mal einfach gegoogelt: frauen maenner unterschiede gesundheit. Zu diesen Wörtern allein gab es 2.040.000 Einträge. Also fang ich mal an.

Migräne: Typisch weiblich
Nach dem DAK-Gesundheitsreport leiden 17 Prozent der befragten Frauen nach eigener Angabe innerhalb eines halben Jahres mindestens einmal an Migräne. Das sind mehr als doppelt so viele weibliche wie männliche Personen (nur gut sechs Prozent). Knapp 3 000 Erwerbstätige wurden dafür interviewt.

Schmerzempfindlichkeit
Wenn es drauf ankommt, spielen Männer selbst mit gebrochenem Arm Fußball und Frauen ziehen sich freiwillig hochhackige Stöckelschuhe an und leiden zum Teil entsetzlich. Allerdings fühlen Indianerinnen eher Schmerz. Denn Frauen sind schmerzempfindlicher als Männer. Verschiedene Experimente zeigen, dass ob Nadelstiche oder eiskaltes Wasser, bei allen Tests die Probandinnen früher Schmerz signalisierten.

Frauen gehen eher zum Arzt
Männer sind Vorsorgemuffel – sie gehen nur ungern zum Arzt. Frauen dagegen setzen sich aktiver für ihre Gesundheit ein. Das geht bei den meisten ja schon mit regelmässigen Besuchen beim Gynäkologen ab der Pubertät los. Vielleicht leben Frauen deswegen länger als Männer?

Frauen klagen nicht
Also, eigentlich sind es die Indianerinnen, die keinen Schmerz kennen. Denn es sind die Frauen, die die Stärke der Symptome herunterspielen. Aber sie gehen anders mit gesundheitlichen Problemen um. Sie sprechen über ihre Gefühle, suchen Unterstützung und lassen sich eher helfen.

Männer sind Jammerlappen
Ganz anders die Männer: Obwohl sie Schmerzen besser aushalten können, gelten sie schnell als wehleidig. Statt der Extraportion Aufmerksamkeit von Mamas oder Schatzis Seite kriegen sie dann aber oft den Satz zu hören: "Jetzt stell dich mal nicht so an!" Und das prägt wohl: Statt offen mit der Krankheit umzugehen, schieben viele Männer andere Gründe vor. (Also sind wir Frauen - mal wieder - Schuld für das "Indianergehabe").
Sind die Hormone schuld?
Viele Frauen haben den Eindruck, dass ihre Kopfschmerzen in bestimmten Phasen des Zyklus auftreten. Auch Schmerzforscher vermuten, dass Hormone möglicherweise an der Entstehung der Schmerzen beteiligt sind. So scheint ein Absinken des Östrogenspiegels Kopfschmerzen zu begünstigen. Bei rund fünf Prozent der Migränepatientinnen ist dies der Auslöser ihrer Schmerzattacken.

Der Griff zur Tablette
Aber beide Geschlechter greifen häufig zu Tabletten: 63 Prozent der Frauen und 61 Prozent der Männer, die Kopfschmerzen haben, bekämpfen ihr Leiden mit rezeptfreien Schmerzmitteln (laut DRK-Bericht). Gegenmittel Nummer zwei: Hinlegen und ausruhen! Mehr als die Hälfte der Betroffenen - Männer und Frauen - zieht sich bei Kopfschmerzen am liebsten ins stille Kämmerlein zurück.

Tagträumen - ein Ausflug vom Alltag

Meine virtuelle Freundin Romy hat diese Woche ihren privaten Blog unter ein Motto gestellt: Novemberträume, da schnüffele ich jeden Tag rein und bin deshalb auf das heutige Thema für meinen post gekommen:

Tagträume, nach der Definition in der wikipedia nicht genaus dasselbe, wovon Romy so träumt, aber ich hab noch was Interessantes gefunden:

Tagträumen – als ein kurzer Ausflug vom Alltag, als Mittel gegen einen stressigen Tag. Normalerweise denkt man wohl bei Tagträumen immer an geistig unbeabsichtigte Abwesenheit. Langeweile, Desinteresse, etc. und schwupps schaut man aus dem Fenster oder gleich ins Leere und reist in die Ferne mit seinen Gedanken. Aber es geht auch anders, nämlich bewusst. Und wen das interessiert, kann unter diesem
link weiterlesen…. Und ist hinterher bestimmt hochmotiviert, alle möglichen Novembertagträume voll zu geniessen.

Aktion in Palma zum Welt-Diabetes-Tag

Am kommenden Samstag, dem 14. November, wird der Welt-Diabetes-Tag gefeiert. Für uns auf Mallorca ist deshalb vielleicht eine von der Policlínica Miramar organisierte Aktion in Palma besonders interessant:

Ort der Veranstaltung: Plaza del Olivar in Palma

Zeit: zwischen von 10.00 bis 13.00 Uhr

Die Aktion leiten die beiden deutschsprechenden Ärzte Frau Dr. Gallo, Endokrinologin und Dr. Javier Moreno, Internist und Kardiologe.

Was ist überhaupt Diabetes?

Viele Menschen wissen gar nicht genau, um was es sich handelt. Die Krankheit ist ein Stoff­wechselsyndrom, das auf­grund eines teilweisen oder vollständigen Mangels des Hor­mons Insulin eine Erhöhung des Blutzuckers provoziert. Hier auf den Balearen leben schätzungs­weise 60.000 Diabetiker, 50 Prozent wissen allerdings nichts von ihrer Krankheit!

Was löst Diabetes aus?
Kurz gesagt, die Risikofaktoren sind – leider – fast immer die gleichen: Bluthochdruck, Fettleibig­keit, Rauchen, zu hoher Cholesterinspiegel , exzessiver Alkohol­konsum und Stress können Diabetes hervorrufen. Eine Schwangerschaftsdiabetes und Erbfak­toren gehören ebenfalls dazu.

Diabetes ist nicht gleich Diabetes:
Es gibt zwei Haupttypen von Diabetes neben den vie­len Unterarten. Beim Typ eins (die kennt man eher unter „Jugend-Diabetes“) produziert die Bauchspeicheldrüse kein Insulin. Deshalb muss der betrof­fene Patient sich dieses selbst injizieren. Beim Typ zwei (Alters-Diabetes) arbeitet die Bauchspeicheldrüse zwar, benötigt aber eine medikamentöse Behandlung.

Diabetiker-Alltag:
Heutzutage können auch Diabetiker glücklicherweise eine recht gute Lebensqualität haben, weil die Krankheit für sie kein Hindernis mehr für das normale Leben darstellt. Eine Heilung der Krankheit gibt es zwar immer noch nicht, mittlerweile bietet die Medizin aber therapeutische Alternativen an, die die Lebensqualität wesent­lich verbessern. Also ist es sehr wichtig, sich genau über die Krankheit zu informieren.

Nicht alle Diabetiker wissen, woran sie genau leiden, und erhalten deshalb auch nicht die angemessene medizinische Behandlung. Das hat oft schwerwiegende Folgen für die Gesundheit. Impotenz, Sehprobleme, vorzeitiger Zahnausfall, etc. und im schlimmsten Falle Niereninsuffizienz oder Extremitätenamputationen. Und diese mangelnden Kenntnisse und führen u. a. dazu, dass auf den Balearen 50% der Dialyse-Patienten dieses Verfahren aufgrund einer Niereninsuffizienz als Spätschaden ihrer Diabeteserkrankung benötigen. - Und die Lebensqualität als Dialysepatient ist sehr eingeschränkt.

Bei der Aktion zum Welt-Diabetes-Tag können Sie sich kostenlos


  • Ihren Blutzuckerspiegel

  • Ihren Blutdruck

  • Ihr Gewicht und den Body-mass- Index (Fett- und Muskelanteil)

  • und Ihren Bauchumfang messen lassen

Für Diabetiker und Patienten mit einem hohen Risikoprofil gibt es bei Interesse ein kleines "Leckerli" : sie erhalten kostenlos ein Blutzuckermessgerät (natürlich solange der Vorrat reicht!).

Viagra® (1): Kürbiskerne (0)

Man hört und liest manchmal Dinge, die einen zum denken, schmunzeln oder ärgern bringen. Und manchmal fragt man sich auch, wie die Geschichte wohl ausgehen wird oder ausgegangen ist. Denn davon bringen die Medien meist nichts mehr. Aber heute morgen bin ich auf das Ende so einer Geschichte gestossen. Ich las nur Styriagra, da wusste ich, das kennst du doch? Da war doch was mit Österreich...

Ja, nun ist es endlich soweit: Die Potenzpille Viagra hat dem US-amerikanischen Pharmakonzern Pfizer die nötige "Härte" gebracht, dass Goliath/ Pfizer zwei Jahre Prozess gegen David / Richard Mandl, ein steirischer Süsswarenproduzent, durchgehalten hat. Nicht abkommen wollte Pfizer von ihrem Vorwurf der "Markenrechtsverletzung" durch Herrn Mandl.

