Lukrativer Ferionjob: "Eincremer" in Frankreich


Ich bin eben auf eine Nachricht gestossen, die im Prinzip recht wenig mit Gesundheit zu tun hat.

Also, sehr sinnvoll ist es natürlich, sogar notwendig, Sonnencreme zu benutzen, wenn man seine Haut der Sonne aussetzt. Das wissen wir alle und v.a. kennt inzwischen auch jeder die Folgen: von einer Haut wie Lederstrumpf spätestens 20 Jahre später, über Flecken, bis hin zu bösen Konsequenzen wie Hautkrebs. Das es andererseits sehr angenehm ist, wenn einem diese notwendige Lotion dann jemand anderes aufträgt, der dazu auch noch richtig Talent hat, ist ja auch klar.

Ja, und nun kommt die Nachricht: ein französischer Badeort an der Atlantikküste bietet jetzt einen ungewöhnlichen Sommerjob: eine Anstellung als offizieller "Sonnencremer".

Diese "Sonnencremer" sollen sonnenbrandgefährdeten Touristen anbieten, Schutzcreme aufzutragen. Die Kandidaten sollten Strandleben mögen und leicht mit Menschen in Kontakt kommen können. Es sind zwei Stellen für eine Frau und einen Mann zu vergeben. Der Posten ist auf sechs Wochen befristet und wird pauschal mit 5000 Euro (!!!) vergütet. Englisch- und Deutschkenntnisse sind ebenfalls erwünscht, heißt es auf der Website des Ortes Les Sables d'Olonne. Also, Interessenten, sofort bewerben!

Als Idee ja ganz witzig, aber als spontane private Geschäftsinitiative wäre ja auch jemandem geholfen. Ich finde es wirklich unglaublich, wie sich eine politische Gemeinde hier immer noch erdreistet, Steuergelder so zu verschwenden. Es ist wohl einfach immer noch viel zu viel Geld da, scheint's, dass wir eben einfach nicht aufwachen und solchem grobem Unfug ein Ende machen.
Quelle: aerztezeitung.de

Null Promille in der Schwangerschaft


Dieser blog hat dringend darauf gewartet, reaktiviert zu werden. Aber damit ich dazu Lust habe, brauch ich auch eine Nacchricht, die ich auch für interessant halte. Das Thema "Schwangerschaft und Alkohol" fand ich eigentlich gar nicht mehr interessant, weil ich es für abgehakt und erledigt gehalten hatte. Soll heissen: jeder weiss es und Frau trinkt eben keinen Alkohol während der Schwangerschaft. Weit gefehlt, so scheint's.

So weit gefehlt, dass die "Stiftung für das behinderte Kind" in Zusammenarbeit mit Pernod Ricard (!!) eine gemeinsame Kampagne zur Aufklärung gestartet haben “Mein Kind will keinen Alkohol“ und „0,0 Promille in der Schwangerschaft“. Dazu sollen ausserdem gezielt die Gynäkologen angehalten werden, zum Thema „Alkohol in der Schwangerschaft“ zu beraten.

Also scheint ja wohl die Notwendigkeit gegeben zu sein. Und problematisch ist wohl nicht nur der starke Alkoholkonsum von abhängigen Müttern, sondern auch, oder vielleicht vor allem?, das gesellschaftsfähige Glas Rotwein am Abend, heisst es. Keiner weiss, an welchem Tag der Schwangerschaft wie viel Alkohol wie gefährlich ist. Also ist es nur sicher, ganz auf Alkohol zu verzichten, so die Fachleute.

Das “Fetale Alkoholsyndrom” ist die häufigste (!!!) angeborene und vermeidbare Behinderung. In Deutschland werden immerhin jährlich etwa 3.000 Kinder mit dem Syndrom geboren – und die Dunkelziffer liegt wohl weit höher.

Diese Kinder haben teilweise äußerliche Schädigungen im Gesicht und ein kleineres Gehirn, einen geringeren Kopfumfang und leiden oft an Kommunikations- und Lernschwierigkeiten. Im späteren Leben haben sie oft Schwierigkeiten in der Schule und enden überdurchschnittlich oft als Schulversager.

Also, BITTE, auch wenn es noch so schwer fällt, in der Hochstimmung ob des hübschen runden Bäuchleins auf das Gläschen zu verzichten, diesmal ist Verzicht alles.
aerzteblatt.de

Spatzenhirn für die Lust


Die Osterpause ist vorbei, wir sind wieder im Einsatz. Das fällt nicht immer unbedingt leicht, aber gut, nicht zu ändern. Dafür habe ich im Stern - online - ein schönes Thema gefunden. Da geht es um Lust, leider nicht unbedingt Lust zum Arbeiten. Aber seeeeehr interessant zu lesen, was unsere Vorfahren sich so einfallen liessen zum leidigen Thema Lust.

Wussten Sie, warum es heutzutage so viele Spatzen - zumindest in den Städten - gibt? Weil kein Mensch sie mehr verspeisst, um sich damit mehr Lust zu verschaffen. Eh, das ist kein Scherz!

Andererseits habe ich dort erfahren, dass die Zahl der getöteten Nashörner immer noch genauso erschreckend hoch ist wie vor Jahren. Ist das zu Pulver geriebene Horn der Tiere doch bei einem grossen Teil der Menschheit so begehrt, weil Nashörner beneidenswert lang den Liebesakt vollziehen können. (Was hat das eine mit dem anderen zu tun?) Und ich erinnere mich noch genau, dass viele zu Beginn des Viagra-Zeitalters dachten, jetzt käme die Rettung für die Nashörner in Form einer kleinen blauen Pille. Nun ja, können ist nicht dasselbe wie wollen....

Also, wenn Sie es interessiert, schauen Sie ruhig mal hier rein. Sehr informativ.
Quelle: stern.de

Januar 2010: So wenig Verkehrstote wie nie!

