Soweit die Füsse tragen…



Fusspflege bei Diabetikern

Der Mensch geht aufrecht auf nur zwei Füssen, ein ganzes Leben lang. Als sehr sinnvoll hat es sich erwiesen, dass die Füsse sich ganz unten an unserem Körper und die Augen ganz am anderen Extrem, unserem Kopf befinden. Allerdings passiert es dadurch nur zu leicht, dass wir unsere Füsse regelrecht vergessen. Aus den Augen, aus dem Sinn…

Wenn Sie halbwegs gesund sind und sich normal bewegen, machen Sie vielleicht im Durchschnitt täglich 5000 Schritte (leider sind es im Schnitt nur noch 1000!). Pro Monat wären das immerhin ca. 75km, die Sie allein im Alltag ohne sportliche Aktivitäten zurücklegen. Für solche Arbeit verdienen Ihre Füsse deshalb auch eine entsprechende Pflege. Schliesslich putzen Sie sich ja auch die Zähne.
Seien Sie ehrlich: Lassen Sie Ihren Füssen die Aufmerksamkeit zukommen, die sie verdienen?

Bedeutend wichtiger ist die Fusspflege, wenn Sie Diabetiker sind. Das ist diesen Patienten aber leider oft gar nicht bewusst. Und sie wissen nicht, dass sie dabei ganz besonders sorgfältig vorgehen müssen.

Wir haben für Sie ein paar Tipps zusammengestellt, wie Sie, wenn Sie Diabetiker sind, Ihre Füsse pflegen sollten:

Täglich kontrollieren:
Am besten täglich auf Verletzungen oder andere Auffälligkeiten kontrollieren. Achten Sie dabei auf die Zehenzwischenräume.
Ein Handspiegel kann ihnen helfen, wenn Sie nicht mehr sehr beweglich sind. Ansonsten bitten einen Angehörige um Hilfe. Das ist besonders wichtig, wenn Sie selbst schlecht sehen.
Immer vor dem Anziehen die Schuhe auf Fremdkörper wie Steinchen, etc. Überprüfen. Diabetikerfüsse leiden oft an mangelnder Sensibilität. Das kann zur Folge haben dass Sie garnicht merken, dass Sie der Schuh im wahrsten Sinne des Wortes drückt.
Mit Druckstellen, Verletzungen oder starke Hornhautschwielen gehen Sie besser zum Arzt oder zu Ihrem Fusspfleger. 
Füssewaschen: Kurz und warm
Benutzen Sie keine herkömmliche Seife. Die trocknet die Haut zu sehr aus. Empehlenswert ist Babyseife oder eine rückfettende Waschlotion für die tägliche Pflege. Auch Lotionen mit feuchtigkeitsbindendem Harnstoff sind zu empfehlen.
Reinigen Sie Ihre Füsse nur mit einem weichen Waschlappen, nie mit einer Massage- oder Nagelbürste schrubben.
Fußbäder sind angenehm, sollten aber höchstens fünf Minuten dauern, da sonst die Haut aufweicht was das Eindringen von Keime leichter macht. Die Wassertemperatur sollte 35 Grad Celsius nicht übersteigen. Mit einem Badethermometer können Sie das nachprüfen. Verlassen Sie sich nicht auf Ihr Gefühl, denn nach langjährigem Diabetes ist das Temperaturempfinden an den Füßen oft gestört.

Die Füße zu heiß baden kann Verbrennungen hervorrufen, wenn die Nerven durch den Diabetes geschädigt sind und Sie Hitze oder Kälte nicht mehr richtig spüren.

Gründlich Trocknen:

Tupfen Sie die Füße nach dem Waschen mit einem weichen Handtuch sorgfältig ab (NIE rubbeln!). Vergessen Sie die Zwischenräume nicht, um Fusspilz vorzubeugen. Das geht gut mit einem Kosmetiktuch.
NICHT mit dem Fön trocknen; das trocknet die Haut zu sehr aus.
Hornhaut entfernen:
Hornhaut lässt sich am besten während oder nach dem Fußbad entfernen (einmal pro Woche). Auf noch feuchter Haut lässt sich aufgeweichte Hornhaut leichter wegrubbeln.
Das geht am besten mit einem Bimsstein. Allerdings sollten Sie schwielige Hornhaut, Hühneraugen oder Warzen nur von einem Podologen entfernen lassen.
Benutzen Sie keine Feilen und andere Geräte aus Metall.

Feilen – nicht schneiden:
Kürzen Sie die Fußnägel mit einer Nagelfeile, aber nur so weit, dass sie mit der Zehenkuppe abschließen. Achten Sie dabei auch auf spitze Kanten, die die Nachbarzehen verletzen könnten. Feilen Sie die Nägel nicht rund sondern gerade, sonst wachsen sie leicht ein.
Ist das Feilen zu mühsam, lassen Sie sie beim Podologen schneiden. Lassen Sie die Finger von Nagelschere, -zange oder -knipser.
Eincremen:
Pflegen Sie die Füße nach dem Abtrocknen mit Creme, Lotion oder Cremeschaum. Auch hierfür sind Produkte mit Harnstoff zu empfehlen, der die Haut mit Feuchtigkeit versorgt und übermäßiger Verhornung vorbeugt.
Besser nicht die Zehenzwischenräume eincremen, da das feuchte Klima Infektionen begünstigt.

Schutz vor Fußpilz:
Fußpilz erkennen Sie am Juckreiz, Schuppung, Rötung oder Bläschen. Allerdings treten diese Symptome bei Diabetikern manchmal garnicht und man sieht nur eine mehlstaubartige Schuppung.
Laufen Sie vor allem im Schwimmbad nicht barfuß, benutzen Sie eigene Handtücher und Badeschuhe; tragen Sie in Sportschuhen immer Socken. Waschen Sie Socken und Handtücher bei mindestens 60 Grad und wechseln Sie sie täglich. Drücken Sie sich bei Verdacht auf Fußpilz nicht vor dem Arztbesuch.
Oft genügt es ja, befallene Hautstellen mit speziellen Anti-Pilz-Cremes, -Sprays oder -Lotionen aus der Apotheke zu behandeln. Wichtig ist es dabei aber, sich an die vom Arzt empfohlene Anwendungsdauer zu halten.
Hat sich der Fußpilz stark ausgebreitet, können Tabletten nötig sein.
Passende Schuhe und Baumwollstrümpfe:
Achten Sie auf gute, passende Schuhe und Strümpfe. Jede Druckstelle erhöht die Verletzungsgefahr. (Tragen Sie deshalb auch keine gestopften Strümpfe!)
Vorsicht! Verletzungsgefahr:!