Nun hat der Oberste Gerichtshof den Amerikanern in ihrem Rechtsstreit durch verschiedene Instanzen Recht gegeben.

Was hatte Herr Mandl denn verbrochen? Seine Kürbisknabberkerne hat er mit blauer Schoko-Traubenzucker-Glasur überzogen. Deshalb ähnelten sie in Form und Farbe der Viagra. Und dann hat er ihnen auch noch den humorigen Namen "Styriagra" verpasst. Das konnte der Weltkonzern Pfizer wohl nicht auf sich sitzen lassen.... und betrachtete die Markenschutzrechte für die Wortmarke Viagra® verletzt.

Der Herr Mandl hatte vor Gericht immer wieder beteuert, bei seinen kleinen blauen Styriagra-Kürbiskernen handle es sich lediglich um eine Markenparodie. Und ich find's schade: war doch einfach nur lustig. Und noch Gratis-Werbung für Viagra. Die Pille in aller Munde, sozusagen. Tja, und wieder ein Beweiss, dass sich die Justiz wohl keinen Humor erlauben darf. Ich wäre aber zu gern mal bei den Verhandlungen dabeigewesen. Sowas fällt in meinem Denken unter "Bagatelle". Kann es einfach nicht glauben, dass sich ein Unternehmen wie Pfizer um sowas "einen Kopf macht".

Studienreform bringt Mehrarbeit für Studenten - und für den Psychater


In Europa heutzutage zu studieren hat wahrscheinlich nur noch wenig mehr mit dem zu tun, was unsereiner vor 30 Jahren machte. Hier in Spanien hat es viel Protest gegen die Reformen gegeben. Die Gründe – hauptsächlich ein zwingender Auslandsaufenthalt, oder Studieninhalte unter vermehrt wirtschaftlichen Kriterien, konnte ich nicht so ganz nachvollziehen.

Allerdings scheint jetzt, zumindest in Deutschland, der damit verbundene erhöhte Leistungsdruck im Bachelor-Studium seine ersten negativen Konsequenzen zu zeigen: Immerhin 20 % (!) mehr Studenten (80.000 Kontakte) als bisher treibt es zur psychologischen Beratung der Studentenwerke in Deutschland.

Die häufigsten Probleme der Studenten: Lern- und Arbeitsstörungen, Leistungsprobleme, Arbeitsorganisation und Zeitmanagement, Prüfungsangst, depressive Verstimmungen, Identitäts- und Selbstwertprobleme. Insgesamt ließen sich mehr als 23 000 Studierende in Einzel- oder Gruppengesprächen psychologisch beraten.

Die neuen Bachelor-Studiengänge scheinen den Zeit- und den Leistungsdruck auf die Studenten zu erhöhen. Und daraus resultiert z. T. auch ein steigender Finanzierungsdruck. Denn viele können wegen der dichten Stundenpläne und der vielen Prüfungen keinem Nebenjob mehr nachgehen. Finanzielle Probleme sind die Folge und das erhöht den Stress noch mehr.

Klar, dass auch zugleich die Zahl der Sozialberatungen bei den Studentenwerken anstieg, und zwar um 27 Prozent auf knapp 72 000. Die häufigsten Themen hier: Studienfinanzierung, Schwangerschaft und Studieren mit Kind sowie die Beratung ausländischer Studierender.

Tja, unsereiner hatte andere Probleme: Erasmus, etc. gab’s nicht. Wer wollte, ging einfach ins Ausland. Die einen, wenn’s der Geldbeutel erlaubte, nach Lausanne (zum Skifahren). Die “Romanisten” nach Frankreich, Italien oder Spanien. Das Geld dafür? Ein Nebenjob und das Problem war gelöst. Das machte das Studium vielleicht etwas länger, aber in den Jahren lächelten wir ja sowieso noch über blutjunge Studienabgänger aus anderen europäischen Ländern und ihre mangelnde “Reife”. Nun sind auch die deutschen Studis eher fertig, aber vielleicht krank. Haben wir da was gewonnen?

Schnarchen macht richtig Lärm

Viele lachen ja drüber, aber für diejenigen, die davon betroffen sind, gibt's dafür kaum einen Grund. Entweder hat der Schnarcher selbst Probleme. Oder der Partner. Oder sogar die Nachbarn, wenn man davon ausgeht, dass Schnarchen lauter sein kann als ein LKW.
Bei einer Seniorin aus Cambridge wurden vor kurzem ein Geräuschpegel gemessen, der sogar den eines tief fliegenden Flugzeugs übersteigt. 111,6 Dezibel!! Was für ein grässlicher Rekord.

Zum Vergleich: Ein Lkw donnert mit 90 Dezibel über die Landstraße, ein "Gettoblaster" produziert 100 Dezibel, eine Motorsäge 110 und ein Presslufthammer 120 Dezibel. Die Engländerin reagierte geschockt, als sie die Ergebnisse erfuhr. "Ich fühle mit meinem Mann mit", sagte die 60-Jährige. Der empfindet selbst aber auch Mitleid mit ihr, denn sie weckt mit ihrem nächtlichen Krach nicht nur ihn und die Nachbarn sondern eben auch sich selbst auf.

Also, Ursachen gibt's genug: von übermässigem abendlichen Alkoholkonsum über Allergien wegen Milbenbefall im Bett, bis zu Übergewicht. Das hat unschöne Folgen wie Müdigkeit, Bluthochdruck - und Eheprobleme. Derjenige Schnarcher, der einen Funken Solidarität und Liebe für seine Nächsten spürt, hat wirklich Grund alle möglichen Hilfsmittel wenigstens mal ins Auge zu fassen: Akohol reduzieren? Abspecken? Kieferbandage? Klingt alles ziemlich unschön, aber der Partnerschaft wird es nur nützen. Oder auch mal nachdenken über zwei getrennte Schlafzimmer mit zwei grossen Lotterbetten - damit das Schnarchopfer nicht immer aufs unbequeme Sofa ziehen muss!

Natürlich hat auch die Wikipedia hat einen langen informativen Artikel zum Thema. Und in Niedersachsen gibt es sogar ein Schnarchmuseum!

Dr. Moreno jetzt auch in der Policlínica Miramar in Palma

Gute Nachrichten für alle unsere Patienten aus und um Palma.

Dr. Moreno ist jetzt auch in Palma in der Policlínica Miramar für Sie zu erreichen. Für Termine und Untersuchungen, so wie Sie es aus unserer Praxis kennen, wählen Sie bitte die Nummer
.
971 76 75 00

Frau Diana Mazuera, die verantwortliche Rezeptionistin in der Kardiologie, und ihre Kolleginnen sind Ihnen gern behilflich.

Die Policlínica Miramar wurde im Jahre 1969 gegründet und hat sich seit dem zu einer der ganz Grossen auf Mallorca entwickelt. Für die kardiologische Ambulanz von besonderer Bedeutung ist, dass 1992 eine hochmoderne Abteilung für Herzchirurgie ins Leben gerufen werden konnte. Das Team der Herzchirurgen bilden Dr. Chuquiure, Dr. Garriga und Dr. Sáez de Santamaría, die seitdem mit grossem Erfolg mehr als 5000 Eingriffe unternommen haben.

Für die invasiven Techniken (Herzkatheter-Labor) zur Diagnose und Behandlung der Pathologien des Herzens ist die Abteilung um Dr. Usón zuständig.

Unsere Praxiszeiten und Leistungen in Inca sind von dieser Erweiterung natürlich nicht betroffen.

Modernes Märchen: Bettler wird Bürgermeister - und bleibt Bettler

Auch die Berufswahl ist eine Frage der Intelligenz, sagt immer lakonisch mein Schwager.

Das scheint sich auch bei einem indischen Bettler zu bestätigen, der damit bisher soviel verdiente, dass er seine gesamte Familie versorgt hat, und noch gleich seinem Dorf finanzielle Hilfe zukommen lassen konnte.

Seine uneigennützige Art vielleicht brachte Herrn Dharmveer Bhoora jetzt den Bürgermeisterposten ein. Trotzdem möchte er seinen “Job” nicht aufgeben: In einer Woche erbettelt er umgerechnet gut 385 Euro, was wahrscheinlich ein Haufen Geld im Norden Indiens ist. “Nun bin ich verantwortlich für die Entwicklung meines Dorfs, und einen Teil meines Geldes werde ich dafür verwenden", kündigte der Bettler.

Sein Credo ist: "Ich bin sicher, dass sich einige Leute gut fühlen, wenn sie nicht nur meiner Familie, sondern dem ganzen Dorf helfen." Das will ich meinen.

Persönliches Fazit für mich: Da kann man mal sehen, wie weit man kommt, wenn man sich von jeglichem Statusdenken befreit.

14 November, Diabetes -Welttag

Senioren am Steuer

Wie oft haben Sie sich in letzter Zeit über einen älteren Mitmenschen im Strassenverkehr geärgert? Oder erschreckt, weil er Ihnen als Fussgänger fast vors Auto gelaufen ist?