Auf Deutschlands Straßen sind im Januar 194 Menschen ums Leben gekommen. Das sind natürlich 194 zu viel, aber immerhin ist das ein Minus von 30 Prozent gegenüber dem Januar 2009 und die niedrigste Zahl in einem Januar seit Beginn der Nachkriegsstatistik 1953.

Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden hält das kalte Januarwetter für den Grund. Bei Eis und Schnee ereignen sich zwar insgesamt mehr Unfälle. Diese sind aber häufig weniger schwer, weil die Menschen nicht so schnell fahren und auch weniger Zweiräder unterwegs sind. (Ausserdem sank die Zahl der Unfälle mit Verletzten im Januar im Jahresvergleich um ein Fünftel. Während die Gesamtzahl der Unfälle um fast zwei Prozent über dem Januar 2009 lag.) So gesehen, hat dieser letzte harte Winter dann auch wieder gute Seiten.

Also, wenn es jetzt von Hamburg bis Berchtesgarden plötzlich richtig schön wird und dann noch die Osterferien die Herzen urlaubstechnisch höher schlagen lassen: bitte schön aufpassen und nicht übermütig werden. Jeder von uns kennt Leute, die sich wirklich doll freuen, wenn wir nach einer schönen Fahrt auch wieder heile nach Hause kommen.

Und für uns hier auf der Insel gilt natürlich dasselbe: oben am Himmel alles blau, unten auf der Erde alles grün, und viele, viele Radfahrer!

Wir wünschen schöne Osterferien und: Bleiben Sie gesund!
Am Dienstag, dem 06. April sind wir wieder für Sie da!

März 2010: Herzgruppen in Can Picafort




Im Reha-Urlaub für Herz-Patienten gibt's ein bisschen von allem: Ausflüge auf der Insel...



Gleichgewichtsübungen, sehr wichtig, um Stürzen ab einem gewissen Alter vorzubeugen...






Ausflüge in die Natur...



Was man mit den einfachsten und alltäglichsten Dingen alles machen kann! Badetücher, Luftballons, alles geht.



Bitte lächeln! Ist doch nur Spass...


Und danach wieder Entspannungsübungen, wobei so mancher gleich ein Schläfchen hält.


Informationsveranstaltungen und Fragestunden: Es gibt immer wieder so vieles, was die Patienten wissen möchten...



Sport und Spiel und Spass - wie Kinder.



Und das alles Dank unserer Super-Übungsleiterinnen Walburga Custodis und Monica Steiger, die Seelen des Teams.



Nach soviel Kalorienverbrauch muss es dann auch mal ordentlich was zu essen geben.



Wir danken allen Teilnehmern und verbleiben bis zum nächsten Jahr, wieder auf Mallorca.

Sind Linke intelligenter als Konservative?


Na, diese Studie lässt jeden noch so verkalkten "Sozi", wie meine Omi noch zu sagen pflegte, jubeln: Konservative haben einen geringeren Intelligenzquotienten als fortschrittlich denkende Menschen. Jedenfalls wollen das Wissenschaftler um den Psychologen Satoshi Kanazawa von der London School of Economics herausgefunden haben.

Dafür haben sie eine aus den Jahren 2001/2002 stammende Befragung von 14 000 US-Jugendlichen (National Longitudinal Study of Adolescent Health) ausgewertet, die unter anderem über ihre Religiosität Auskunft gaben. Die nichtreligiösen Jugendlichen hatten mit 103 den höchsten IQ, die streng Gläubigen schnitten mit 97 am schlechtesten ab. Jene, die sich selbst im Interview als links oder linksliberal bezeichneten, hatten im Schnitt einen IQ von 106, jene, die sich als sehr konservativ charakterisierten, einen IQ von 95. (Smi)

Tja, um das so zu glauben, würde ich mir doch noch weitere Untersuchungen wünschen. Wieso setzen die Herren denn so einfach links mit fortschrittlich gleich? Wo wir schon politisieren, die europäische Linke hat ja so richtig viel auch nicht mehr von fortschrittlich. Das machen doch jetzt andere. Und was hat die Religion darin zu suchen? Also, ich dachte bisher immer: selber denken macht schlau; da passt man dann aber in keine Schublade mehr.

Quelle: aerztezeitung.de

März 2010: Reha-Urlaub für Herzpatienten auf Mallorca


Der harte deutsche Winter hat wohl manchen dazu animiert mitzufahren, denn dieses Jahr waren es sogar 68 Herzpatienten aus verschiedenen Herzsportgruppen in Deutschland, die in Can Picafort sich 10 Tage lang fitmachen wollten. Und der harte mallorquinische Winter, der sie vor Ort erwartete, hat es nicht geschafft, ihnen die gute Laune zu nehmen.

Also muss was dran sein an dieser Art Reisen: der Sport, vor allem. Den gibt es reichlich, morgens und nachmittags. Die Gruppe, in der sich viele ja schon kennen, auf die man sich freuen kann und wo sich doch immer wieder neue einfinden. Der Service im Hotel, die gemeinsamen Unternehmungen, und Doktor Javier Moreno, der ja schon allen fast ans Herz gewachsen ist, und der sich um die medizinische Seite der Reise kümmert, wie die Überwachung der Sportgruppen oder gesundheitliche Probleme, die ja doch manchmal auftreten.

Zum vierten Mal waren sie nun hier, und kein Ende in Sicht. An dieser Stelle allen Verantwortlichen ein grosses DANKESCHÖN, v.a. aber Monika Steiger und Walburga Custodis, die zwei unermüdlichen Trainerinnen. Die beiden hatten dieses Mal einen harten Job. Und sind doch immer wieder in der Lage, ein tolles Sportprogramm durchzuziehen. Bei Wind und Wetter, mit Bändern und sogar Handtüchern. Immer wieder unglaublich, was den beiden so einfällt, um die Truppe bei Laune zu halten.

