Ich will zunehmen

Es wird Sommer, und da kommt wieder für viele das leidige Thema einer Bikinifigur (oder Badehosenfigur??) auf. Das scheint wirklich ein Problem zu sein – oder die Medien machen eins draus: jeden Frühling kämpfen 100000e von Menschen gegen die Pfunde, um sich halbwegs würdig in ihren eigenen Augen anderen im Freibad oder am Strand zu präsentieren.

Da sich in unseren hiesigen Breitengraden aber auch keine Burka für den Strand anbietet, kann ich diesen Menschen eine Sache nachfühlen: der Wunsch nach einer Figur, in der man sich wohlfühlt. Die möchte ich nämlich auch haben. Aber eher in die andere Richtung. Inzwischen weiss wohl jeder blog-Leser, dass ich ZUNEHMEN möchte. Und das definitiv, und 2 bis 3 Kilo dürfen es locker sein.

Im Internet gibt es zu Hauf Foren, wo (meistens junge) Leute mit demselben Problem mehr oder weniger verzweifelt nach wirksamen Rezepten fragen – und es gibt wenige Antworten; das habe ich jetzt auch rausgekriegt. (Meine Lieblingsleserin schlug mir vor kurzem vor, ich sollte doch mal zum Arzt gehen. HaHa!)

Ich habe aber mal ein paar links rausgesucht, die mir sinnvoll vorkommende Vorschläge anbieten. Vielleicht nützen sie ja dem einen oder anderen. Ich selber werde jetzt als erstes mal unseren Vorrat an Nüssen und Mandeln im Hause aufstocken und fleissig verzehren, denn die mag ich und die haben ja nun wirklich Kalorien satt.

Ein Milchshake mit Avocado, ein Ernährungsplan für eine ganze Woche, Wissenswertes über Nüsse und Mandeln und hier sind noch 2 Rezepte aus diesem Blog: http://medininca-de.blogspot.com/search?q=rezepte+zum+zunehmen

Ansonsten kann ich im Moment auch nur sagen: weiteressen. Vielleicht klappt es ja wenigstens im Alter mit dem Zunehmen.


Chinesische Kinder sterben an giftigen Dämpfen


China ist ein wirtschaftlich explodierendes Land, muss man ja schon sagen. In den letzten Jahren musste sich unser Bild vom ländlichen hungerarmen Reisbauern-China mehr als wandeln. Die Städte sind wahrscheinlich nicht mehr wiederzuerkennen, die Gesellschaft verändert sich in sagenhaftem Tempo und – glücklicherweise - wächst auch der Lebensstandard für viele schon in einem beeindruckenden Masse.
Aber, wie alles im Leben, haben Wohlstand und Wirtschaftswachstum ihren Preis. Der Preis sind grosse Umweltschäden. Die Konsequenz: Die Bewohner der Großstädte leiden unter Smog, Millionen Chinesen haben kein sauberes Trinkwasser. Laut einem Bericht, den die Weltbank 2007 zusammenstellte, sterben jedes Jahr 750.000 Chinesen an Wasser- und Luftverschmutzung. Von den 20 meistverschmutzten Städten der Welt liegen 16 in China.
Besonders betroffen sind, wieder einmal, besonders Kinder und Jugendliche. Von ihnen sterben mehr als zwei Millionen jährlich in China an den Folgen giftiger Dämpfe in Räumen. Denn es nützt ihnen noch nicht einmal, sich in geschlossenen Gebäuden aufzuhalten: die Luft darin ist bis zu zehnmal stärker mit Schadstoffen belastet als die oft von Smog verseuchte Frischluft. Diese Studiendaten veröffentlichten jetzt chinesische Staatsmedien.

Von den 2,2 Millionen Kindern und Jugendlichen, die jedes Jahr an den Folgen der Belastung sterben, ist knapp die Hälfte sogar unter fünf Jahre alt. Die Autoren der Studie des Zentrums für Krankheitskontrolle und Vorbeugung machen vor allem Formaldehyd für die Todesfälle verantwortlich, das unter anderem von neuen Möbeln abgegeben wird und krebserregend ist.