Das ist wohl doch nicht immer nur Respektlosigkeit und Überheblichkeit unsererseits, der Jüngeren. Denn Verkehrspsychologen bescheinigen der Altersgruppe der über 75-Jährigen nun eine Unfallgefährdung, die mit der Risikogruppe Fahranfänger vergleichbar ist.

Deshalb schlagen die Experten vor, die älteren Verkehrsteilnehmer zu regelmäßigen Untersuchungen ihrer Fahrtauglichkeit zu bewegen. Wie? Z. Bsp. mit Versicherungsrabatten und ähnlichen Anreizen.

Bei chronisch kranken Menschen leidet die Fahrtüchtigkeit häufig unter regelmäßiger Medikamenteneinnahme, erklärt Wolfgang Schubert, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Verkehrspsychologie. Nach Einschätzung des Heidelberger Verkehrsmediziners Rainer Mattern lassen die Arzneiverordnungen in Deutschland darauf schließen, dass bis zu 40 Prozent der Verkehrsteilnehmer in Deutschland unter dem Einfluss von Medikamenten stehen. Die am häufigsten verschriebenen Beruhigungs- und Schlafmittel, sogenannte Benzodiazepine, können das Unfallrisiko verfünffachen. Bei 20 Prozent der Blutuntersuchungen nach Alkoholunfällen finden sich nach Angaben von Mattern auch Hinweise auf Beruhigungsmittel. Riskant sind am Steuer auch bestimmte Antidepressiva, Herz- und Kreislaufmittel oder Medikamente für Diabetiker. Genau diese Krankheiten betreffen aber eben v.a. ältere Verkehrsteilnehmer.

Bei der Überzeugungsarbeit für freiwillige Checks sehen die Experten vor allem die behandelnden Ärzte in der Pflicht. Denn sie sind die ersten, die Einschränkungen durch Krankheiten und Medikamente erkennen können. Ihre Aufgabe wäre es dann, ihre Patienten entsprechend aufzuklären. Die Überprüfung der Fahreignung sollten laut Wolfgang Schubert neutrale Gutachterstellen oder Verkehrsmediziner übernehmen.

Die Chancen auf Einführung von Pflichtuntersuchungen für ältere Fahrer bewerten die Verkehrspsychologen um Wolfgang Schubert allerdings skeptisch. “Keiner traut sich an die Wählergruppe der Alten heran.” Ob soviel politisches Kalkül noch angemessen ist? Jetzt sei mir keiner böse über diesen post, es ist die reine Sorge: denn ich denke nur an einen sehr nahen Verwandten meinerseits, der Monate lang um seine Fahrerlaubnis gekämpft hat, bis er den Arzt fand, der ihm nach einem Schlaganfall seine Fahrtüchtigkeit bestätigte. Und der sich über die “neue Mode” des Kreisverkehrs in Deutschland beschwerte, weil bei den Ausmassen des Kreisels keiner an die 80-jährigen Autofahrer denkt (O-Ton).

Tja, Statistik ist und bleibt Statistik, also gar nicht so eindeutig und objektiv. Und deshalb gibt es hier gibt es noch einen anderen Artikel zum Thema, mit einer etwas anderen Beurteilung der Situation.
Quelle: http://www.aerztezeitung.de/

Am 25. Oktober beginnt die Winterzeit


An diesem Wochenende ist es wieder so weit: unser Biorhythmus kommt wahrscheinlich etwas aus dem Gleichgewicht. Vielleicht etwas weniger als im Frühjahr, wo uns eine Stunde genommen wird. Da sitzt man dann mit verschwiemelten Augen am Frühstückstisch, mümmelt am Toast, keiner sagt was, weil man ja eigentlich noch schläft...

Trotzdem hat auch die geschenkte Morgenstunde nicht nur Gold im Munde. Vergessen Sie nicht: es wird auch eine Stunde früher dunkel. Also, raus aus dem Bett noch vor dem Mittag, sonst gibt's schon nach ein paar Tagen wieder traurige Gesichter wegen Lichtmangel. Hier bei uns im Süden ist das gar nicht so schlimm, wenn es um 18Uhr dann dunkel ist; wenigstens hat man dann auch mal Lust auf einen gemütlichen Herbstabend.

Wem die Umstellung auf die Winterzeit seinen Biorhythmus dermassen durcheinanderbringt, dass auch der Nachtschlaf gestört ist, kann ja die schlaflose Zeit am Computer verbringen und dieses nette Quiz machen. Dann geht die Nacht mit guter Laune auch irgendwann vorbei (oder Sie finden es so langweilig, dass Sie davon wieder einschlafen und das würde Sie dann auch wieder ins Lot bringen).

Schönheit geht vor Sicherheit?


... oder vielleicht? Lieber tot als ungeschminkt?

Da trifft der Fluch von wegen "Frau am Steuer!" ja - mal wieder - voll ins Schwarze. Denn jetzt ist es raus. Zumindest in Großbritannien werden fast eine halbe Million Verkehrsunfälle pro Jahr durch Frauen verursacht, die sich während der Fahrt schminken. Nicht im Stau, oder an der Ampel. WÄHREND der Fahrt. Das hat eine Studie des Versicherungsunternehmens Diamond ergeben, das sich auf Autofahrerinnen spezialisiert hat; den waren die Frauenunfälle wohl etwas teuer gekommen, sodass die Versicherer mal 4000 britische Fahrerinnen befragten.(Komisch, es hiess doch immer, Frauen seien die umsichtigeren Fahrerinnen....)

Dabei kam heraus, dass sich jede Fünfte von ihnen hin und wieder während der Fahrt schminkt, und drei Prozent hatten schon einmal einen Unfall verursacht, während sie Lippenstift oder Make-up auftrugen. Junge Frauen zwischen 17 und 21 Jahren, so berichtet die Online-Agentur Ananova weiter, sind die unvernünftigsten in dieser Hinsicht (sogar 27 Prozent, die sich regelmäßig im Auto zu schminken. Neun Prozent gaben zu, dass sie dabei auch schon einen Crash gebaut hatten.

Also, Mädchen, achtet doch mal auf die Produktqualität. Meine Schminke hält von zu Hause bis zur Frühstückspause. Da bin ich doch schon sicher ins Büro gekommen. Und vielleicht hilft es auch, mal am Ego zu arbeiten, damit frau sich nicht ständig im Spiegel rückversichern muss. Oder lasst euch einfach fahren, dann kommt dieser wunderschöne Schminkspiegel vom Foto zum vollen Einsatz.
Quelle: aerztezeitung

Konsolenspiele - Sport in virtueller Sparversion

Geringe Bewegung, kaum Belastung, kein Fitnesseffekt: damit ist doch eigentlich schon alles gesagt. Sport an der heimischen Spielkonsole ist einfach kein Ersatz für echtes Training. Ob Boxen, Tennis oder Laufen: "Virtueller Sport ist allenfalls Bewegung und kann echten auf keinen Fall ersetzen", fasste Professor Klaus Völker, Leiter der entsprechenden Studie, vom Institut für Sportmedizin der Universität Münster die Ergebnisse zusammen.

Die Probanden spielten die verschiedenen Sportarten jeweils eine Viertelstunde lang, wobei sie mit Controllern in der Hand virtuell Bälle wegschlugen oder miteinander boxten. Fazit: “Interaktive Videospiele können ihren Besitzern zu mehr Bewegung verhelfen, aber fehlende sportliche Bewegung nicht ausgleichen", erklärte Prof. Völker dazu.

Für “Couch-potatoes”, die sonst fernsehen würden, hat das Plus an Bewegung sicherlich einen positiven Effekt Auch den Einsatz der Konsolen z.Bsp. in Seniorenheimen halten die Münsteraner für durchaus sinnvoll. Denn für viele Senioren ist ein Tennisplatzbesuch ja nicht mehr möglich. Da kann die Spielkonsole ein guter Bewegungsersatz sein.

Eher uninteressant ist die Wii wohl auch für leidenschaftliche Sportler, die jeden Morgen ihre Kilometer durch Feld und Flur joggen. Da ist das Laufen vor dem Bildschirm doch etwas unergiebig. Also scheint die Konsole eine ziemlich überflüssige Anschaffung zu sein, denn nichts ist besser als das Erlebnis “Sport draußen”.

Dem Sport “draussen” im wahren Sinne des Wortes stimme ich ja nun völlig zu. Aber ich bin ja auch noch als “Strassenkind” grossgeworden mit Rollschuh – und Eislaufen, Radfahren, Kriegenspielen. Vielleicht liegt es daran, dass die heranwachsenden Generationen einfach das Draussensein nicht mehr lernen. Ein Tag ohne “frische Luft” – und ich bekomme ja schon fast Klaustrofobieattacken, während meine Söhne wahre Stubenhocker sind (kennt noch jemand dieses Wort?)- und in ihrem Leben bisher mit Hallensport gut bedient waren.

Kann man mit den Ohren sehen?