Die Deutsche Herzstiftung hat auch einen Artikel über diese vom Reha-Hotel Can Picafort Palace organisierte Herzreisen veröffentlicht. Wir freuen uns über die Anerkennung.

Trimmy wird heute 40 Jahre - und ist gestorben!


Ein lockerer Waldlauf, alle 300 Meter Turn- und Gymnastikübungen oder ein paar Klimmzüge an einer Eisenstange, das war Anfang der 70-er Jahre plötzlich angesagt, wenn gestresste Büroarbeiter sich auf ins Freie machten. Am 16. März schlug die Geburtsstunde für die Bewegungskampagne "Trimm Dich" vom Deutschen Sportbund. Und bis in die 1990er Jahre war sie sogar sehr erfolgreich: 93 % (!)der Deutschen kannten die Kampagne. Mit kostenlosen Werbeplätzen in Zeitungen und im Fernsehen und Zugpferden wie Udo Jürgens oder Frank Elstner erreichte die Kampagne einen riesiggrossen Bekanntheitsgrat.

Dazu gehörte "Trimmy", schon der Name ist Programm. Quer durch alle Alters- und Berufsgruppen warb er für mehr Bewegung in den goldenen Zeiten der Wohlstandsgesellschaft. Die Berliner Public Health-Forscherin Verena Mörath sieht den unauffälligen “Normalo” mit dem knappen Turnhöschen als ganz grossen Wurf.

Die Kampagne des Deutschen Sportbundes sollte mehr Menschen in die Sportvereine locken. Besonders Frauen waren in den 60-ern dort noch Mangelware. Da fragt frau sich heute natürlich, warum dann eine männliche Werbefigur ? Und nur 16 Prozent der Deutschen trieben regelmäßig Sport. Die Kampagne sollte denen, die noch nie Sport gemacht haben, die Angst davor nehmen.

"Lauf mal wieder" oder "Schwimm mal wieder" stand an jedem Waldrand oder Schwimmbadeingang. Das war wahrscheinlich gerade auch die Zeit, wo wir aufhörten von Badeanstalt zu reden. Mit der Zeit wurden verschiedene weitere Angebote der Trimm-Dich-Kampagne entwickelt: Die Trimmspirale, die Trimmspiele und der Lauf-Treff. Sogar an Autobahnraststätten entstanden Trimmstationen, denn in den Sommerurlaub ging es ja noch mit endlos langen Autofahrten. Gemeinden und Sportvereine veranstalteten die Trimmwochen. Die “Trimmspirale” war die Auszeichnung für fleißige Trimmer: man sammelte Punkte in 23 Sportarten und bekam dafür eine Urkunde sowie eine Anstecknadel (Wow!).
Sehr beliebt waren auch die Lauf-Treffs, die später auch vom AOK-Bundesverband gefördert wurden: Hier konnte jeder ohne Voranmeldung oder Vereinsmitgliedschaft ein paar Mal in der Woche mitlaufen. Je nach Leistungsniveau wurden die Teilnehmer in unterschiedliche Programme eingewiesen. Trainingsziel war: Eine Stunde mit oder ohne Gehpausen durchhalten.

In den 80-er Jahren kam der Aspekt Gesundheitsförderung dazu. "Trimming 130 - Bewegung ist die beste Medizin" hiess es jetzt und die Bundesärztekammer, der Deutsche Sportärztebund, die AOK und die Barmer Ersatzkasse kooperierten. Auch hier gab es ein Ziel: Puls von 130 und auf dem Niveau weiter trainieren.
Das Ziel, die Deutschen zu mehr Sport zu motivieren, schaffte die Kampagne trotzdem nicht wirklich. Nur ein Aspekt erfüllte sich: Frauen engagierten sich deutlich stärker beim Trimmen als Männer... Sehr erstaunlich ist auch: es gibt so gut wie keine Statistiken über die Aktionen und ihre Auswirkungen.
Was ist denn ein Trimm-Pfad ?
Heute verwaisen die Pfade in den Wäldern, die Sportgeräte sind morsch, die Kommunen können eine Instandhaltung gar nicht mehr finanzieren. Die Verantwortlichen beurteilen die Aktion als pädagogisch sinnvoll aber völlig unwissenschaftlich. Sportwissenschaftler finden die Übungen veraltet, das Training für koordinative Fähigkeiten komme zu kurz. Jetzt, 40 Jahre nach dem Start der Ursprungskampagne, soll das Programm mit Hilfe eines Milchprodukte-Unternehmens wiederbelebt werden. Zielgruppe heute sind Kindergärten. Tja, auch bei der Sponsor-Wahl merkt man, wie sich die Zeiten geändert haben.
Quelle: aerztezeitung.de

Rezepte zum Abnehmen: Exotische Reispfanne mit Garnelen


Heute gibt's mal wieder ein Rezept. Reis mögen ja die meisten. Ist auch schnell gekocht, macht schön satt, gibt es inzwischen auch bei uns in verschiedenen Versionen - und hält schlank. Warum ich dann dieses Rezept hier bringe, weiss ich auch nicht. Aber gut, ist Anweisung vom Chef. Denn ich persönlich will ja eigentlich das Gegenteil, ein bis zwei Kilo mehr wären auch nicht schlecht. Gut, dann ess ich eben einfach 2 Portionen.

Zutaten (für 2 Portionen):

  • 80 g Basmatireis,
  • 80 g Frühlingszwiebeln,
  • 1 Knoblauchzehe,
  • 20 ml Maiskeimöl,
  • etwas Kreuzkümmel,
  • etwas Zimt,
  • etwas Cayennepfeffer,
  • etwas Curry,
  • 60 g Mango,
  • 20 ml Sherry,
  • 50 g frische Sojasprossen,
  • 130 g Garnelen,
  • etwas möglichst frischer Koriander

Zubereitung:
Reis wie gewohnt in Salzwasser zubereiten. In der Zwischenzeit die Frühlingszwiebeln waschen und in dicke, schräge Scheiben schneiden. Knoblauch fein hacken und in Öl andünsten. Frühlingszwiebeln, Gewürze und gewürfelte Mangofruchtfleisch zugeben und wenige Minuten anschwitzen. Mit Sherry aufgießen und kurz durchkochen lassen. Den gegarten Reis, Sojasprossen und Garnelen untermischen, nur noch kurz erhitzen und mit feingehacktem Koriander bestreuen.