Die überaus empfindliche Haut von Diabetikerfüssen lässt Wunden schlechter heilen. Behandeln Sie Verletzungen NIE in Eigenregie! 

Erste Herzsportgruppe auf Mallorca!!!



Wie steht es um die guten Vorsätze für 2015?

Haben Sie am Jahresanfang auch wiedermal viele gute Vorsätze für das neue Jahr gefasst? Wetten, dass davon einer mit Ihrer Gesundheit zu tun hat?
Vielleicht das Laufen anzufangen, abzunehmen, oder einfach “mehr Bewegung”…

Und? Der Januar ist vorbei – und Sie haben noch garnicht angefangen? Warum denn nicht?

Finden Sie kein passendes Angebot? Fehlt es an Einrichtungen? Sie möchten nicht alleine losziehen? Brauchen Sie feste Trainingszeiten? Das alles sind gute Gründe, die der innere Schweinehund dann so rausbellt und uns oft vor dem Start schon wieder bremsen.

Wenn man gesund und noch relativ fit ist, so denken Sie vielleicht, braucht man ja nur loszulaufen. Aber vielleicht fühlen Sie sich eigentlich doch alles andere als richtig gesund und Sie wissen nicht einmal, was Sie überhaupt können oder dürfen?

Oder Sie wissen Sie ganz genau, dass Sie ein Problem haben, welches konkret 
Bluthochdruck oder Diabetes sein mag, oder Sie sind starker Raucher oder haben richtig Übergewicht; nur wissen Sie nicht, was Sie sich zumuten dürfen, wie anfangen und wer Ihnen Unterstützung geben könnte, sei es, dass Sie unter Gleichgesinnten sein möchten, sei es, dass Sie fachlichen Rat bekommen.
Oder Sie sind sogar ernsthaft erkrankt, an der Hüfte, am Herzen. Sie wurden sogar schon operiert - und dann?

In Deutschland, denken Sie vielleicht, wäre das einfach: da würde mich mich mein Arzt jetzt in die Reha schicken oder ich hätte vor Ort (Fach-)Leute, die mich unterstützen. Was aber gibt’s hier auf der Insel für mich? Was kann ich hier für mich und mein Problem tun?

So oder ähnlich lauten vielleicht die Fragen, sogar Ängste, worauf Sie eine Antwort wünschen.

Wir von Medininca haben uns deshalb entschlossen, Leuten wie Ihnen eine Möglichkeit zu geben, aktiv etwas für sich, für Ihr Herz, für Ihre Gesundheit zu tun.

Wir laden Sie herzlich ein, sich über das neue Projekt einer “Herzsportgruppe” auf Mallorca zu informieren, die ähnlich wie die bekannten Herzsportgruppen in Deutschland nun auch in unserer Wahlheimat ins Leben gerufen werden soll.
Wir laden ein zur:

VORSTELLUNG DER ERSTEN HERZSPORTGRUPPE MALLORCAS
ORT: in Med-In-Inca, Avda. de Alcudia, 16 – 1º-C (SALA POLIVALENTE)
07300 Inca

DATUM: FREITAG, 06. Februar 2015
UHRZEIT: 17’00H

Mehr Information über “medininca-de.blogspot.com”

oder Facebook: “Medininca Medicina Integral”

Kunststoff-Band repariert durchlässige Herzklappe



Neuartige Alternative zur Herzoperation für Hochrisiko-Patienten in Bonn
Keine Treppe konnte Marianne L. mehr ohne Qual hochgehen, denn sie litt zunehmend unter Atemnot. Ursache war eine undichte Mitralklappe. Doch eine Operation unter Einsatz der Herzlungenmaschine war für die 79-Jährige zu risikoreich. Eine schonende und neuartige Alternative bieten seit kurzem Kardiologen des Universitätsklinikums Bonn als erste im Bonner Raum an. Dabei ziehen sie mit einem per Katheter implantierten Spezial-Band die ausgeleierte Klappenöffnung wieder zusammen und dichten so die Mitralklappe ganz ohne Operation ab. Bisher behandelte die Uni-Kardiologie sieben Patienten mit großartigem Erfolg.
Diagnose Mitralklappeninsuffizienz: Sie bekam oft nur schwer Luft und ihr Puls raste. „Irgendwie war mein Herz aus dem Gleis gekommen“, sagt Marianne L. Denn die Öffnung ihrer Mitralklappe hatte sich soweit vergrößert, dass sich die beiden Klappensegel nicht mehr trafen. Somit floss bei einem Herzschlag Blut aus der linken Herzkammer wieder zurück in den linken Vorhof. Ihr Herz war im Dauerstress. Bei dem Standard-Verfahren nähen Chirurgen auf den Mitralklappenring einen so genannten Annuloplastie-Ring, den sie dann soweit zusammenziehen bis die ursprüngliche Öffnung der Herzklappe wieder erreicht ist. „Doch das Risiko für einen großen herzchirurgischen Eingriff war für unsere Patientin viel zu groß“, sagt Prof. Dr. Georg Nickenig, Direktor der Medizinischen Klinik II des Universitätsklinikums Bonn.

Daher schlug er Marianne L. vor, die Herzklappe mit einer neuartigen, aber schonenden Alternative abzudichten. Diese Methode mittels Katheter erfordert jedoch einen erfahrenen Kardiologen, so dass nur sechs führende europäische Zentren an der derzeitigen Studie beteiligt sind – darunter auch die Kardiologie am Universitätsklinikum Bonn. „Das Knifflige dabei ist, das künstliche Band exakt zu platzieren und im Bindegewebe des Mitralklappenrings zu befestigen“, betont Prof. Nickenig.