Es gibt Tage, da kann frau sich einfach nur wundern: über alles, was man so hört oder sieht. Genau darum geht es heute. Hören und sehen. Habe ich doch eben im internet auf der Suche nach Interessantem rumgestöbert und finde dieses Video von einem englischen blinden Jungen, der die Welt durch Echolot (mit seinen eigenen Ohren!) "sieht". Genau wie eine Fledermaus! Bewundernswert, aber vor allem GENIAL!
Quelle: www.stern.de

Zu alt für sexuelle Aufklärung?

Die Stadt Manchester hat eine Aufklärungsfibel herausgegeben. Die erregt jetzt die Gemüter der englischen Industriemetropole. Sie hat den Steuerzahler 8500 € umgerechnet gekostet und dafür wird unter anderem der Gebrauch von Kondomen beschrieben. Ebenso gibt es Tipps, was man gegen Impotenz machen kann oder sich selbst als erotisches Wesen (wieder-)entdecken kann.

Das ganze ist auch in England nicht mehr allzu skandalös; das Problem für die « Kritiker » ist aber die Zielgruppe : nämlich die 50-plus-Generation, deren Lust verebbt ist oder die auf der Suche nach einer neuen Liebe sind. So hält es Ann Widdecombe, Abgeordnete der konservativen Torys, für « eine unglaubliche Verschwendung von Steuergeldern” und kommentiert: "Wenn jemand jenseits der 50 noch nicht gelernt hat, wie man Sex hat, dann wird ihm auch keine Werbebroschüre dabei helfen."

Da hat sie hat aber wohl kaum ältere Leser zu derer Meinung befragt, denn die hingegen hatten eine sehr positive Meinung zum Thema Fibel.

Also, die Argumentation ist ja doch etwas stammtischverdächtig. Ich dachte immer, man lernt nie aus. Und wenn die Fibel auch nur einem einzigen Bürger Manchesters zu einem späten aber schöneren Sexualleben verhilft, ist das doch schon die Ausgabe wert, oder etwa nicht? (Vielleicht sinken ja dadurch die Ausgaben im Gesundheitswesen allein durch die verbesserte psychische Gesundheit der Bürger?) Ob 8500 € viel Geld oder nicht ist in diesem Zusammenhang ist wahrscheinlich eher eine Frage des krisengeschüttelten Stadtsäckels.
Quelle: aerztezeitung.de

Ein Preis für die Verständlichkeit


In diesen Tagen gibt's viele Preise. Grosse für Herta Müller für ihre Literatur und Obama "für den Frieden", und kleinere wie den Klaus-Tschira-Preis: "KlarText!". Das ist doch mal was: da werden Forscher belohnt für verständliche Veröffentlichungen ihrer Entdeckungen. Wissenschaft kann faszinieren, aber eben auch nur weite Kreise, wenn sie auch in Klartext veröffentlicht wird. Dass das geht, beweisen wohl die Veröffentlichungen der diesjährigen sechs Preisträger dieser Auszeichnung. Je 5000 Euro erhielten sie in den Kategorien Biologie, Chemie, Informatik, Mathematik, Neurowissenschaften und Physik.

Die Gewinner im Alter von 26 bis 35 Jahren (liegt's am Alter, dass sie sich auf Leichtdeutsch ausdrücken können?) haben sich gegen rund 170 weitere Bewerber aus ganz Deutschland durchgesetzt. Die Nachwuchsforscher sind unter anderem in Berlin, Heidelberg oder Mainz tätig.

Biologin Nina Schaller, die in Heidelberg studiert und im Frankfurter Zoo volontiert hat, befasste sich in ihrer Doktorarbeit beispielsweise mit der Frage: Was macht den afrikanischen Strauß zu einem der ausdauerndsten Läufer der Welt? Ja, wirklich: diese Fragestellung kann man nachvollziehen und mancher von uns Normalsterblichen hat es sich vielleicht auch schon gefragt und bekommt nun Lust auf mehr (Lesestoff).

Und Christian Vollmer, Geologe am Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz, hat z. Bsp. das Staubkorn ins Visier genommen. Sein Beitrag über die kleinen Partikel heisst "Ein kosmisches Körnchen Wahrheit". Klingt ein bisschen nach populärwissenschaftlicher Fernsehsendung, finde ich, und das zieht dann eben Interessierte an.

Alle Siegerbeiträge werden in einer Sonderbeilage der Zeitschrift "Bild der Wissenschaft" veröffentlicht. Der Preis ist eine Initiative des Mitbegründers des Softwarekonzerns SAP, Klaus Tschira, fördert seit 1996 Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik. Eine seiner ersten Aktivitäten war es dabei, den Preis für verständliche Wissenschaft auszuloben.

Badeunfälle auf Mallorca



TOD VOR MALLORCA, das ist so ein Titel, bei dem alle zusammenzucken. Hört sich doch sehr an nach Sensationspresse. Da werden die bedauerlichen Todesfälle an unseren Stränden wohl doch etwas dramatisiert. Verstehen Sie mich nicht falsch: ich will das gar nicht runterspielen, denn jeder Badeurlaub, der mit dem Tode endet, ist bestimmt eine persönliche Tragödie.

Aber es ist - immer - so: zum Ende der Saison häufen sich auf Mallorca leider die tödlichen Badeunfälle. Auch dieses Jahr sind innerhalb von rund zwei Wochen im September elf Menschen beim Schwimmen oder Tauchen im Meer ums Leben gekommen - acht der Opfer waren deutsche Touristen. Die Diskussion um mögliche Ursachen ist entbrannt.

Von Seiten der Presse werden die Sicherheitsvorkehrungen der örtlichen Behörden auf der Ferieninsel infragegestellt. Auch für Rollf Lüke, den Gründer und Vorsitzende der Organisation "Blausand.de", die sich für mehr Badesicherheit in Europa einsetzt, ist diese Zahl “unfassbar”.
Unfassbar ist das eigentlich nicht, denn es gibt mehrere mögliche Ursachen: z. B. zu wenige Rettungsschwimmer; so sind nach Lükes Auskunft, an manchen Stränden in der Nebensaison für 1500 Menschen nur zwei Retter zuständig.

Davon abgesehen sind aber auch die Rettungswege oftmals zu lang. Bei einem Notfall dauert es von der Alarmierung bis zum Eintreffen professioneller Hilfe manchmal bis zu einer halben Stunde; und das ist grade bei Ertrinkungsfällen viel zu viel Zeit.

Der zuständige balearische Rettungsschwimmerverband ist genauso besorgt. Sie verweisen aber darauf, dass die Bereitstellung von Rettungsschwimmern eine Angelegenheit der einzelnen Gemeinden ist. Und in diesem Zusammenhang kritisierten sie z.Bsp. die Regelung, nach der die Rettungsschwimmer in Hotels und an Stränden bereits um 18 Uhr Feierabend machen müssen, wo doch um diese Uhrzeit Schwimmbäder und Strände noch voller Touristen sind.

Dass es im September soviele tötlich verlaufende Badeunfälle gibt, ist relativ einfach zu erklären. In der Nebensaison sind es ältere Menschen, die auf die Insel kommen. Und die sind wegen etwaiger gesundheitlicher Vorschädigungen besonders gefährdet und können auf Risiken nicht so schnell reagieren. (Sechs der acht deutschen Todesopfer waren älter als 70 Jahre).
Unabhängig vom Alter gilt, dass sich nur die wenigsten Badegäste der Gefahren des offenen Meeres bewusst sind. Klar, man kommt zum baden in den blauen Fluten, wer informiert sich schon über etwaige Gefahren. Aber 80 Prozent der Badeunfälle gehen gerade im Herbst, wenn die Wetterlage instabil wird, auf sogenannte Rip-Strömungen zurück, die dem Opfer an scheinbar harmlosen Stränden im Wasser die Beine wegziehen und es aufs offene Meer hinausspülen können. Diese Strömungen entstehen, wenn die Wassermassen, die der Wind an den Strand bringt, beim Zurückfließen ins Meer von Felsen oder Sandbänken abgelenkt werden und dadurch einen gewaltigen Sog bilden.

Wer in eine solche Unterströmung gerät, sollte auf keinen Fall dagegen ankämpfen, sondern nur versuchen, seitlich davon parallel zum Strand wieder herauszukommen. Das klingt ganz einfach, ist es auch, wenn man nicht in Panik gerät. Habe ich alles schon am eigenen Leibe erlebt mit einem (fremden) Kind, was nur “Seepferdchen” hatte, an der Hand und dessen panischer Mutter daneben. Und wir kamen nicht ohne fremde Hilfe raus. Das sass tief, für Jahre, bei allen Beteiligten. Als “Insulaner” lernt man dann glücklicherweise ein paar “Tricks”.

Auf jeden Fall fehlt bei aber bei unkundigen Badegästen oft der Respekt, vor dem Meer, vor den Rettungsschwimmern, vor der roten Fahne und vor dem eigenen nur mittelprächtigen Gesundheitszustand. Und da kann man dann wirklich nur noch appellieren an den Verstand, den die meisten von uns doch eigentlich haben.
Quelle: aerztezeitung.de

Rezepte zum Abnehmen: Kürbissugo mit Penne

Herbstzeit ist ja auch Kürbiszeit. Auch hier auf Mallorca gibt es sie reichlich. Und ich stelle fest, dass ich immer wieder darauf "reinfalle". In diesem Blog gibt's schon ein paar. Heute wieder eins. Vielleicht ist es die Farbe vom Kürbis. Die macht ja regelrecht gute Laune.