PS: Jetzt weiss ich auch, warum man bei diesem Rezept, was wirklich lecker ist, abnimmt: 80g Reis für 2 Portionen ist mir eindeutig zu wenig.

Quelle: xxwell.com

Kinder bekommen Seltenheitswert


Da haben wir jahrzehntelang rumgeschrien: in den "weniger entwickelten Ländern", wie das heute euphemistisch heisst, gibt es viel zu viele Kinder! In den Industrieländern sollte Frau auch nicht so viele Kinder haben. Das war für die emanzipierte Frau, die in der Arbeitswelt aufgehen sollte, auch nicht das richtige. Nun haben wir den Salat: Weltweit bekommt jede Frau nur noch 2,6 Kinder. Weltweit, wie gesagt!

Die Zahl der Kinder bei Frauen im gebärfähigen Alter ist innerhalb von 35 Jahren weltweit fast auf die Hälfte geschrumpft. Im Zeitraum 1970 bis 1975 hatten Frauen im globalen Durchschnitt noch 4,7 Kinder. Heute bringen Frauen nur noch 2,6 Babys zur Welt.

Besonders dramatisch ist der Rückgang von 5,6 Kindern auf 2,5 in den weniger entwickelten Ländern; in den Industrieländern ist er mit einem Rückgang von 2,3 auf 1,6 nicht ganz so einschneidend. Armut geht nach wie vor mit der größten Kinderschar einher: In den am wenigsten entwickelten Ländern der Welt sank die Geburtenzahl von 6,3 auf 4,4.

Im Schwellenland China haben Frauen heute nur noch ein Viertel des Nachwuchses, den ihre Mütter oder Großmütter noch in die Welt setzten: 1,4 (2006) statt 5,2 Kinder (1970). In der Mongolei ist der Schwund prozentual etwa vergleichbar: 2,0 statt zuvor 7,5 Babys. Japan liegt bei 1,3 statt früher 2,1 Babys pro gebärfähiger Einwohnerin. Bei indischen Frauen reduzierte sich die statistische Kinderzahl von 5,4 auf 2,8.

Nur Afghanistan zählt noch immer 6,8 Kinder pro Familie (1973: 8,2).

In Deutschland sank die Kinderzahl von 2,0 im Jahr 1970 auf nur noch 1,3 im Jahr 2006. Das Alter bei der ersten Mutterschaft stieg im gleichen Zeitraum von 26,8 auf inzwischen knapp 30 (29,6) Jahre.

Im westeuropäischen Vergleich liegt Frankreich mit derzeit 2,0 Kindern an der Spitze, gefolgt von Belgien (1,8) sowie den Niederlanden und Luxemburg mit jeweils 1,7 Kindern pro Frau.
In Liechtenstein bekommen junge Frauen im Schnitt erst mit 31,3 Jahren ihr erstes Baby.

Wie gesagt, als "dramatisch" wird dieser Rückgang jetzt beschrieben.

Ja, und in Spanien stehen wir jetzt vor dem folgenden Problem: entweder wir lassen bis zum Jahre 2050 39 Millionen Einwanderer ins Land (das halten die meisten Leute ja für unzumutbar) oder jede Spanierin bekommt ab sofort 5 (fünf) Kinder. Ansonsten können wir vom Staat nämlich nur noch ein paar müde Euro Rente erwarten oder arbeiten bis zum - tot - umfallen. Das ist schon ein Dilemma...

PS: Dass es zu Hauf keine Kinder mehr gibt, hab ich auch grad gemerkt, als ich unter dem Begriff "Kinder" nach Fotos zum Thema gegoogelt habe. Da kriegte ich erstmal ca. 50 Bilder von Kinderschokolade geboten, aber kein Kind zu sehen.

Leiden Sie auch unter dem "Obelix"-Syndrom?



"Hier gibt es nur einen Dicken - und der ist nicht dick". Das ist, so scheint es, das Motto der Franzosen (seit Obelix): sie pflegen sich, bei Anfrage, schlanker zu machen als sie sind. Im Schnitt etwa ein Kilo leichter.

Wieder einmal wurde das durch ein französisches Gesundheitsinstitut bestätigt. Die etwa 630 Teilnehmer einer Studie wussten, dass ihre Angaben zu Gewicht und Grösse anschließend überprüft werden sollten. Ohne die Sicherheit überprüft zu werden wären die Unterschiede wohl noch größer ausgefallen, vermuteten die Experten.

Jetzt frag ich mich doch, ob diese Unterschiede auf simplen "Wahrnehmungsstörungen" beruhen? Kleidet man sich in Frankreich, dem Epizentrum der Modewelt, einfach vorteilhafter? Oder lügen die Franzosen, dass sich die Balken biegen, bewusst aus reiner Eitelkeit?

Bei den Mogeleien gab es übrigens keine Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Das Phänomen hat bereits den Spitznamen "Obelix-Syndrom" erhalten: Der schwergewichtige Gallier aus den weltbekannten Comics leugnet nämlich immer hartnäckig sein Übergewicht. (Die Autoren der Studie warnen deshalb auch vor falschen Ergebnissen bei Umfragen zum Thema Übergewicht, sofern diese auf Selbsteinschätzungen beruhen.)

Also, überprüfen Sie mal, was sagen Sie denn zu Ihrem Gewicht? Und was sagt die Wage?