Wahrscheinlich sind die Zustände dort weit schlimmer als bei uns in den 60-ern. Und viele Jahre hat es gedauert, bis man in manchen deutschen Flüssen – an manchen Stellen – wieder schwimmen durfte. Ja, und das haben wir u.a. auch nur hingekriegt, weil wir unsere schmutzige Industrie eben auch nach China verlagert haben…

Drei Tipps zum ultimativen Abspecken

Die Amerikaner sind uns immer ein Stück voraus. Und v. a. funktioniert ihr Prinzip “keep it simple”. Wiedereinmal beweisen sie uns das. Während in Europa weiterhin eine Diät nach der nächsten erfolglos Furore macht, (es soll ja Leute geben, die sich über Wochen nichts anderes als scampis zumuten und Hollywoods Schönheiten trinken Alkohol statt zu essen), werden sie auf der anderen Seite des Atlantik, und das jetzt wissenschaftlich bewiesen, auf jegliche Komplikation pfeifen.

Die Experten vom "Food and Brand Lab" der Cornell University in Ithaca raten nur noch, man sollte sich nicht verwirren lassen, sondern nur jeweils drei Tipps zu Herzen nehmen:
1. kleine Teller nehmen
2. Hochkalorisches ausser Sichtweite stellen
3. kein Fernseher, kein Computer und kein Handy während des Essens

Denn in einer neuen Studie mit 200 Probanden haben die US-Wissenschaftler nachgewiesen, dass Abnehmwillige besser durchhalten und mehr an Gewicht verlieren, wenn sich diese drei Tipps auf das Umfeld beziehen und nicht auf "richtiges" oder "falsches" Essen.

Probanden, die nur zu Umfeldänderungen aufgefordert wurden, etwa kleinere Teller zu benutzen, konnten sich viel leichter über drei Monate daran halten. Und - sie nahmen auch stärker ab als Probanden einer Vergleichsgruppe, die ihr Essverhalten ändern oder andere Nahrungsmittel als gewohnt essen sollten.
Studienleiter Brian Wansink hat deshalb für Menschen, die abspecken wollen, nur diese drei - simplen - Tipps: "Diese Tipps sind viel leichter zu befolgen, als wenn man sagt: Sie müssen kleinere Mahlzeiten einnehmen, Obst statt Süßigkeiten essen oder auf Schokolade und Pommes verzichten!"
Bei den Probanden, die sich mindestens 20 Tage pro Monat an diese kleinen Änderungen des Umfelds hielten, kam es in der Studie zu Gewichtverlust, nämlich zu einem bis zwei Pfund pro Monat pro Tipp.
Versuchen Sie es doch auch mal - und ich werde mir überlegen, mal genau das Gegenteil einzuführen: Fernseher, Chips und noch grösserer Teller… Vielleicht nehme ich dann endlich zu!
Quelle: aerztezeitung.de

Streunende Katzen und Hautpilz

Normalerweise bin ich nicht so der Typ, der immer gleich Alarm schreit... Helicobacter, Novo-virus, sogar die Schweinegrippe, all diese „Ereignisse“ sind bisher an diesem blog spurlos vorbeigegangen. Nun schreibe ich aber doch mal zu einem Thema der Kategorie Alarmstufe „gelb“, würde ich sagen.

Hier geht es heute um einen Pilz, den Microsporum canis, ein Erreger der sehr leicht auf Menschen übergeht. Wo fangen wir uns den nun ein? Na, jeder, der schon mal in Griechenland, Italien oder eben hier in Spanien war, hat doch bestimmt schon mal die unzähligen streunenden Katzen (und Hunde) bemerkt, die sich vor Hotelanlagen, antiken Bauten, um Restaurants etc. tummeln. Eben überall dort, wo wir Nordlichter meinen, den armen ausgehungerten Viechern was Gutes tun zu müssen und sie streicheln und füttern.

Das Risiko, sich diesen Hautpilz einzufangen ist gross! "Bei dieser Art von Pilzinfektion kann man von einer Epidemie sprechen", warnt Professor Hans-Jürgen Tietz aus Berlin. "Allein in und um Athen gibt es eine Viertelmillion herrenloser Katzen. Über 90 Prozent dieser Tiere sind mit dem Erreger Microsporum canis infiziert", berichtet der Experte für Pilzinfektionen der Haut. Ein einmaliger Hautkontakt beim Streicheln eines Tieres, das diesen Pilz mit sich trägt, reiche für eine Ansteckung aus.