Apropos, gute Laune. Mein persönliches Resümee der letzten Woche, die POSITIVE WOCHE:

sehr positiv, um es kurz zu sagen. Sogar im Nachhinein gingen mir die Augen noch ein Stück weiter auf. Vielleicht gibt es ja bald mal wieder eine Idee zu einem neuen gemeinsamen virtuellen Projekt....

Hier das Rezept: Zutaten (für 2 Pers.):
  • 300 g Kürbis
  • 150 g Zwiebeln
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 100 g Staudensellerie
  • 250 g reife Tomaten
  • Thymian (möglichst frisch)
  • 20 ml Sonnenblumenöl
  • 130 ml Weißwein
  • 1 Prise Jodsalz, Pfeffer
  • 30 g Parmesan
  • 10 g Weizenmehl
  • 150 g Penne

Zubereitung: Kürbis in Spalten, dann quer in ein Zentimeter dicke Scheiben schneiden. Zwiebeln schälen, längs halbieren und quer in halbe Ringe schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken. Staudensellerie putzen und in ein Zentimeter dicke Scheiben schneiden. Tomaten mit siedendem Wasser überbrühen, dann abschrecken und häuten. Dann vierteln und den Stielansatz herausschneiden. Thymianblättchen abzupfen.

Öl erhitzen. Kürbis, Zwiebeln, Knoblauch, Sellerie und Thymian dazugeben und unter gelegentlichem Rühren bei mittlerer Hitze 5 Minuten dünsten. Tomaten und Weißwein dazugeben, salzen und pfeffern. Zugedeckt bei milder Hitze 15-20 Minuten schmoren.

Penne in Salzwasser nach Packungsanweisung kochen. Parmesan mit dem Sparschäler hobeln. Kürbissugo mit Mehl binden und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit dem Parmesan und den Penne servieren.

Schön einfach und relativ schnell vorzubereiten, und wer sich für Nährwerte interessiert: pro Portion hat dieses Gericht 554 kcal, 19 g Eiweiß, 17 g Fett, 68 g Kohlenhydrate, 6 BE.

Quelle: xx-well.com

Gelockertes Rauchverbot für Bayern


Das kommt davon, wenn man alles – gesetzlich – regeln will und Vater Staat sich zum Guten der Bürger überall einmischt. Unmöglich, eine einheitliche Regelung zu finden, und schon gar nicht auf europäischer Ebene. Ich bin ja wirklich mal gespannt, was noch alles mit dem “Rauchverbot” rumgeregelt wird. Die Interessen aller Beteiligten sind doch so verschieden.
Da preschte Spanien vor mit einem “fortschrittlich”-restriktiven Gesetz zum Nichtraucherschutz: plötzlich war alles verboten, wo alle sogar in Krankenhäusern, Schulen, Kindergärten, hemmungslos rauchten. Gross Geschrei ging los und schon waren die kleinen Bars (bis zu 100qm), die ja die sozusagen der Hauptwohnraum der Spanier sind, vom Gesetz ausgeschlossen und man fand die netten Hinweise an der Eingangstür von wegen “Rauchen erlaubt”, also Qualm wie eh und je. Kurz darauf ging es in Italien, in Deutschland, etc. los mit der Verschärfung der Gesetze zum Nichtraucherschutz. Gross Geschrei in Deutschland.

Seit 6 Monaten versucht die spanische Ministerin für Gesundheit, Trinidad Jiménez, nun wieder, die Bedingungen zu verschärfen, weil sich in der Gastronomie praktisch nichts geändert/ gebessert hat.

Und nun geht es in in Bayern wieder Marsch-marsch zurück: dort darf auch künftig in kleinen Kneipen sowie Gaststätten-Nebenräumen und Bierzelten mit weniger als 75 Quadratmetern geraucht werden. (Kinder und Jugendliche haben zu Gaststätten und Nebenräumen, in denen geraucht wird, keinen Zutritt). Das gelockerte Rauchverbot im Freistaat sei mit dem Grundgesetz vereinbar, urteilte das Bundesverfassungsgericht in einem am Donnerstag veröffentlichen Beschluss. ( An allen öffentlichen Orten gilt weiterhin ein striktes Rauchverbot.)

Die Gesellschaft die eine Zweiraumgaststätte namens „Pilsbar“ betreibt – sah sich in ihrem Grundrecht auf freie Berufsausübung verletzt. Sie machte geltend, dass rund 90 Prozent ihrer Gäste Raucher seien und ihr deshalb aufgrund des Rauchverbots erhebliche wirtschaftliche Einbußen drohten.

Für die Ausnahmeregelungen bei Bierzelten und kleinen Einraumgaststätten gibt es „hinreichende sachliche Gründe“, so steht es in der Begründung. Denn Bier-, Wein- und Festzelte seien nur wenige Tage oder Wochen im Jahr an einem festen Standort aufgestellt. Der bayerische Gesetzgeber habe deshalb annehmen dürfen, dass in solchen Zelten nicht in gleichem Maße Gesundheitsgefahren durch Passivrauchen verursacht würden wie in ortsfesten Gaststätten. Kleine Einraumgaststätten seien durch ein Rauchverbot typischerweise besonders belastet. Dabei sei die Grenze von 75 Quadratmetern nicht willkürlich, weil sie auf eine Vereinbarung zwischen dem
Bundesgesundheitsministerium und dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) vom 1. März 2005 zurückgehe.
Bin doch wirklich gespannt, wie die Geschichte weitergeht. Wie ich weitermache, weiss ich schon: ich rauche einfach nicht. Was andere machen, ist mir egal, stört mich aber manchmal. Wir kriegen es einfach nicht hin, uns vor uns selbst zu schützen. Und Raucher haben eben ihre Bedürfnisse....
Quelle: aerzteblatt.de

Tango ist gut für die Seele - und macht auch noch sexy


Die ersten Stunden dieses Arbeitstages wollte ich ja eher als die weibliche Version von Rambo verbringen, aber ich hab mich dann doch eines Besseren besonnen: ich steig NICHT aus aus dem Projekt: POSITIVE WOCHE.
Wenn mich schon Dinge von aussen beeinflussen, dann wenigstens nur die positiven und die kleinen Störungen in der allgemeinen Harmonie, die lassen wir einfach aussen vor. Ja, so einfach ist das. Und wenn es gar nichts gibt, was auf den ersten Blick Freude macht, dann kann man sich immer noch schöne Bilder ansehen.

Und dann fand ich doch noch eine Nachricht als passenden Abschluss:
Tangotanzen hebt nicht nur die Stimmung, sondern hat bewiesenermassen Einfluss auf Stress- und Sexualhormone. Das mit Stress assoziierte Hormon Cortisol nimmt beim Tanzen ab, dagegen schüttet der Körper beider (!) Partner in erhöhtem Maß das Sexualhormon Testosteron aus. Das fand die kolumbianische Psychologin Cynthia Quiroga Murcia (eine Stipendiatin, die seit 4 Jahren in Deutschland lebt)in ihrer Doktorarbeit an der Frankfurter Universität heraus.

Doña Cynthia entnahm 22 Paaren vor und nach dem Tanzen Speichelproben und ermittelte deren Hormonkonzentration. Zudem mussten die Tänzerinnen und Tänzer ihre Emotionen mithilfe eines standardisierten Testbogens einschätzen.

Um herauszufinden, ob die Tango-Effekte eher auf die Musik, die Bewegung oder die Berührung mit einem Partner zurückgehen, untersuchte sie die Faktoren getrennt und in verschiedenen Kombinationen. Dabei zeigte sich, dass die Reduktion des Stresshormons Cortisol vor allem der Musik zu verdanken ist. Die Ausschüttung von Testosteron geht dagegen auf den Kontakt und die Bewegung mit dem Partner zurück. Treffen alle drei Faktoren zusammen, sind die positiven hormonellen und emotionalen Reaktionen am stärksten.

Damit können jetzt auch beruhigt die Paartherapeuten weiterarbeiten, die Tango-Tanzen seit Jahren dazu einsetzen, verfahrene Beziehungen zu retten, denn nun haben sie die wissenschaftliche Grundlage dazu.

Heute abend werde ich ja eine echte Flasche Schampus aufmachen und auf diese positive Woche anstossen. Vielleicht sollte ich mich auch noch auf den Tango-Grundschritt aus der Tanzschule besinnen....
Quelle: aerztezeitung.de

Sprache beeinflusst das Denken


Die Positive Woche geht ihren Gang - und "gar nicht mal so schlecht". Heute suche ich auch erst gar nicht nach positiven Meldungen, denn ich hab wieder lange genug wach gelegen um mir selbst was zu überlegen. Meine liebe Freundin Romy denkt ja, dass kommt vom Tagsüber-Schlafen, aber das ist natürlich schwer erfunden.