Übrigens "mogeln" unsere Nachbarn auch bei der Angabe ihrer Grösse. Aber wir wissen ja schon, dass Monsieur Le Président Sarkozy seit ein paar Jahren höhere Absätze trägt - wegen seiner Gattin. Aber irgendwie macht ihn das ja auch "menschlich".
Quelle: aerztezeitung.de

Flipper ist ein Individuum


Den guten alten Flipper kennt wohl noch fast jeder; dass seine Leistungen aber keine Filmtricks aus dem Hollywood der 60-er Jahre waren, konnte durch viele Forschungen über Jahrzehnte hindurch endlich bewiesen werden. Und das hat Konsequenzen, die einen nicht kaltlassen.

Nun ist es tatsächlich soweit: wir müssen umdenken. Auf dem Erdball gibt es noch mindestens ein Wesen, dass uns Menschen vergleichbar oder sogar ebenbürtig ist!

Den letzten Schluss erbrachte kürzlich die US-Forscherin Dr. Lori Marino von der Emory Universität in Atlanta. Sie analysierte die graue Masse von drei Großen Tümmlern (Tursiops truncatus): Gemessen an ihrer Größe haben Delfine etwas weniger Hirnmasse als der Mensch.

Aber dafür ist ihr Hirn stärker gefaltet und hat eine größere Oberfläche, eine Eigenschaft, die die fehlende Masse wettmachen könnte. Die Faltung betrifft die Neocortex, eine Hirnstruktur, die komplizierte Denkvorgänge und das Selbstbewusstsein steuert. Keine andere Art der Welt hat ein so gewundenes Gehirn wie Delfine.

Menschenaffen auf dem 3. Platz
Bei dem "Wettrennen" um die höchste Intelligenz steht jetzt zumindest ein "Verlierer" fest. Die Menschenaffen: Schimpansen und Gorillas fallen im Vergleich zu Tümmlern und anderen Delfinen deutlich zurück, denn das Affenhirn ist nur doppelt so groß wie das durchschnittliche Hirn von anderen Tieren dieser Größe. Dagegen ist das Hirn der Delfine fünfmal größer, als bei ihrem Körper zu erwarten wäre. Der Mensch besitzt im Vergleich zu Tieren ähnlichen Gewichts sogar die siebenfache Hirngröße. Auch in Bezug auf die Struktur und andere Merkmale des Hirns bleibt den Menschenaffen nach den jüngsten Erkenntnissen vom Delfin nur ein weit abgeschlagener Platz drei.

Was bedeutet das? Sie haben positive und negative Empfindungen, Emotionen, Selbstbewusstsein und sind in der Lage, ihr Verhalten zu steuern. Delfine erkennen einander und begegnen sich mit Respekt, sogar mit offener Zuneigung. Sie nehmen sich im Spiegel wahr ( außer ihnen können das nur Menschen und Menschenaffen); sie gehen analytisch und planmäßig vor und lösen komplexe Aufgaben. Und vor allem haben sie die Fähigkeit, körperlich und gefühlsmäßig intensiv und lang anhaltend zu leiden.

Das hat Konsequenzen: für uns Menschen, die "Krone der Schöpfung", bedeutet dass, anzuerkennen, dass den Delfinen, die diese Fähigkeiten im Verlauf ihrer fast 60 Millionen Jahre langen Evolution ebenfalls erworben haben, ähnliche Rechte zustehen, wie wir sie für uns beanspruchen. Abgeschafft gehörten dann die beliebten Tiershows, wo Delfine "wie Sklaven" vermarktet werden; abgeschafft gehörte auch die Jagd von Hunderttausenden Delfinen im östlichen Pazifik, abgeschafft gehörten dann Delfine als Eigentum irgendwelcher Organisationen. Und sie müssten mit Achtung behandelt werden.

Eine grosse, sehr grosse Aufgabe, die sich da den Menschen stellt! Und nach Meinung der Wissenschaftler eine Chance, eine neue Ehtik zu entwickeln, die "eine Wende in dem Verhältnis von Homo sapiens und anderen intelligenten Arten auf unserem Planeten herbeiführt".

Also, mich beeindruckt das schon ziemlich. Stellt sich doch jetzt auch heraus, dass wir nicht allein sind im Universum, nicht einmal auf "unserem" Planeten. Fragt sich nur noch, ob die Delfine uns auch als "intelligente Wesen" ansehen und mit uns Verständigung aufnehmen wollen.

Ich glaube, eher nicht, sonst hätten sie es schon längst getan!
Quelle: aerztezeitung.de

Wer kennt die Nummer 112?

Am 11. Februar war der Europäische Tag des Notrufs 112! Hat das jemand mitbekommen? Ich nicht. Und deshalb musste so ein Tag wohl organisiert werden; nicht nur, dass ich von dem Tag nichts wusste.
Schlimmer: Nur jeder vierte Bürger in der EU kennt die 112 und ihre Funktion.

Deshalb hat die zuständige EU-Kommissarin, Neelie Kroes, die Mitgliedsstaaten aufgefordert, die Nummer bekannter zu machen. Sage und schreibe 75 Prozent der EU-Bürger wissen immer noch nicht, wozu die Nummer dient und wen sie damit erreichen. In Italien, Griechenland und Großbritannien ist es nicht einmal jeder Zehnte.

Wen rufen Sie also mit dieser Nummer 112?:
  • Polizei
  • Feuerwehr
  • Notarzt
Und das im Notfall!!!! Sie werden dann verbunden mit einer Zentralstelle, die zusammenarbeitet mit Polizei und Feuerwehr, Notarztdiensten ("UCI-MOVIL" in Spanien) und z.b. Organspendebanken, etc.

Als Anrufer werden Sie eine ganze Menge zur Situation gefragt, was den Laien sehr nervös machen kann, aber für den schnellen Ablauf sehr wichtig ist. (Schliesslich soll die Feuerwehr die Brandstelle ja auch finden!)