Die Inkubationszeit beträgt zehn Tage. Und regelmäßig nach den Ferien kommt es zu einem Andrang pilzinfizierter Patienten in die Arztpraxen. Leider dauert es häufig lange, bis die Patienten einen Hautarzt konsultieren, der die richtige Diagnose stellt. Und dann wird die Behandlung aufwändig und langwierig. In der Frühphase ist eine Therapie mit pilztötenden Salben über vier bis sechs Wochen möglich. Aber wenn erst die Kopfhaut befallen ist, muss eine langwierige Therapie mit Tabletten erfolgen. Und das kann sich bis über ein Jahr hinziehen. Spontan heilt dieser Pilz sehr selten.

Daher wird geraten bei ersten Anzeichen auf Händen und Unterarmen, umgehend einen Hautarzt aufzusuchen. Dieser lässt den Erreger nach einer Hautprobe im Labor genau bestimmen und leitet die Therapie ein.
Oft bleibt es aber nicht bei einer Erkrankung in der Familie, denn der Pilz wird auch leicht von Mensch zu Mensch übertragen. Oft sind es ganze Familien, die von einer Pilzinfektion vorstellen, obwohl nur ein Mitglied –ursprüntlich infiziert wurde. Anzusehen ist den Tieren nicht, ob sie den Erreger mit sich schleppen.

Die Konsequenz ist wohl eindeutig: Hände weg von allen streunenden Katzen! Pilze bekommt man nicht, sondern man holt sie sich! V. a. Kinder mit Kontakt zu einer infizierten Katze hat, werden krank, da ihre Haut diesem aggressiven Pilz nichts entgegenzusetzen hat.

Also, ich rate Ihnen jetzt mal knallhart: Lassen sie die mallorquinischen Katzen da, wo sie sind. Kümmern Sie sich einfach nicht drum. Das ist ein Problem der Mallorquiner und aller, die wir hier wohnen und verantwortlich sind oder sich fühlen. Auch wenn es unschön ist und Sie Mitleid haben, denken Sie einfach an Ihre Gesundheit. Die wird es Ihnen zumindest danken.

Und - kein Trost für die Tiere, aber in Deutschland ist auch nicht alles „ohne“: auch dort sind nach Auskunft von Dr. Tietz viele Hauskatzen von Microsporum canis befallen.
Quelle: lifeline.de

Lukrativer Ferionjob: "Eincremer" in Frankreich


Ich bin eben auf eine Nachricht gestossen, die im Prinzip recht wenig mit Gesundheit zu tun hat.

Also, sehr sinnvoll ist es natürlich, sogar notwendig, Sonnencreme zu benutzen, wenn man seine Haut der Sonne aussetzt. Das wissen wir alle und v.a. kennt inzwischen auch jeder die Folgen: von einer Haut wie Lederstrumpf spätestens 20 Jahre später, über Flecken, bis hin zu bösen Konsequenzen wie Hautkrebs. Das es andererseits sehr angenehm ist, wenn einem diese notwendige Lotion dann jemand anderes aufträgt, der dazu auch noch richtig Talent hat, ist ja auch klar.

Ja, und nun kommt die Nachricht: ein französischer Badeort an der Atlantikküste bietet jetzt einen ungewöhnlichen Sommerjob: eine Anstellung als offizieller "Sonnencremer".

Diese "Sonnencremer" sollen sonnenbrandgefährdeten Touristen anbieten, Schutzcreme aufzutragen. Die Kandidaten sollten Strandleben mögen und leicht mit Menschen in Kontakt kommen können. Es sind zwei Stellen für eine Frau und einen Mann zu vergeben. Der Posten ist auf sechs Wochen befristet und wird pauschal mit 5000 Euro (!!!) vergütet. Englisch- und Deutschkenntnisse sind ebenfalls erwünscht, heißt es auf der Website des Ortes Les Sables d'Olonne. Also, Interessenten, sofort bewerben!

Als Idee ja ganz witzig, aber als spontane private Geschäftsinitiative wäre ja auch jemandem geholfen. Ich finde es wirklich unglaublich, wie sich eine politische Gemeinde hier immer noch erdreistet, Steuergelder so zu verschwenden. Es ist wohl einfach immer noch viel zu viel Geld da, scheint's, dass wir eben einfach nicht aufwachen und solchem grobem Unfug ein Ende machen.
Quelle: aerztezeitung.de

Null Promille in der Schwangerschaft


Dieser blog hat dringend darauf gewartet, reaktiviert zu werden. Aber damit ich dazu Lust habe, brauch ich auch eine Nacchricht, die ich auch für interessant halte. Das Thema "Schwangerschaft und Alkohol" fand ich eigentlich gar nicht mehr interessant, weil ich es für abgehakt und erledigt gehalten hatte. Soll heissen: jeder weiss es und Frau trinkt eben keinen Alkohol während der Schwangerschaft. Weit gefehlt, so scheint's.