Draht zieht Öffnung zusammen

Dazu führen er und sein Team mittels einer speziellen Katheter-Vorrichtung ein so genanntes Cardioband aus Kunststoff über die Leistenvene bis zum rechten Herzen. Über die Vorhofscheidewand geht es von dort weiter in den linken Vorhof. Am Mitralklappenring angekommen befestigen die Bonner Uni-Kardiologen das Band mit etwa zehn kleinen Schrauben in Form eines Halbmondes im Bindegewebe. Dann ziehen sie an einem Draht, der wir eine Wäscheleine um das Band gewunden ist. „Dadurch wird die Öffnung der Mitralklappe kleiner und irgendwann treffen sich die Klappensegel wieder“, erklärt Prof. Nickenig. Dann verankern die Kardiologen die Enden und der künstliche Klappenring wächst mit der Zeit ein.

Millimeter genaue Anpassung des künstlichen Klappenrings

Die Mitralklappeninsuffizienz ist ein häufiger Herzfehler vor allem im Alter. Das neuartige Verfahren bringt erhebliche Vorteile für ausgewählte Patienten. Damit kann auf die Herz-Lungen-Maschine verzichtet werden, die bei einer Operation die Arbeit des ruhiggestellten Herzens übernimmt. Denn ihr Einsatz belastet gerade ältere Patienten mit sehr schlechtem Allgemeinzustand und kann unter Umständen zum Tode führen. Zudem wird die Größe des Cardiobandes im Unterschied zum chirurgischen Eingriff am schlagenden Herzen auf den Millimeter genau eingestellt. „Wir können direkt sehen, ob die Klappe wieder richtig schließt“, sagt Prof. Nickenig.

Weltweit profitierten bisher 32 Patienten von dieser neuartigen Technik - davon sieben in Bonn. Die Ergebnisse sind gut und die Patienten erholten sich nach dem Eingriff schnell. Die Bonner Kardiologen können das mit ihren eigenen Erfahrungen bestätigen. Das Bonner Team ist das einzige weltweit, dass diese Prozeduren selbständig durchführt. Marianne L. konnte nach drei Tagen mit ihrem Rollator wieder allein über den Flur gehen: „Mein Alltag läuft wieder. Luftnot kenne ich gar nicht mehr.“ So erfreut sich die 79-Jährige mit den entsprechenden altersbedingten Pausen erneut an der Arbeit in ihrem Garten.

http://youtu.be/m1TLnxXmOl8

Senioren am Steuer: ab wann wird Autofahren zur Gefahr?


Irgendwann sind viele Senioren den Anforderungen im Straßenverkehr nicht mehr gewachsen. Vor allem bestimmte Vorerkrankungen erhöhen das Unfallrisiko. Ärzte sollten ihre Patienten gezielt darauf ansprechen, raten US-Geriater.

In vielen ländlichen Regionen sind die Menschen aufs eigene Auto angewiesen: Der Einkauf im Supermarkt, der Besuch bei Freunden und Verwandten und auch beim Arzt sind ohne den eigenen Wagen kaum möglich.

Zugleich ist das Auto oft Statussymbol und Ausdruck der eigenen Persönlichkeit, entsprechend schwer fällt es vielen älteren Fahrern, den Wagen für immer in der Garage zu lassen.
Problematisch ist das Autofahren vor allem bei den über 80-Jährigen: Hier sind Unfälle mit schweren oder gar tödlichen Auswirkungen noch häufiger als bei den unerfahrenen und oft ungestümen Fahranfängern.

Aus diesem Grund raten Geriater um Dr. Quratulain Syed von der Emroy University School of Medicine in Atlanta ihren ärztlichen Kollegen, bei allen Senioren über 80 Jahren regelmäßig die Fahrtüchtigkeit zu prüfen (Cleveland Clinic J Med 2015; 82: 22-25).

Dies sollten sie auch bei den noch etwas jüngeren Älteren tun, wenn sie Risikofaktoren für eine eingeschränkte Fahrtüchtigkeit erkennen.

Die Geriater listen in einem Übersichtsartikel einige dieser Faktoren auf.

Erkrankungen verstärken das Risiko im Straßenverkehr

Demenz: Es dürfte klar sein, dass eine Demenz jeglicher Art die Fahrtüchtigkeit einschränkt.
Probleme mit der Orientierung, der Aufmerksamkeit und dem Reaktionsvermögen können im Straßenverkehr gravierende Folgen haben.

Nach Auffassung von Syed und Mitarbeiter kommt es jedoch weniger darauf ankommt, ob jemand eine Demenz hat, sondern wie weit diese fortgeschritten ist.

Die American Academy of Neurology (AAN) hat zu diesem Zweck eine Einteilung in vier Stufen vorgeschlagen, die anhand der Clinical Dementia Rating Skala (CDR) ermittelt werden kann.

In Studien ließ sich anhand der CDR-Werte recht gut die Fahrtüchtigkeit abschätzen. Ein Wert von einem Punkt entspricht einer leichten, zwei Punkte einer moderaten und drei Punkte einer schweren Demenz.

Personen mit leichten kognitiven Einschränkungen (MCI) erreichen oft einen halben Punkt.

Ab einem Wert von zwei Punkten sollten Fahrer unbedingt davon überzeugt werden, das Auto stehen zu lassen. Sie haben ein sehr hohes Unfallrisiko. Dagegen seien die meisten MCI-Patienten noch sichere Fahrer.

Etwas schwieriger lässt sich die Fahrtüchtigkeit bei leichter Demenz (1 Punkt) beurteilen.

Etwa vier von zehn Betroffenen könnten durchaus noch sicher am Straßenverkehr teilnehmen, bei den übrigen gelte es Warnzeichen wie Unfälle in der jüngeren Vergangenheit, einen aggressiven Fahrstil oder Berichte zu beachten, wonach die Fahrer sich nur noch auf vertrauten Routen bewegen.

Werden solche "red flags" bei Patienten mit MCI oder leichter Demenz sichtbar, sollte dringend ein Experte die Fahrtüchtigkeit überprüfen.

Bei Parkinson fällt es schwer, die Spur zu halten

Parkinson: Zu Beginn und unter guter symptomatischer Kontrolle sorgt die Erkrankung kaum für Beeinträchtigungen.