Hierzulande werden Sie - je nach Gegend - auf Spanisch, Katalanisch, Baskisch oder Galizisch angesprochen. Aber in Spanien ist (eigentlich) vorgesehen, dass Sie sich auch auf Deutsch, Englisch, Französisch und Portugiesisch an das Personal wenden können.

Wenn es um den Transport ins Krankenhaus geht, ist das Krankenwagenpersonal dazu verpflichtet, das nächstliegende Krankenhaus anzufahren, was ja auch logisch ist in einem Notfall. Dort wird der Betroffenen eben behandelt oder wenigstens stabilisiert zum Weitertransport.

Unsere Erfahrung in der Praxis zeigt, dass viele Betroffene aber trotzdem wählen können möchten, z. B. "Verdacht auf Herzinfarkt? - dann möchte ich aber lieber in Klinik ..."

In diesem Falle bleibt Ihnen eigentlich nur die Möglichkeit, einen privaten Krankentransport zu rufen, hier auf Mallorca gibt es zwei: die Ambulanzen der
  • "Clinic Balear": 971 46 62
  • "Ambulancias Insulares": 971 26 37 59

Wer Spanisch versteht, bekommt hier noch mehr interessante Informationen.

Sport auf dem Sofa: Olympische Winterspiele in Vancouver

Sport ist gesund, hält schlank, sogar geistig fit, bringt Freunde, und ist so gut wie ein mittleres Antidepressivum: wenn man ihn denn treibt!

Aber es gibt ja auch Tage, an denen man ihn am besten auf dem Sofa geniesst. Solche Tage sind jetzt. Passend für alle sportbegeisterten Karnevalsmuffel haben wir ja jetzt die Olympischen Winterspiele. Und da weiss man ganz schnell, was sich für die Freizeit so anbietet...

In der Stern-online-Ausgabe habe ich eben diese tollen Bilder gefunden. Also, wer da keine Lust kriegt auf Sofa und Fernsehen....

Ein Laptop ist kein lapdog


Also, diese Nachricht muss ich ja nun gleich weitergeben.
Ein gutes Wortspiel ist das: laptop als lapdog! Aber wenn Sie ihn als einen solchen benutzen, müssen Sie evtl. mit unschönen (wenn nicht sogar gesundheitlichen) Folgen rechnen.

Ein Internist aus Paris hat jetzt festgestellt, dass diese Art Computer einen netzartigen schmutzigwirkenden rotbraunen Ausschlag auf den Oberschenkeln auslösen können, ein sogenanntes” Erythema ab igne” (EAI, ignis lat. Feuer). Ein Patient berichtete, die Läsionen seien entstanden, nachdem er sich einen Laptop gekauft und täglich mehrere Stunden damit auf dem Schoß gearbeitet habe. Die Hautrötung sei anfangs vorübergehend gewesen, dann aber geblieben – monatelang.

Wegen der klaren klinischen Diagnose wurde dem Patienten lediglich empfohlen, den Laptop stets auf einem Tisch zu platzieren. Daraufhin gingen die Symptome innerhalb von drei Monaten vollständig zurück.

Die Erklärung ist: ein EAI entsteht, wenn Körperareale längere Zeit einer Hitze (Infrarotstrahlung) ausgesetzt sind, die mit 43° bis 47° C noch so mild ist, dass sie keine Verbrennungen verursacht. Oft sind es Schienbeine und Knie durch zu nahes Sitzen an Kaminfeuer oder Ofen, ferner Rücken und Bauch durch Auflegen von Heizkissen oder Wärmflasche sowie - als Berufskrankheit - Gesicht und Arme von Köchen oder Bäckern.

Und Achtung: anfangs noch verschwinden die "fire stains" oder "toasted skin syndromes" jedesmal wieder, im Lauf der Zeit jedoch wird die Pigmentierung stärker und beständiger, das Gewebe ähnlich wie bei sonnengeschädigter Haut durch Abbau von elastischen Fasern atrophisch.
Meist ist so ein EAI schmerzlos. Und die Behandlung ist einfach: meiden Sie konsequent die Wärmequelle, die Prognose ist dann im allgemeinen gut. Nur in ganz schweren Fällen, also nach langer Wärmebestrahlung können sich sogenannte Plattenepithel- und Merkelzellkarzinome bilden, und bei Männern die Fruchtbarkeit beeinträchtigt sein.
Bisher gibt es nur fünf bekannte Patienten mit EAI durch Laptops. Doch könnte die Zahl zunehmen, da die Mikroprozessoren der Geräte immer leistungsfähiger werden und Temperaturen bis 50° C erzeugen.
Vielleicht sollten Sie sich doch eine dieser hübschhässlichen Unterlagen aus dem schwedischen Möbelhaus mit dem gelb-blauen Logo beschaffen. Dann vermeiden Sie dauerhafte Schäden und können stundenlang im Bett durchs internet surfen, ohne Ihre Gesundheit zu schädigen.
Quelle: aerztezeitung.de

Ein satter Bauch entscheidet besser

Kennen Sie die Situation, dass Sie kurz vor Mittag vor Hunger kaum noch denken können, alles tun, um so schnell wie möglich an Essen zu kommen, und alles andere, was in diesem Moment noch so auf Sie einstürmt, ist Ihnen völlig egal? So egal, dass Sie nicht an mögliche Konsequenzen denken, Ihre Mitmenschen schroff behandeln, Ihre Arbeit nicht mehr so gut wie gewöhnlich verrichten…
Wahrscheinlich wissen Sie, dass das direkt mit Ihrem Blutzuckerspiegel zusammen hängt. Sinkt der zu tief ab, sind Sie nicht mehr der- oder dieselbe. Also, so jemand bin ich.