Also, alle kennen wir ja das mit dem halbleeren und dem halbvollen Glas. Ansichtssche, sozusagen. Aber überlegen Sie mal, wie wir allein mit unserer Wortwahl die Dinge beeinflussen können, eben zum Positiven oder aber zum Negativen. Und da haben grad wir Deutschen richtig was drauf: So denken wir wohl,- wie in der Mathestunde - minus mal minus macht plus. Ein Begriff mit einer negativen Bedeutung, davor ein nicht und schon ist es positiv?

Dann kommt da sowas raus wie: Nicht schlecht, dieser Film, das soll wohl eine Empfehlung sein? Siehst gar nicht so übel aus, Schätzchen. Und wundern uns, wenn sie es nicht glaubt. Und dann lernen wir jemanden kennen, der ist gar nicht so unsympathisch, häh? Und so machen wir uns das Leben selber unschön, nichts ist einfach nur gut, nichts ist richtig toll, bloss keine Begeisterung zeigen.

Hören wir auf damit! Der Film war beeindruckend, mitreissend oder sonstwas. Die Frau sieht toll aus und viele Menschen können einfach sehr sympathisch sein.
Und - um den Bogen zu spannen zur Gesundheit, darüber muss ich ja eigentlich schreiben: überlegen Sie mal, was das für Reaktionen hervorruft bei ihrem Gegenüber. Plötzlich geht der wieder richtig aufrecht, weil er sich mal endlich richtig gelobt fühlt. Und die Falten, bis auf die Lachfalten, verschwinden gänzlich, weil wir uns ja so schön finden.

Die Schönheit des Regenwetters


Positive Woche, dritter Tag. Da der Morgen fast vorbei ist und ich tatsächlich immer noch keine neue positive Meldung gefunden habe, die ich hier weitergeben könnte (Ist Guido Westerwelle als neuer deutscher Aussenminister vielleicht eine?), werde ich jetzt wieder selber denken müssen. Aber das hält ja bekanntlich jung (und wach!)

Ich versuch mal, das Positive von gestern aufzulisten: sehr positiv war, dass ich Zeit hatte, einen friedensstiftenden Tee mit einer Freundin zu trinken. In meinen emails fand ich "Post" von einem guten Freund aus Deutschland. Hat mich auch sehr gefreut. Und dann habe ich noch bei einem Frustkauf, weil der Arzttermin platzte, ein paar tolle Schuhe gefunden gefunden. Was will ich mehr?

Da das Wetter heute weiter schlecht ist, hab ich auch das Foto oben ausgewählt. (Ich wette, Sie haben sogar noch schönere). Ist Regen nicht schön? Am Fenster sitzen, Tee trinken und dem Regen draussen zugucken. Gibt es Schöneres? (Manchmal wenigstens) Oder sehen Sie sich den Blumenstrauss meiner positiven Freundin Romy an. Der erfreut ganz bestimmt auch Sie!

Geschmacksexplosion im Champagner

Da wir alle am Projekt Beteiligten den ersten POSITIVEN Tag dieser Woche erfolgreich hinter uns gebracht haben, gibt’s jetzt auch gleich etwas zur Belohnung. Ich mache jetzt nämlich eine virtuelle Flasche Schampus auf und guck mal, was drin ist : das ist nämlich wirklich etwas, was man geniessen oder sich auf der Zunge zergehen lassen sollte.

Wir lassen es also mal knallen und schon geht’s los. Sage und schreibe 100.000.000 (100 Millionen) Bläschen steigen auf und leisten ihren Beitrag zum Geschmackserlebnis Champagner. Das berichtet ein Forscherteam um Privatdozent Philippe Schmitt-Kopplin vom Helmholtz Zentrum München und Dr. Gérard Liger-Belair von der Universität Reims, Frankreich.

Die Wissenschaftler analysierten die Inhaltsstoffe des Gemisches, das sich durch die zerplatzenden Bläschen bildet. Die Ergebnisse verglichen sie mit den Inhaltsstoffen des Getränks. Ergebnis: Hunderte sogenannte oberflächenaktive Substanzen reichern sich in den Bläschen an und werden mit diesen an die Oberfläche transportiert. Dutzende dieser Substanzen stellten sich als aromatragende Verbindungen beziehungsweise deren Vorläufer heraus. Platzen die Bläschen an der Oberfläche, zerstäuben die angereicherten Aromen und lassen so eine intensive Duftwolke über dem Getränk entstehen.
In einer 0,75-Liter-Flasche Champagner bilden sich immerhin etwa fünf Liter Kohlendioxid. Das macht die Millionen von Bläschen: eine Gesamtoberfläche von etwa 80 Quadratmetern, haben die Forscher errechnet.

Na, dann: Prosit auf einen weiteren positiven Tag. Und am Freitag abend mache ich dann eine richtige Flasche auf, weil die Woche überaus positiv gelaufen sein wird.

Rekapitulieren wir mal: Sohnemann hat gestern extra für uns Kuchen gebacken. Ich habe nach 7 Nächten mal wieder richtig gut geschlafen. Der Himmel war nicht so schön wie der über Schweden, aber er hat uns mit den schlimmsten Unwettern (wie leider auf dem Festland) verschont. Da hab ich doch wieder was zum freuen.

Quelle: aerztezeitung.de

Hurra, wir leben - länger!


Da hab ich mich ja auf was eingelassen. Meine Freundin Romy hat mich überzeugt, eine "positive Woche" durchzuziehen. Für mich heisst das u.a. eine Woche lang an dieser Stelle nur Positives zu schreiben. Dafür gibt es keinen besonderen Grund nur die Feststellung ganz allgemein, dass wir ständig mit Negativmeldungen beballert werden und uns - viel schlimmer - auch doch leicht davon beeinflussen lassen. Da muss man dann hart kämpfen, das Schöne und Positive, was uns täglich umgibt, überhaupt noch wahrzunehmen.

Ich habe ihr also versprochen, mitzumachen. Und da geht's auch schon los. Habe ich doch eine halbe Stunde gebraucht, um im Internet eine Nachricht zu finden, die wenigstens mit gutem Willen als positiv verstanden werden kann. Wer sie jetzt mehr oder weniger humorig ins Negative drehen will, der darf das natürlich tun.

Nun denn:
Die statistische Lebenszeit beträgt seit Neuestem für neugeborene Jungen 77,2 Jahre und für neugeborene Mädchen 82,4 Jahre. Vorher erreichten Jungen statistisch ein Alter von 76,9 und Mädchen von 82,3 Jahren.
Viel wichtiger für alle, die wir schon auf dieser Welt sind, ist aber vielleicht, dass auch für ältere Menschen die Lebenserwartung weiter zugenommen hat. Das bedeutet, dass die sogenannte fernere Lebenserwartung von 60-jährigen Männern auf weitere 20,9 Jahre, (vorher 20,7 Jahre), bei 60-jährigen Frauen sind es jetzt weitere 24,7 Jahre, (vorher 24,6 Jahre).

Das hört sich jetzt ganz fürchterlich statistisch an, heisst aber, dass immerhin (und das ist doch nun wirklich positiv), jetzt jeder Zweite seinen 80. Geburtstag feiern darf. Jede zweite Frau kann sogar ihren 85. Geburtstag planen. Und: zumindest das 60. Lebensjahr erreichen 94 Prozent der Frauen und 89 Prozent der Männer.
Und ich finde, das ist ganz schön viel Zeit, die wir da haben, um daraus was zu machen. Also, los und organisieren Sie was. Und für die, die alles für nach der Rente aufschieben, auch ein Trost. Dann haben Sie statistisch gesehen noch 15-20 Jahre um zu LEBEN. Auch noch reichlich, wenn Sie dann wirklich loslegen.
Quelle: focus.de

Ja, und ansonsten: Wochenende war schön, ruhig, eine nette Person kennengelernt, Zeit zum Reiten (ich), Zeit zum Segeln (Chef), etwas Sonne, schönes Buch.... und heute? Wir werden sehen...

Gedächtnistraining nach Kellner-Art


Seit 14 Jahren arbeitet Omar Velusio im Café de los Angelitos, einem der traditionsreichen Kaffeehäuser in Buenos Aires, in dem schon der Schriftsteller Jorge Luis Borges seinen “café con leche” (Milchkaffee) getrunken haben soll. Immer adrett gekleidet mit Hemd, Weste und Fliege - aber immer ohne Notizblock. "Das ist hier Tradition." Auch sein Kollege Jorge Osuna vom traditionellen Café Richmond in der Fußgängerzone der argentinischen Hauptstadt, notiert die Bestellungen seiner Gäste grundsätzlich nicht.