Schreitet sie voran, haben die Patienten oft Probleme mit der Geschwindigkeitsabschätzung und der räumlichen Wahrnehmung: Einparken, rechtzeitig blinken oder den Wagen richtig in der Spur zu halten, fällt dann schwerer.

Syed und Mitarbeiter raten daher zu einer Fahrtüchtigkeitsprüfung bei der Diagnose und dann alle ein bis zwei Jahre.

Anfälle: Synkopen, Arrhythmien oder eine Epilepsie sind bei schätzungsweise 1 bis 3 Prozent aller Autounfälle beteiligt.

Bei wiederholten Anfällen sollten Ärzte daher die Fahrtüchtigkeit infrage stellen.
Nach der Implantation eines Defibrillators (ICD) wird ein Verzicht auf das Fahrzeug von mindestens vier Wochen empfohlen, auch nach einem Ersatz des Geräts oder der Elektroden sollten sich die Betroffenen nicht sofort wieder ans Steuer setzten.

Polypharmazie: Viele ältere Patienten bekommen Medikamente, die allein oder in Kombination müde machen, die Aufmerksamkeit beeinträchtigen, die Reaktionszeit verringern oder das Koordinationsvermögen reduzieren.

Ärzte sollten dafür spezielle Warntools verwenden. Das Team um Syed nennt etwa die Webseite www.roadwiserx.com.

Medikamente überprüfen

Hier können Ärzte Medikamente eingeben und nach Wirkungen und Interaktionen schauen, welche die Fahrtüchtigkeit einschränken.

Haben Ärzte Zweifel an der Fahrtüchtigkeit, ist viel Fingerspitzengefühl gefordert.

Ältere Fahrer wollen sich oft nicht eingestehen, dass ihre Fahrfähigkeit deutlich nachgelassen hat, und werden schon alleine wegen der Konsequenzen wie sozialer Isolation und Abhängigkeit nicht auf das Fahrzeug verzichten wollen.


Auch aus diesem Grund raten die US-Mediziner, die Patienten zur weiteren Überprüfung zu spezialisierten Geriatern oder Verkehrsmedizinern zu schicken.

Quelle: aerztezeitung.de

Nicht jedes Vorhofflimmern birgt gleiche Schlaganfall-Gefahr


Vorhofflimmern erhöht das Schlaganfall-Risiko, das ist bekannt. Neue Studien zeigen jetzt: Die Gefahr für einen Infarkt variiert - je nachdem, welche Form der Herzrhythmus-Störung vorliegt.

Vorhofflimmern geht mit einem erhöhten Risiko für ischämische Schlaganfälle und systemische Embolien einher. Bei der Risikoabschätzung wird bislang aber nicht danach differenziert, ob es sich um paroxysmales, persistierendes oder permanentes Vorhofflimmern handelt.

In Studien sind zahlreiche Prädiktoren für ein erhöhtes Schlaganfallrisiko bei Vorhofflimmern identifiziert worden, darunter höheres Lebensalter, Herzinsuffizienz, Diabetes und nicht zuletzt zerebrovaskuläre Ereignisse in der Vorgeschichte.

Basierend auf diesen klinischen Parametern wurden Risikoscores wie CHA2DS2-VASc entwickelt, die dazu dienen, über die Abschätzung des Schlaganfallrisikos eine begründete Therapieentscheidung bezüglich Antikoagulation treffen zu können. Die Klassifizierung von Vorhofflimmern nach der Dauer seines Auftretens blieb dabei bisher unberücksichtigt.

Intuition spricht für Unterschiede

Intuitiv liegt aber die Vermutung nahe, dass nicht jede Form von Vorhofflimmern mit dem gleichen Risiko für einen Schlaganfall einhergeht. Wenn es stimmt, dass durch Vorhofflimmern bedingte Stase im linken Vorhof und Vorhofohr der entscheidende Mechanismus für die Entstehung von kardialen Thromben ist, dann ist zu erwarten, dass von länger anhaltenden Arrhythmie-Episoden (persistieren/permanent) eine größere Gefahr ausgeht als von kurzen und nur sporadisch auftretenden Episoden (paroxysmal).

Zudem wird davon ausgegangen, dass sich in den Attributen paroxysmal, persistierend und permanent eine chronische Progredienz der Erkrankung Vorhofflimmern widerspiegelt. Diese Progredienz wird durch eine Zunahme von Begleiterkrankungen und Risikofaktoren und damit eingehenden strukturellen Veränderungen begünstigt. Parallel dazu sollte demnach eigentlich auch das Schlaganfallrisiko zunehmen.

In den bisherigen Studien kommt das allerdings so nicht eindeutig zu Ausdruck. In einigen wurde ein unterschiedlich hohes Risiko je nach Klassifikation von Vorhofflimmern beobachtet, in anderen nicht. Allerdings ist die Aussagekraft vieler Studien aufgrund methodischer Limitierungen begrenzt.

Eine kanadische Arbeitsgruppe um den Arrhythmie-Experten Dr. Stuart J. Connolly aus Hamilton hat sich in jüngster Zeit intensiver mit dem Thema befasst. Ihre Forschungsergebnisse sprechen dafür, dass zwischen paroxysmalem und nicht-paroxysmalem Vorhofflimmern ein deutlicher Unterschied hinsichtlich des Schlaganfallrisikos besteht.

Daten von über 6500 Patienten ausgewertet

Connolly und seine Kollegen haben sich in einer Studie (Eur Heart J 2014, online 3. September) zunächst Daten von 6563 Patienten mit Vorhofflimmern aus den beiden Studien ACTIVE-A und AVERROES vorgenommen. Diese Patienten waren nur mit ASS, nicht aber mit Antikoagulanzien behandelt worden.

Je nachdem, wie bei ihnen das Vorhofflimmern klassifiziert worden war, betrug die Rate ischämischer Schlaganfälle 2,1 Prozent (paroxysmal), 3,0 Prozent (persistierend) und 4,2 Prozent (permanent) pro Jahr.