Aber wussten Sie, dass Ihr Blutzuckerspiegel auch Einfluss auf Ihre Entscheidungsfähigkeit hat? Darauf, dass Sie in der Lage sind, auch für die Zukunft zu planen. Oder ob Sie gerade für den Moment entscheiden, und ein Ergebnis hier und jetzt wollen, wo ihnen die "Belohnung" sofort ins Haus steht, auch wenn sie geringer ausfällt.

Um das nachzuweisen, machten die Amerikaner Xiao-Tian Wang und Robert Dvorak von der University of South Dakota in Vermillion Versuche, bei denen 65 Freiwillige in zwei Gruppen aufgeteilt wurden. Der jeweilige Blutzuckerspiegel wurde bestimmt und danach sollten die Teilnehmer angeben, ob sie es vorzögen, gleich am nächsten Tag eine eher kleine Geldsumme zu erhalten, oder ob sie lieber irgendwann später eine größere Summe bekommen würden.
Im Anschluss bekam eine Gruppe zuckerhaltige Zitronenlimonade, während die andere Gruppe die zuckerfreie Variante des Getränks konsumierte. Und nach zehn Minuten wiederholten die Forscher sowohl den Blutzuckertest als auch die Befragung.

Das Ergebnis war: Das süße Getränk erhöhte erwartungsgemäß den Blutzuckerspiegel von Gruppe eins. Und deren Mitglieder wählten viel häufiger die zukünftige Auszahlung als vor dem Konsum. Das ungesüßte Getränk bewirkte in Gruppe zwei genau das Gegenteil: Der Blutzuckerspiegel fiel, und die Probanden entschieden sich jetzt häufiger für den Sofortgewinn.

Nach Meinung der Forscher gibt es dafür verschiedene Erklärungen. Einerseits ist das Erfassen und Verarbeiten von zukünftigen Ereignissen komplexer und damit energieaufwendiger als die Reaktion auf unmittelbare Geschehnisse. In Zeiten von Energiemangel, also mit niedrigem Blutzuckerspiegel, spielt der Gedanke an die Zukunft keine grosse Rolle mehr, während aktuelle Ereignisse bevorzugt verarbeitet werden.

Andererseits könnte auch das Ausmaß der Risikobereitschaft der entscheidende Faktor sein. Und die hängt vom Versorgungszustand des Körpers ab. Wer ausreichend Ressourcen im Körper zur Verfügung hat, kann es sich eher leisten, auch einmal auf die unsichere Zukunft zu setzen als jemand, der eine Energieknappheit fürchten muss.
Vielleicht ist ganz simpel der Blutzuckerspiegel ja die Erklärung, warum manche Leute öfter mal den unnetten Satz “Du bist so impulsiv » hören. Und andere anscheinend ihre Zukunft besser planen können. Völlig unwissenschaftlich könnte man daraus schliessen, dass ein voller Bauch zwar nicht gern studiert, aber gut entscheidet.
Quelle: FOCUS.DE

Rezepte zum Abnehmen: Gemüsesuppe mit Erdnüssen

Heute, finde ich, sollte ich mal wieder ein leckeres Rezept veröffentlichen. Immer noch ist dicker Winter und da passt eine deftige Gemüsesuppe, dachte ich mir. Die zwei, die mir das Wasser im Mund zusammenlaufen liessen, werde ich Ihnen also nicht vorenthalten. Heute gibt es erstmal das etwas ungewöhnlichere, etwas asiatisch angehauchte Rezept...

Zutaten für 4 Portionen:

  • 540 g Spitzkohl,
  • 260 g Möhren,
  • 260 g orange Paprikaschote,
  • 140 g Lauchzwiebeln,
  • 200 g Selleriestange,
  • 60 g Ingwerknolle,
  • 20 g Chilischote,
  • 20 ml Rapsöl,
  • 320 g gehackte Tomaten (Dose),
  • 1,5 l Gemüsebrühe,
  • weißer Pfeffer, Madras-Curry, Salz nach Geschmack,
  • 80 g frische Erdnusskerne,
  • 40 g gehackter Koriander,
  • 120 g Naturjoghurt (1,5 % Fett)

Zubereitung:
Spitzkohl in 2 x 2 cm große Stücke schneiden. Möhren in Scheiben, Paprika in Streifen schneiden. Lauchzwiebeln, Sellerie, Ingwer und Chili fein hacken und in Öl etwa 5 Minuten bei mittlerer Hitze andünsten. Das vorbereitete Gemüse, Tomaten und Brühe dazugeben, einmal aufkochen und etwa 10 Minuten bei mittlerer Hitze kochen.

Abschmecken mit Pfeffer, Curry und Salz abschmecken. Die Suppe mit grob gehackten Erdnüssen, Kräutern und Joghurt anrichten.

Zubereitungszeit: 60 Minuten; pro Portion macht das 271 kcal, 13 g Eiweiß, 16 g Fett, 18 g Kohlenhydrate, 1 BE
Alles in allem, schön einfach und schnell. Orangenfarbenen Paprika werden sie in Spanien wohl nicht so einfach finden, aber vielleicht tut es ja auch grüner oder roter. Ist ja doch mehr fürs Auge und mit dem Rapsöl haben die Spanier so ihre Schwierigkeiten, also empfehle ich einfach Sonnenblumenöl, auch wenn es natürlich nicht dasselbe ist. Und bei den paar Kalorien dürfen es, jedenfalls für mich, auch 2 grosse Teller sein.

Guten Appetit!

Das Rezept stammt aus: xx-well.com

Protestaktion gegen Homöopathie

Das ist aber eine erstaunliche Meldung: britische Aktivisten haben kürzlich gegen die Homöopathie demonstriert: In den grossen englischen Städten, wie Liverpool, Manchester, Glasgow, London und anderen Orten zogen Hunderte Demonstranten vor die Filialen der Apothekenkette Boots, schluckten alle eine "Überdosis" homöopathischer Präparate, und warteten - vergeblich - auf eine Wirkung. Das alles sollte beweisen, dass homöopathische Präparate wirkungslos seien. Die Firma Boots hatte gerade vor kurzem sein Sortiment um homöopathische Mittel erweitert.