Beide sind sich einig: Anfangs ist es manchmal schwierig, sich alles zu merken. Aber mit den Jahren - bei Sr. Osuna sind es inzwischen 22 - ist das kein Problem mehr. Wer in den traditionellen Kaffeehäusern arbeitet , benutzten eben keine Notizblöcke. "Das hat sich so entwickelt. Als es noch keine modernen Kassen gab, funktionierte alles eh nur auf Zuruf. Heute gäbe es ja moderne Kassen, aber nun ist das eben eine Sache der Ehre."

Inzwischen hat das Gedächtnis dieser Kellner der “alten Schule” solch einen guten Ruf, dass sich der Erkenntnis-Forscher Tristan Bekinschtein für sie interessiert hat. "Ich wollte schon immer mal eine Studie über diese Kellner machen", sagt der Argentinier, der an der Universität Cambridge arbeitet, "ihre Fähigkeit, sich die vielen Bestellungen zu merken, hat mich schon als Kind sehr beeindruckt."

Er startete mit zwei Kollegen aus Buenos Aires vor wenigen Jahren ein Experiment. Seine Erkenntnis: "Die Kellner benutzen eine Strategie, die wir 'chunking‘ (in kleinere Teile zerlegen) nennen. Sie merken sich die Person, deren Platz am Tisch und die Bestellung und verlinken diese drei Dinge im Kopf miteinander. Das machen sie außergewöhnlich schnell." All das ist aber eine Sache der Erfahrung. Die meisten der Kellner, mit denen die Wissenschaftler gesprochen haben, wurden nie wirklich eingearbeitet und sie verfolgen auch keine bewussten Strategien, um sich die Dinge zu merken. Das kommt einfach mit den Jahren.

Im Experiment wurden acht Menschen an einen Tisch gesetzt und mussten verschiedene Dinge bestellen. Die Versuchspersonen waren sich ähnlich, durften auch nicht ausgefallen angezogen sein und durften nichts Ungewöhnliches bestellen (Whisky mit Olive obendrauf ging nicht). Die normalen Bestellungen waren für die ohne ihr Wissen getesteten Kellner kein Problem, sogar auch, als die Versuchspersonen nach der Bestellung die Stühle wechselten, gab es vergleichsweise wenige Fehler.

Es ist die jahrelange Erfahrung, die das Gedächtnis der Kellner in Buenos Aires so außergewöhnlich macht, sagt Bekinschtein - lernen kann man aber von ihnen trotzdem.
Wer insgesamt schärfer denken (lernen) will, sollte sich täglich ein paar Gedächtnisaufgaben stellen sollte. Wichtig ist dabei, dass diese Aufgaben unterschiedliche Bereiche des Gehirns trainierten. Sudoku ist gut, aber ab und an noch zusätzlich das gute alte 'Memory‘ spielen, das ist nämlich auch 'chunking‘, wie bei den Kellnern."

Ganz unfehlbar sind auch die Superhirne der argentinischen Kellner nicht. Jorge Osuna aus dem Café Richmond irrt sich - wenn - dann meistens bei den Nudelsoßen.

Also, was gibt es Schöneres, als in einem solchen Lokal von solchen Künstlern bedient zu werden. Das Schlimmste ist ja wohl so ein “neumodischer” Apparat, wo die Bestellung eingetippt wird und dann digital in der Küche oben an der Wand angezeigt wird – sieht ja aus wie im Wettbüro.
Quelle: aerztezeitung.de

Wem der Artikel nicht gefällt,
klicke mal hier: Diese Musik finden sie bestimmt schön.

Gestählter Body mit 74 Jahren: Japaner macht Gold als bodybuilder

Was macht Ihr Muskelaufbau? Merken Sie schon, dass da langsam was schwindet? Der Fettanteil im Vergleich zum Muskelanteil immer mehr wird?

Macht nichts, das einzige, was Sie machen müssen, ist sofort ins nächste Studio laufen und ab geht's: trainieren Sie! Es lohnt sich. Und wenn Sie Rentner sind, dann umso besser und umso mehr: machen Sie es wie der Japaner Tosaka. Der hat zwar schon vor 50 Jahren angefangen, aber erst seit er Rentner ist, füllt er seine Tage mit Studiobesuchen, um sich an den Maschinen zu stählen. Das brachte ihm jetzt "Gold" bei der bodybuilder-Senioren-Meisterschaft in Japan.

Wetten, dass Sie neidisch werden, wenn Sie das Video sehen? Und er sieht doch nun wirklich nicht aus wie Schwarzenegger in den 80-er Jahren, oder?
Quelle: Stern.de

Keine Hinrichtung wegen schlechter Venen

Die makabre Nachricht der Woche gleich heute am Montag. Weiss auch nicht, wo ich mich doch eigentlich bemühe, positive Dinge zu schreiben. Aber es gibt ja Nachrichten, die eine aus den Socken hauen. Es gibt auch kein Foto. Was sollte schon darauf zu sehen sein?

Da ist doch glatt im US-Bundesstaat Ohio die geplante Hinrichtung eines 53-jährigen Häftlings geplatzt, weil die Henker auch nach zwei Stunden suchen mit der Giftspritze nicht die Venen des Häftlings Romell Broom trafen. Vier Journalisten und drei Hinterbliebene des Mordopfers waren Zeugen des gescheiterteten Versuchs der Vollstreckung der Todesstrafe.

Broom war zum Tode verurteilt worden, weil er 1984 ein minderjähriges Mädchen vergewaltigte und umbrachte. Aufgrund dieser grausamen Tat wurde er zum Tode durch die tötliche Injektion verurteilt. Bei der erfolglosen Venenuntersuchung vor der geplatzten Hinrichtung hatte sich Broom „außerordentlich kooperativ“ gezeigt, wie es in den Medien hiess, doch der Gouverneur von Ohio, Ted Strickland, musste das Verfahren schließlich abgebrechen.

Und nun?
Ich kann nur sagen: grausam, alles.
Quelle: aerzteblatt.de

Zeitreise in Bielefeld: 80 Jahre alt - für einen Tag


Kann sich ein Sechzehnjähriger vorstellen, wie man sich mit 80 fühlt? Glaub ich nicht, ich konnt mir noch nicht mal vorstellen, wie ich mich mit 30 fühlen würde.
Wie ist das, wenn die Augen und Ohren schlechter und die Gelenke unbeweglicher werden, konnten 100 Zehntklässler des Bielefelder Gymnasiums am Waldhof jetzt “ausprobieren”. Für ein paar Stunden konnten sie sich in eine gar nicht so erträumte Zukunft versetzen.

Diese Zeitreise wurde organisiert von der Stiftung "mitLeidenschaft" des Evangelischen Johanneswerks. Wie sich das Altsein anfühlt, konnten die Schüler an fünf verschiedenen Stationen erleben. Bei einer "Age-Simulation" wurden die Finger mit Klebeband umwickelt, um einen Eindruck zu bekommen, wie es sich anfühlt, wenn die Feinmotorik nachlässt, (und einem das Messe aus der Hand fällt oder die Unterschrift nur noch Krakel sind). Außerdem absolvierten sie ein Rollstuhltraining oder hatten sich an einer weiteren Station mit dem Thema Demenz auseinanderzusetzen.

Der Projekttag sollte das Interesse der Schüler wecken. Der Stiftung geht es darum, für soziales Engagement zu werben. Die Stiftung organisiert Sozialpraktika in verschiedenen Bereichen, bei denen der Umgang mit Menschen und deren Problemen im Mittelpunkt steht. Der Projekttag kam sehr gut an.

Tolles Projekt, finde ich. Ein bisschen mehr “mitLeidenschaft” bringt uns ganz bestimmt ein Stück weiter im Zusammenleben von alten Menschen und jungen Menschen. In der Praxis sehe ich das jeden Tag. Altwerden wollen wir alle (natürlich fit,mit vielen Freunden und genug Geld), alt sein will keiner. Und trotzdem ist es unausweichlich.

Quelle: aerztezeitung.de

Uralte Japaner


Kurz vor Dienstschluss noch einen post zum Thema Japan. Dort ist jetzt erstmals die Zahl der (über) Hundertjährigen auf über 40.000 (!) Menschen gestiegen. Elf Prozent mehr als noch im Vorjahr. 87 Prozent der über Hundertjährigen sind Frauen.

Die älteste Japanerin ist 114 Jahre alt und lebt auf der südlichen Insel Okinawa. Diese Insel hat mit 67 je 100.000 Einwohner die höchste Dichte von Über-Hundertjährigen des ganzen Landes.

Gründe dafür sind wahrscheinlich das dortige warme Klima und die traditionell vegetarische Ernährungsweise.

Japan ist eins der weltweit am stärksten von Überalterung betroffenen Länder. Im Gegensatz zu den langlebigen Menschen liegt nämlich die Geburtenrate derzeit auch nur bei 1,37 Kindern pro Frau, viel zu wenig für eine ausgeglichene Alterspyramide.