Nach Adjustierung für Unterschiede zwischen den Gruppen ergab sich bei permanentem Vorhofflimmern ein um 83 Prozent höheres und bei persistierendem Vorhofflimmern ein um 44 Prozent höheres Risiko - jeweils in Relation zum paroxysmalen Arrhythmie-Muster. Neben Faktoren wie höheres Alter erwies sich auch die Klassifizierung des Vorhofflimmerns als starker unabhängiger Risikoprädiktor.

Die Gruppe um Connolly ging dann einen Schritt weiter - nämlich in Richtung Metaanalyse. Dafür haben die Forscher aus der Literatur 18 geeignet erscheinende Studien herausgepickt, an denen insgesamt 134.847 Patienten mit Vorhofflimmern beteiligt waren. Dr. Mandy N. Lauw hat die die Metaanalyse kürzlich beim Kongress der American Heart Association (AHA) in Chicago vorgestellt.

Danach hatten Patienten mit paroxysmalem Vorhofflimmer ein relativ um 25 bis 30 Prozent niedrigeres Schlaganfallrisiko als Patienten mit permanentem Vorhofflimmern - uabhängig davon, ob sie eine Prophylaxe mit oralen Antikoagulanzien erhalten hatten oder nicht.
Die Frage, ob permanentes Vorhofflimmern per se das Risiko erhöht oder nur ein Surrogatmarker dafür ist, dass davon betroffene Patienten generell ein ungünstigeres kardiovaskuläres Risikoprofil aufweisen, kann die Metaanalyse aufgrund ihres retrospektiven Charakters jedoch nicht beantworten.

Die Autoren werten deren Ergebnis zumindest als starkes Signal dafür, dass paroxysmales Vorhofflimmern ein niedrigeres Risiko birgt.

Was folgt für die Praxis?

Wenn paroxysmales Vorhofflimmern weniger riskant ist - kann diese Erkenntnis als zusätzliches Kriterium dazu beitragen, die Risikostratifizierung zu verbessern und so die Entscheidung, welcher Patient eine orale Antikoagulation erhalten soll und welcher nicht, künftig zu erleichtern?

Wenn überhaupt, dann wohl nur in sehr geringem Maße, nämlich allenfalls bei Patienten, bei denen gemäß CHA2DS2-VASc-Score ein niedriges Schlaganfallrisiko besteht.

Bei einem CHA2DS2-VASC-Score von 2 oder höher empfehlen die europäischen ESC-Leitlinien eine Antikoagulation (Klasse-I-Empfehlung). Daran dürfte auch die Berücksichtigung der spezifischen Klassifizierung von Vorhofflimmern nichts ändern.

Bei niedrigem Risiko (CHA2DS2-VASC-Score: 1) lautet die weniger nachdrückliche Empfehlung, eine orale Antikoagulation "in Betracht" zu ziehen (Klasse-IIa-Empfehlung). Allenfalls in dieser Situation wäre darüber zu diskutieren, ob bei paroxysmalem Vorhofflimmern wegen des niedrigeren Risikos eher ein Verzicht auf Antikoagulation erwogen werden sollte.

Dabei ist aber zu bedenken, dass die am zeitlichen Auftreten orientierte Einteilung von Vorhofflimmern relativ unpräzise ist. Das hat eine Arbeitsgruppe um Dr. Efstratios Charitos aus Lübeck jüngst herausgefunden (J Am Coll Cardiol. 2014; 63 (25): 2840- 2848).

In ihrer Studie wurde der Herzrhythmus bei allen Teilnehmern mithilfe kardialer Implantate über Monate kontinuierlich dokumentiert. Anhand der so objektivierten Dauer der Arrhythmie-Episoden wurde die Korrektheit der Klassifizierung von Vorhofflimmern überprüft.

Ergebnis: In der klinischen Klassifizierung spiegelte sich die tatsächliche Dauer der detektierten Arrhythmie-Episoden nur sehr ungenau wider.

Quelle: aerztezeitung.de

Öffentliche Defibrillatoren werden kaum genutzt



In Deutschland müssen viel mehr Menschen, insbesondere Jugendliche, in der Herz-Lungen-Wiederbelebung von Patienten mit Herzkammerflimmern geschult werden.

"Wir müssen flächendeckend erreichen, dass die heranwachsende Generation keine Berührungsängste hat, Menschen mit plötzlichem Herztod zu reanimieren", sagte Professor Stephan Baldus, Direktor des Herzzentrums an der Universitätsklinik Köln.

Die öffentlich verfügbaren Defibrillatoren seien bei der Erstversorgung eine sinnvolle Ergänzung, sagte Baldus beim 1. Nationalen Arbeitstreffen PAD (Public-Access-Defibrillation). "Aber sie können auf keine Weise die Herz-Druck-Massage ersetzen."

Die Erfahrungen in Köln zeigen, dass aber auch die öffentlichen Defibrillatoren noch zu wenig genutzt werden. In der Domstadt hängen seit rund fünf Jahren 132 öffentlich zugängliche Geräte.

200 bis 300 Fälle von plötzlichem Herztod

Von den 200 bis 300 Patienten, die pro Jahr im öffentlichen Raum einen plötzlichen Herztod erleiden, befinden sich 40 Prozent in 200 Meter Umkreis eines Defibrillators. "Davon sind bisher leider nur acht defibrilliert worden", berichtete Baldus.

Das dürfe aber nicht zu einer schlichten Forderung nach einer höheren Zahl von Geräten führen. "Wir müssen noch besser werden im Training von Ersthelfern."

Das bestätigte Professor Bernd Böttiger, Direktor der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin der Kölner Uniklinik. "Laienreanimation ist das Wichtigste."

Wiederbelebung als Schulfach?

In Deutschland würden zurzeit weniger als 20 Prozent der Bevölkerung Wiederbelebungsmaßnahmen einleiten. In Norwegen, wo die Ausbildung in den Schulen Pflicht ist, seien es mehr als 60 Prozent. "Man muss so früh wie möglich anfangen", betonte Böttiger.

Hoffnung macht den Ärzten die Tatsache, dass die Kultusministerkonferenz im Sommer regelmäßige Wiederbelebungstrainings in Schulen empfohlen hat.

In Hamburg ist dazu bereits ein Pilotprojekt gelaufen. Schüler wurden in der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf geschult und haben dann ihren Mitschülern Wiederbelebungstechniken beigebracht.