Dazu muss man wissen, dass der staatliche Gesundheitsdienst NHS von 2005 bis 2008 fast 14 Millionen Euro für homöopathische Behandlungen ausgegeben hat. Das ist eine beträchtlich Summe für Mittel, die die skeptischen Aktivisten als nutzloses Zeug ansehen. "Sie sollen nicht Zuckerpillen an Leute verkaufen, die krank sind", so der Aktivist Michael Marshall von der Merseyside Skeptics Society.

Erstaunlich finde ich die Aktion wirklich; denken viele bei dem Wort Homöopathie bzw. homöopathische Mittel doch wohl an Präparate, die völlig frei von Nebenwirkungen und böser "Chemie" zu sein scheinen und vor allem höchst effektiv; während kaum einer mehr "normale" Pillen, diese chemischen Keulen, schlucken möchte...

Da werde ich mich vielleicht mal schlauermachen an diesem Wochenende, für das ich uns allen das Beste wünsche. Bis bald!
Quelle: aerztezeitung.

Inszenieren Sie Ihren virtuellen Tod - Leben Sie Ihr Ende von web 2.0

Sagen Sie mal, wann haben Sie das letzte Mal mit Ihren Kumpels einen gemütlichen Abend verbracht? Wann das letzte Mal Ihre Freunde eingeladen, irgendwas gemeinsam zu unternehmen? Vielleicht sind Sie auch einer von denen, die ihr soziales Netz eigentlich nur noch virtuell pflegen, sprich das berühmt-berüchtigte web 2.0 leben. Vielleicht geht Ihnen das aber auch schon wieder auf die Nerven: ständig Foren, Facebook, twittern…

Künstler aus Rotterdam haben sich dazu Gedanken gemacht und eine Lösung entwickelt zu dem ganz aktuellen Problem: Wie stirbt man den virtuellen Tod? Soll heissen, wie komme ich würdevoll aus den ganzen sozialen Netzwerken wieder raus und lebe mein Leben wieder ganz “echt”. Dazu loggt man sich auf suicidemachine.org ein und kann sich nach Eingabe des jeweiligen Passwortes mit ein paar Klicks aus Netzwerken wie Twitter oder Myspace verabschieden und damit den "Suizid im Web.2" vollziehen, wie es auf der Hompepage heißt.

Das Angebot richtet sich an all jene, die eben dieses wollen: ihr richtiges Leben reaktivieren, um “reale” Menschen wie Nachbarn und Freunde wiederzutreffen - sich aber mit einer dem Web 2.0 entsprechenden Würde von ihren virtuellen Freunden verabschieden möchten. Wenn man will, kann man auf der Seite sogar noch ein paar "letzte Worte" hinterlassen, die auf einem digitalen Friedhof nachzulesen sind.

Es scheint ein Bedarf an solchen virtuellen Begräbnissen und Friedhöfen zu bestehen: ein paar Hundert Leute haben sich bereits das virtuelle Leben genommen: Die letzten Botschaften an ihre twitter-freunde sind eindeutig und eindeutig tiefgründig: "Es hat sich ausgezwitschert".

Also, so schwer geschädigt fühl ich mich noch nicht durch all diese Netzwerke, die ich nur zum Teil und auch nicht tagefüllend nutze. Im Gegenteil, noch empfinde ich es in meiner mallorquinischen Enklave als regelrechte Bereicherung. Wahrscheinlich ist eben - wie immer - ein goldener Mittelweg die ideale Lösung. Das ist aber nun mal ein uraltes, somit stinklangweiliges Prinzip - und deshalb zieht es heute auch nicht mehr so richtig.

Ansonsten finde ich die Initiative genial! Wir lieben es doch heute, sogar unseren alltäglichsten Alltag in Szene zu setzen. Da ist der virtuelle Friedhof doch nur eine logische Konsequenz.

Also, wenn es Ihr Fall ist: hören Sie auf mit online-pokern und laden Sie Ihre Freunde zum Skatabend - am besten mit Erdnussflips und Bier! So wie früher, als wir alle noch jung und schlank waren....

Quelle: aerztezeitung.de

2010 - Endlich mach ich mich fit!


Gut, das Neue Jahr hat schon fast wieder einen Monat auf dem Buckel, da wollte ich mal nachfragen:

Wie sieht es denn aus hinsichtlich Ihrer guten Vorsätze zum Thema "Fitness", die Sie sich 2010 doch nun wirklich definitiv vorgenommen hatten? Schon begonnen? Schon erste positive Entwicklungen zu erkennen? Waaass? Noch nichts unternommen? Wie soll das denn werden für die restlichen 11 Monate? Also, packen Sie's schon an.

Wenn Sie noch immer nichteinmal wissen, wie es überhaupt um Ihren "körperlichen Allgemeinzustand" steht, dann machen Sie doch mal diesen Test. Holen Sie sich gleich eine Matte ins Computerzimmer, ziehen Sie sich bequem an und los geht's! Und dann laufen Sie von Aufgabe zu Aufgabe immer zwischen Matte und PC hin und her. Was glauben Sie, was das schon an Bewegung bringt!

Und über Vorlieben sportlicher Disziplinen werden Sie sich doch bestimmt Gedanken gemacht haben. So vonwegen: Also, ich wollte schon immer mal....; oder: früher hab ich gern.... Aber inzwischen gibt es ja noch ein paar mehr Disziplinen, von denen Turnvater Jahn nichts wusste.

Und nun los!

Also, ich habe für heute nachmittag Zeit geschenkt bekommen. Da will ich erstmal eine Runde "walken". Das muss reichen. Nur nichts Exzessives heute. Aber raus muss ich!