Ich stell mir mal vor, wie das - leicht übertrieben - weitergehen könnte: die uralten Damen werden von uralten Damen gepflegt, wenn sie es dann doch irgendwann einmal brauchen. Die Pensionsgrenze für Frauen wird irgendwann bei 80 Jahren liegen, da sonst das Rentensystem nicht zu finanzieren ist. Gutbetuchte Japanerinnen haben auch mit 100 Jahren noch eine gute Chance, einen (neuen) Partner (ToyBoy?) zu finden. Spass beiseite. Wahrscheinlich kommen auf uns alle noch ziemlich grosse Probleme zu...

Quelle: aerzteblatt.de

Männer und Schönheitschirurge


Mit 20 gepierct und mit 50 zum Schönheitschirurgen. Deshalb gibt es gleich noch ein post. Weil es so schön zum ersten passt. In einem Land wie Deutschland, das nicht gerade durch eine exzessive Körperkultur sondern eher durch calvinistische Nüchternheit, was Schönheit betrifft, bekannt ist, gehen inzwischen auch immer mehr Männer zum Schönheitschirurgen. So z.B. ist die Anzahl der Faltenbehandlungen bei Männern massiv gestiegen. Allein die Botox-Behandlungen haben im Vergleich zum Vorjahr um 44% zugenommen.

Den deutschen Mann stört vor allem die sogenannte Zornesfalte. Zu alt und zu vergrämt will mann nicht mehr aussehen. Die Anzahl der Brustverkleinerungen ( frau glaubt es kaum) bei Männern habt sich nahezu verdoppelt. Als ein Grund für den üppigen Männerbusen wird unter anderem das unkontrollierte Doping im Amateursportbereich vermutet, das je nach Zusammensetzung des Mittels Brustwachstum auslösen könne.
Quelle: aerztezeitung.de

Sexy piercings - bis zum Ersticken


Piercings gelten ja seit längerem als angesagt und sexy, zumindest in der Generation “unter mir”. Inzwischen sind es sage und schreibe 41% der Frauen zwischen 14 und 24 Jahren (Männer immerhin 27%), die ihren Körper derart schmücken. Was alle dabei nicht einplanen, geschweige denn wünschen, sind die gar nicht so seltenen Konsequenzen mit bösen Entzündungen, die dann entsprechende ärztliche Hilfe brauchen. Aber kaum einer, der sich den Körper mit einem piercing schmückt, scheint über die Risiken aufgeklärt zu sein.

So ein piercing ist im wahrsten Sinne des Wortes ein einschneidender Eingriff, v. a. eben dann, wenn es zu Komplikationen kommt. Die müssen meist operativ behandelt werden. Besonders gefährlich sind die Zungen-Piercings: In jedem vierten Fall kommt es zu bedrohlichen Entzündungen oder Einblutungen bis hin zu Erstickungsanfällen. In Einzelfällen sei es durch schwere Entzündungen von Gesichts-Piercings sogar zu Todesfällen gekommen, nachdem sich Infektionen bis ins Gehirn des Patienten ausgebreitet hätten.

Zur Zeit gibt es in Rostock einen Chirurgenkongress extra zum Thema.

Die piercing-Begeisterten werden diesen post vermutlich nicht lesen. Andere werden sagen, ha, ich hab ja nur ein tattoo. Gut, da kommt schon das 2. Risiko-Thema: Gefahren bei der Entfernung von Tattoos, von denen auch keiner was hören will.

Also, abgesehen von mögen oder nicht: Das war ja vor einigen Jahren doch noch etwas einfacher. Grün gefärbte Haare und ähnliches aus den 70-/ 80-ern waren, glaub ich, nie ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko.
Man/ Frau sollte es wieder zum Trend machen, mit einem entsprechenden “vintage”-Haarton kommt das bestimmt gut. Denn um Rebellion geht es ja eigentlich schon lange nicht mehr.
Quelle: aerztezeitung.de

1 Rose täglich für eine lange Liebe


Tom Shovelton (87) aus dem nordöstlichen Wales 87-jähriger Brite hat möglicherweise ein Patentrezept für die « ewige » Liebe. Seit 60 Jahren stellt er seiner Liebsten jeden Tag eine frische Rose ans Bett.

Mr. Shovelton und seine Joan haben gerade ihre Diamantene Hochzeit (!) gefeiert. "Ich bekomme noch immer jeden Tag eine Rose sowie morgens einen Kuss und einen, bevor ich schlafen gehe", schwärmte die 83-jährige Joan. "Wir haben unser ganzes Leben zusammengelebt und gearbeitet, daher wissen wir, wie wichtig Geben und Nehmen ist." Beide lernten sich in der Silvesternacht 1946 kennen (auch nicht gerade einfache Zeiten damals) und zogen kurz darauf einen Gemüsefachhandel auf. "Seitdem ich ihr begegnet bin, liebe ich sie über alles", so der 87-Jährige.

Tom ist fest davon überzeugt, dass es weniger zerbrochene Ehen gäbe, wenn ihm andere Paare nacheifern würden.

Also, eins muss ich zugeben, kleine Geschenke erhalten die Freundschaft, das weiss man. Und auch der Liebe tun nette Details wirklich gut. Ob ich nun 60 Jahre lang täglich eine Rose erhalten möchte, weiss ich nicht. Ein bisschen Abwechslung wäre auch nicht schlecht. Zwei Küsse täglich macht auf 60 Jahre verteilt eine ganze Menge, aber pro Tag ist das auch nicht viel. Doch das muss ja schliesslich jeder selbst entscheiden. Vielleicht hätten die Shoveltons auch besser einen Blumenhandel aufziehen sollen, wäre etwas billiger gekommen...

Vom Prinzip her bin ich allerdings völlig einer Meinung mit Tom Shovelton, und er ist noch etwas älter als ich. Nach allem, was ich so beobachte, fehlt’s ganz kräftig am Geben, nicht so sehr am Nehmen.

Was hat das mit Gesundheit zu tun? Ganz einfach, Verheiratete leben länger! so schlimm scheint die altmodische Ehe als ein Puzzleteilchen im “lifestyle” also wohl nicht sein.
Quelle: aerztezeitung.de

Wer achtet aufs Verfallsdatum?

Zugegeben, da hapert es ja doch oft: Schrift zu klein, Brille nicht dabei, Das Datum in der berüchtigten Tubenpfalz, die schon längst weggewickelt ist... Trotzdem: Zu viele von uns - fast jeder Dritte - kümmern sich nicht um das Haltbarkeitsdatum von Medikamenten und unterschätzen die Risiken, wenn deren Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist.

Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Forsa im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). Bei den 18- bis 25-Jährigen sind es sogar 38 Prozent, während Menschen ab 65 Jahre mit 23 Prozent vorsichtiger sind. In abgelaufenen Arzneien können sich aber Inhaltsstoffe zersetzen, sich die Wirksamkeit und Verträglichkeit verändern und Keime wachsen. Also sollte man sich den Blick auf das Verfallsdatum von Medikamenten vor der Einnahme zur Pflicht machen. Und einmal im Jahr einmal richtig das Arzneimittelschränkchen “grundreinemachen” und ausmisten, ist der Tipp vom Apotheker.

Laut der Forsa-Umfrage kontrollieren 19 Prozent derjenigen, die nicht auf das Verfallsdatum ihrer Medikamente achten, ihre Hausapotheke auch nur alle vier Jahre oder seltener.
Quelle: aerzteblatt.de

Frauen und Verkäuferinnen

Wenn Sie ein Geschäft führen und dran denken, eine neue Verkaufskraft einzustellen, sollten Sie folgendes Bedenken:
Schöne Verkäuferinnen garantieren Ihren keinen hohen Umsatz. Im Gegenteil: Einer australischen Studie zufolge schrecken attraktive Verkäuferinnen sogar Kundinnen ab.


Bianca Price von der University of South Australia in Adelaide hat für ihre Studie junge Frauen zwischen 18 und 26 Jahren mit attraktiven und weniger attraktiven Verkäuferinnen konfrontiert. Die Probandinnen waren danach sehr viel seltener zu einem Kauf bereit, wenn sie annahmen, dass die Verkäuferin besser aussah als sie selbst.

Dabei spielte es gar keine Rolle, ob das Produkt dem eigenen guten Aussehen diente oder nicht, also ob Lippenstift oder Handy. Das Fazit der 27-jährigen Doktorandin: Wenn Frauen eine potenzielle Konkurrentin als soziale Bedrohung wahrnehmen, wird dadurch sogar ihr Kaufverhalten beeinflusst.

Diese Nachricht ist ja wieder der totale Hammer auf alles, was so mindestens in den letzten 30 Jahren zum Thema Frauen veröffentlicht wurde. Es ist zum Verzweifeln, da bilden wir uns so gerne ein, dass wir freidenkende Geschöpfe sind, frei im Handeln, selbstbestimmt und weitestgehend unabhängig. Alles Quatsch.

Jetzt gibt’s für mich nur noch eine Hoffnung, nämlich dass Miss Bianca Price sich auch noch die Mühe macht, dieselbe Studie auch noch mit Männern auszuprobieren. Und dann dasselbe mit attraktiven VerkäuFERN. Bin gespannt, was da rauskommt.
Quelle: aerztezeitung.de