"Wir prüfen jetzt, ob wir das Projekt in die Fläche bringen", sagte Beate Proll vom Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung in Hamburg.

Quelle: aerztezeitung.de

III) Männer Topfigur!!! Outfit


Alle wissen es. “Der Schein trügt“. Und doch lassen wir es zu. Da helfen die inneren Werte gar nicht, wenn das äussere Erscheinungsbild nicht einläd eben diese  kennenzulernen.  Und dieser erste Eindruck den man hinterlässt will gepflegt werden. Um so mehr, wenn es darum geht, in Sachen Liebe jemanden kennenzulernen.

Die Frauen haben tausende Tipps und Tricks die sie anwenden, um ihre Vorzüge hervorzuheben oder ihre ( meist persönlich) ungeliebten Nachteile zu kaschieren. Aber auch die Männer  haben Einzug gehalten in die Welt der Kosmetik , Mode, etc.

Man muss nur seinen Körper objektiv sehen. Es spielt keine Rolle ob man ein Brad Pitt ist oder der immer Schüchterne, der, der selten oder nie anbändeln konnte in der Gruppe. Dieser Beitrag soll helfen ein paar Ratschläge aufzulisten, die unsere äussere Visitenkarte aufpolieren können.

1. Unerwünschte Haare entfernen

Erstes Geheimnis: Der opulente  Haarwuchs der Ohren, der Nase und oft zwischen den Augenbrauen ist einfach nicht kuschelig, sondern passt eher wenn es um den Grossvater in Kordhose und Hut geht. Also, einmal in der Woche die Pinzette zur Hand und die überflüssigen Haare enfernen. Für Ohren und Nase gibt es ja schon kleine Rasierer.

2. Sport vor dem Date

Wenn sich eine lange Nacht ankündigt, während der vielleicht sogar eine Bekanntschaft mit einer Dame ansteht, ist es von Vorteil sich so ungefähr zwei Stunden vorher  sportlich zu betätigen. Gibt Sicherheit, die Muskeln sind sichtbarer und die Haut hat einen gesunden Schimmer.

3. Haltung einnehmen

Immer aufrecht stehen und gehen,  sich locker bewegen mit dem Gewicht gut auf beiden Beinen verteilt sollte möglich sein. Nichts ist schlimmer als eine Körperhaltung die mehr einem Fragezeichen ähnelt als einem Mann. Wer erinnert sich nicht an den Satz der Oma: „Nu stell dich doch mal gerade hin , Junge“. Hatte schon recht. Ordentlich stehen und gehen hatte ich im letzten Post zum Thema.

4. Mundhygiene

Früher oder später möchte sie geküsste werden. Zähne mit Regelmässigkeit putzen, abends eine Mundspülung und die obligatorische einmalige Zahnreinigung pro Jahr beim Zahnarzt ist ein Muss. Ein Lächeln, sauber und gepflegt, ist represäntativ. Ganz zu Schweigen vom guten Atem.
5. Investiere in die Hautpflege

Zunächst sollte man wissen welcher Hauttyp man ist um die Produkte auf trockene, fettige oder vielleicht sogar unreine Haut abzustimmen. Soviel steht fest, Peeling und Antifaltencreme sind nicht nur dem weiblichen Geschlecht vorenthalten. Eine Kombination aus Reinigungs und Pflegeprodukten kann viel bewirken.

6. Harmonie zwischen Haarschnitt, Bart und Gesicht

Der Unterschied zwischen Haarschnitt und Haarschnitt können enorme Veränderungen mit sich bringen. Kürzeres oder längeres Haar, glatt oder gestuft, Seiten- , Mittel- oder gar keinen Scheitel, mit Bart oder Schäuzer. Die Wirkung einer Veränderung kann enorm sein. Aber bitte suchen sie sich einen Frisör bzw Frisörin (wie z.B. meine Freundin Marion Ferner), der Erfahrung durch Fortbildung in Sachen Stilberatung hat. Ihr alter Frisör an der Ecke ist da vielleicht nicht der Richtige.

7. Die Grundaustattung des Kleiderschranks

Einige Kleidungsstücke sind ein Muss im Schrank. Dazu zählen die obligatorischen Jeans, weisse Hemden, ein guter Anzug und ein Jacket. Alle weiteren Accessoires in der Vielfältigkeit ihrer Farben und die Art und Weise wie sie es tragen ist dann schon wieder der persönliche Anteil. Aber die genannten Basics kann man zu fast jeden Anlass immer wieder neu kombinieren.
Und bitte...kaufen sie die richtige Grösse. Zu gross kann genauso unvorteilhaft sein wie zu klein.  Gehen sie ruhig shoppen ohne Geld oder Karte. Ausprobieren ohne Stress, vielleicht in Begleitung einer Freundin, die mehr dazu sagen kann, in welcher Kleidung ihr die Männer gefallen. Möglichkeiten gibt es viele.

8. Kleidung muss kleiden

Es sind die Kleinigkeiten, die die persönliche Note bringen. Farbe, Form und wie trage ich meine Kleidung, nicht der Markenpulli. Ein Pullover der Marke soundso für schlappe zweihundert Euro und ein Pullover für dreissig machen keinen Unterschied wenn ihnen die Farbe nciht steht. Also, Farbe, Form und auch der Wohlfühlfaktor spielen eine grosse Rolle bei der Auswahl.  Nur weil Karo Mode ist heisst es noch lang nicht, dass es Allen steht.

9. Schattenseiten des Körpers

Kleidung iste in gute Art über die Schwachstellen hinwegzutäuschen. Aber seien wir ehrlich, so vor dem Spiegel  bleiben sie eben so und auch da wo sie sind. Es sei denn Sport und Fitsein gehört mit zum Alltag und hält den Körper in Form. Und es gibt eben nur einen George Clooney. Schon Socrates hielt es eher mit der Selbsterkenntnis: „ Denn wer sich selbst kennt, der weiss, was für ihn nützlich ist.“

10. Gesund Essen und Trinken

Zu guter Letzt aber nicht unerheblich kommt die Ernährung zum Tragen. Hamburger und Schokolade sind nicht gut fürs Gewicht, aber leider auch nicht für eine gesunde Haut. Unsere Ernährung ist somit auch extrem wichtig für unser äusseres Erscheinungsbild. Essen und Trinken  hält Leib und Seele zusammen. Aber gesund sollte es sein.


In diesem Sinne..bis bald...

Männer! In 12 Wochen eine Topfigur!


Ab sofort werde ich eine Reihe posten zum Thema: Eine Topfigur für Männer in zwölf Wochen. Ausgerichtet auf die neuen Männer, die in einigen Aspekten  nicht mit ihrem Körper , ihrem Outfit oder ihren zwischenmenschlichen Beziehungen im privaten oder beruflichen Bereich zufrieden sind. Ich veröffentliche Tipps zu Sport, Outfit, Geldangelegenheiten und Beziehungen sowohl  auf geistiger als auch körperlicher Ebene. Wollen sie zum besten Liebhaber aller Zeiten werden?

Dies ist ihre Gelegenheit.

Beginnen wir mit der Körperhaltung. Wenn wir mit einem stattlichen Körper beeindrucken wollen, richten wir uns alle auf und nehmen die Schultern zurück. Aber das allein reicht nicht, um eine dauerhaft „ gute  Figur“ zu machen. Nachfolgend die Möglichkeiten, um den Bauchumfang zu verringern und dadurch eleganter zu erscheinen.

Wenn wir es schaffen eine gute Körperhaltung beizubehalten, mit der Wirbelsäule in seiner korrekten Position, erreichen wir nicht nur ein attraktiveres Aussehen, weil die Schultern nicht abfallen und der Bauch flach erscheint, sondern es ist auch gesünder, da wir Verspannungen, Verletzungen und Beschwerden vorbeugen, die durch eine falsche Körperhaltung begünstigt werden.

Die gute Körperhaltung ist eben die, die es ermöglicht, dass die Wirbelsäule seine natürlichen Kurven hat, also  Biegungen nach hinten in Höhe der Brust- und Kreuzbeinwirbels. Und die Biegungen nach vorn im Bereich der Lenden- und der Halswirbel. Mit diesem Wissen können wir an unserem Spiegelbild erkennen,  ob wir „gerade“ stehen.

Sollten wir erkennen, das eine Schulter deutlich tiefer liegt, oder wir nicht mit einem Buch auf dem Kopf gehen können, ist es wahrscheinlich, dass unsere Haltung nicht korrekt ist.

Ähnliche Anzeichen für eine eventuel krankhafte Veränderung der Wirbelsäule sind das Bäuchlein, ein runder Rücken, Hängeschultern und ein vorgebeugter Oberkörper.

Diese Veränderungen der Wirbelsäule, die Einfluss auf unsere Haltung haben, können Rückenschmerzen, Verletzungen bei körperlicher Anstrengung oder Muskelverspannungen hervorrufen.Vom estethischen Gesichtspunkt her ist ein solcher Körper nicht nur kein Symbol  von Eleganz, sondern wir fügen uns dauerhaft Schaden zu.

Also, wer weniger Bauch haben will und eleganter aussehen möchte und gleichzeitig seiner Gesundheit einen Gefallen tun will, muss an seiner Haltung arbeiten.

Wie aber an der  Körperhaltung arbeiten?

Um dies zu erreichen müssen wir genau die Muskeln trainieren, die gute Körperhaltung fördern. Dies sind die tonischen Muskeln , die uns die Stabilität und den Haltungshintergrund bieten.
Auch wenn  es gut ist alle Muskeln zu trainieren gibt es eben einige spezielle die den Körper in seine optimale Position bringen. Da wären der Trapezmuskel,die Rücken-, Lenden- und die Bauchmuskulatur.

Selbstverständlich ist es wichtig den Rücken gerade zu halten und die Bauchmuskulatur leicht anzuspannen, eine korrekte Haltung bei sitzender Tätigkeit über längere Zeit einzunehmen, Beine und Po in unser Muskeltraining einzubinden oder Schuhe zu tragen, die unseren Füssen und der Wirbelsäule gleichermassen gut tun. All diese Faktoren tragen dazu bei ob unsere Wirbelsäule gesund bleibt und keine Veränderungen durch falsche Haltung erleidet.

Insbesondere Yoga und Pilates tragen zu einem positiven Ergebnis bei und selbstverständlich die Konsultation des Arztes auf dem Spezialgebiet um Sport und eventuelle Vorschäden aufeinander abzustimmen.


Aufrecht gehen ist eigentlich auch ein Lebensgefühl, das optisch schlanker macht und eben auch eleganter. Aber den grössten Nutzen schenken wir unserem Körper, indem Knochen geschont und Muskeln richtig eingesetzt werden.

Ein Herzschrittmacher ganz ohne Batterie


Ein innovativer, batterieloser Herzschrittmacher, der auf dem Wirkprinzip der Automatikuhr beruht und die Herztätigkeit zur Energiegewinnung nutzt, ist beim ESC-Kongress in Barcelona vorgestellt worden.

"Der Prototyp erfordert keinen Batterietausch. Batterien sind bei den heutigen Implantaten ein begrenzender Faktor. Sobald sie einen kritisch niedrigen Ladungszustand erreichen, muss in einem chirurgischen Eingriff das Aggregat ausgetauscht werden", wird der Entwickler, Adrian Zurbuchen von der Uni Bern, in einer Mitteilung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) zitiert.
Das ist nicht wünschenswert, insbesondere wegen des Komplikationsrisikos, besonders durch Infektionen, und der anfallenden Kosten. Das Herz selbst sei bereits eine viel versprechende Energiequelle, weil seine Kontraktionen ständig stattfinden, so Zurbuchen.

Der Prototyp der Forscher basiert auf einer handelsüblichen automatischen Armbanduhr. Alle nicht notwendigen Teile wurden entfernt, um Gewicht und Größe zu minimieren. Zusätzlich wurde ein spezielles Gehäuse entwickelt, das für die direkte Implantation in den Herzmuskel geeignet ist. Die Herzkontraktion setzt eine Feder in Bewegung, die in Spannung gehalten wird. Entspannt sich die Feder, wird ein Mikro-Generator geladen, der die Energiequelle für den Schrittmacher darstellt.

Quelle: aerztezeitung.de

Neuer Wirkstoff stellt ACE-Hemmer in den Schatten


In der Therapie bei Herzinsuffizienz sind die Karten neu gemischt worden: Ein noch namenloser Wirkstoff triumphierte jetzt in puncto Wirksamkeit und Verträglichkeit über den ACE-Hemmer Enalapril.

Seit der vor mehr als zwei Jahrzehnten in Studien nachgewiesenen Reduktion von Mortalität und Morbidität sind ACE-Hemmer eine Säule in der Therapie bei Patienten mit Herzinsuffizienz auf Basis einer erniedrigten Auswurffraktion. Diese Säule gerät nun ins Wanken.

Denn in der jetzt beim europäischen Kardiologenkongress in Barcelona vorgestellten Studie PARADIGM-HF hat ein innovativer und derzeit noch schlicht als LCZ696 bezeichneter Wirkstoff mit seiner überlegenen Wirksamkeit den ACE-Hemmer Enalapril klar in den Schatten gestellt.
In der bislang größten Studie zum klinischen Nutzen einer Pharmakotherapie bei systolischer Herzinsuffizienz sind 8442 Patienten additiv zur bestmöglichen Standardtherapie mehr als zwei Jahre lang mit LCZ696 (200 mg zweimal täglich) oder Enalapril (10 mg zweimal täglich) behandelt worden.

LCZ696 ist ein dualer Wirkstoff, der aus dem AT1-Rezeptorblocker Valsartan und dem Neprilysin-Hemmer Sacubitril (AHU377) besteht. Aufgrund der schon bei einer Zwischenanalyse festgestellten Überlegenheit von LCZ696 war die Studie vorzeitig gestoppt worden.

Diese Überlegenheit lässt sich nach den jetzt vorgestellten und zeitgleich publizierten Ergebnissen (NEJM 2014; online 30. August) an folgenden Zahlen festmachen: Kardiovaskuläre Todesfälle und durch Herzinsuffizienz bedingte Klinikeinweisungen (primärer Endpunkt) wurden durch LCZ696 signifikant um 20 Prozent reduziert (Inzidenzraten: 21,8 versus 26,5 Prozent).

Die Gesamtsterberate war im LCZ696-Arm signifikant um 16 Prozent niedriger als im Enalapril-Arm der Studie (17,0 versus 19,8 Prozent). Die Rate für die kardiovaskuläre Mortalität war unter LCZ696 signifikant um 20 Prozent niedriger als unter Enalapril (13,3 versus 16,5 Prozent).

Und auch die Zahl der Klinikeinweisungen infolge sich verschlechternder Herzinsuffizienz wurde signifikant um 20 Prozent verringert (12,8 versus 15,6 Prozent).

Die Erfolgsbilanz wird dadurch komplettiert, dass sich auch der symptomatische Status der Patienten unter LCZ696 stärker verbesserte als unter dem ACE-Hemmer. Die Rate der Therapieabbrüche war niedriger als unter Enalapril. 

Quelle: aerztezeitung.de

Eine Packung Enalapril 20mg mit 28 T. kostet in Spanien 1,61€. Mit aller Wahrscheinlichkeit eine einzelne Tablette des neuen Medikamentes wird über 3€ kosten. Ist das wirklich ein Fortschritt der Medizin? Technischer Fortschritt im Gesundheitswesen: Quelle für Kostensteigerungen anstatt Chance für Kostensenkungen?

Schokolade: gute Therapie für PAVK-Patienten



In einer Studie italienischer Forscher hat Schokolade die Symptome bei Patienten mit einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK) gebessert. Allerdings gelang das nur mit dunkler Schokolade (Journal of the American Heart Association 2014; 3: e001072). 

Wie die Wissenschaftler in ihrer Publikation erläutern, ist Kakao reich an Polyphenolen, die oxidativen Stress reduzieren sowie die Stickstoffmonoxid-Produktion ankurbeln und dadurch die Gefäße erweitern.

Dunkle Schokolade wiederum ist reich an Kakao. Folglich sollte dunkle Schokolade die Gefäße erweitern und damit die Gehbeschwerden von Patienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit verringern.

Genau dies war auch die Hypothese, an deren Überprüfung sich ein Forscherteam um Lorenzo Loffredo von der römischen Universität La Sapienza im Zuge einer Interventionsstudie gemacht hat.

An der Untersuchung beteiligten sich 20 Patienten, die an einer PAVK im Stadium IIb nach Fontaine litten. Die Gehstrecke, die sie beschwerdefrei zurücklegen konnten, betrug also insgesamt weniger als 200 Meter.

Im Zufallsverfahren erhielten die Probanden entweder knapp eine halbe Tafel (40 Gramm) dunkle Schokolade (Kakaogehalt >85 Prozent) oder die gleiche Menge an Milchschokolade (Kakaogehalt ≤35 Prozent) zugeteilt.

Vor und zwei Stunden nach dem Verzehr der Schokolade mussten die Versuchspersonen einen Test auf dem Laufband absolvieren, wobei unter anderem die maximale Gehstrecke und die maximale Gehzeit gemessen wurden.

Tatsächlich verlängerte sich bei Patienten, die vorher dunkle Schokolade gegessen hatten, die maximale Gehstrecke um 11 Prozent und die maximale Gehzeit um 15 Prozent. Die Konzentration von Stickstoffmonoxid und Stickstoffdioxid im Serum stieg um 57 Prozent. Keine dieser Veränderungen war bei Probanden festzustellen, die Milchschokolade zu sich genommen hatten.
"Diese Studie liefert erste Hinweise darauf, dass der kurzfristige Verzehr von dunkler Schokolade die Gehfähigkeit von PAVK-Patienten signifikant verbessert", schreiben Loffredo und seine Kollegen.

Möglicherweise reduzieren die Polyphenole die NOX2-Aktivierung und den dadurch vermittelten oxidativen Stress. NOX2 ist eine katalytische Untereinheit der NADPH-Oxidase und kann nachweislich zur Vasokonstriktion beitragen, und zwar durch Transfer von Sauerstoffatomen.