So weit gefehlt, dass die "Stiftung für das behinderte Kind" in Zusammenarbeit mit Pernod Ricard (!!) eine gemeinsame Kampagne zur Aufklärung gestartet haben “Mein Kind will keinen Alkohol“ und „0,0 Promille in der Schwangerschaft“. Dazu sollen ausserdem gezielt die Gynäkologen angehalten werden, zum Thema „Alkohol in der Schwangerschaft“ zu beraten.

Also scheint ja wohl die Notwendigkeit gegeben zu sein. Und problematisch ist wohl nicht nur der starke Alkoholkonsum von abhängigen Müttern, sondern auch, oder vielleicht vor allem?, das gesellschaftsfähige Glas Rotwein am Abend, heisst es. Keiner weiss, an welchem Tag der Schwangerschaft wie viel Alkohol wie gefährlich ist. Also ist es nur sicher, ganz auf Alkohol zu verzichten, so die Fachleute.

Das “Fetale Alkoholsyndrom” ist die häufigste (!!!) angeborene und vermeidbare Behinderung. In Deutschland werden immerhin jährlich etwa 3.000 Kinder mit dem Syndrom geboren – und die Dunkelziffer liegt wohl weit höher.

Diese Kinder haben teilweise äußerliche Schädigungen im Gesicht und ein kleineres Gehirn, einen geringeren Kopfumfang und leiden oft an Kommunikations- und Lernschwierigkeiten. Im späteren Leben haben sie oft Schwierigkeiten in der Schule und enden überdurchschnittlich oft als Schulversager.

Also, BITTE, auch wenn es noch so schwer fällt, in der Hochstimmung ob des hübschen runden Bäuchleins auf das Gläschen zu verzichten, diesmal ist Verzicht alles.
aerzteblatt.de

Spatzenhirn für die Lust


Die Osterpause ist vorbei, wir sind wieder im Einsatz. Das fällt nicht immer unbedingt leicht, aber gut, nicht zu ändern. Dafür habe ich im Stern - online - ein schönes Thema gefunden. Da geht es um Lust, leider nicht unbedingt Lust zum Arbeiten. Aber seeeeehr interessant zu lesen, was unsere Vorfahren sich so einfallen liessen zum leidigen Thema Lust.

Wussten Sie, warum es heutzutage so viele Spatzen - zumindest in den Städten - gibt? Weil kein Mensch sie mehr verspeisst, um sich damit mehr Lust zu verschaffen. Eh, das ist kein Scherz!

Andererseits habe ich dort erfahren, dass die Zahl der getöteten Nashörner immer noch genauso erschreckend hoch ist wie vor Jahren. Ist das zu Pulver geriebene Horn der Tiere doch bei einem grossen Teil der Menschheit so begehrt, weil Nashörner beneidenswert lang den Liebesakt vollziehen können. (Was hat das eine mit dem anderen zu tun?) Und ich erinnere mich noch genau, dass viele zu Beginn des Viagra-Zeitalters dachten, jetzt käme die Rettung für die Nashörner in Form einer kleinen blauen Pille. Nun ja, können ist nicht dasselbe wie wollen....

Also, wenn Sie es interessiert, schauen Sie ruhig mal hier rein. Sehr informativ.
Quelle: stern.de

Januar 2010: So wenig Verkehrstote wie nie!

Auf Deutschlands Straßen sind im Januar 194 Menschen ums Leben gekommen. Das sind natürlich 194 zu viel, aber immerhin ist das ein Minus von 30 Prozent gegenüber dem Januar 2009 und die niedrigste Zahl in einem Januar seit Beginn der Nachkriegsstatistik 1953.

Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden hält das kalte Januarwetter für den Grund. Bei Eis und Schnee ereignen sich zwar insgesamt mehr Unfälle. Diese sind aber häufig weniger schwer, weil die Menschen nicht so schnell fahren und auch weniger Zweiräder unterwegs sind. (Ausserdem sank die Zahl der Unfälle mit Verletzten im Januar im Jahresvergleich um ein Fünftel. Während die Gesamtzahl der Unfälle um fast zwei Prozent über dem Januar 2009 lag.) So gesehen, hat dieser letzte harte Winter dann auch wieder gute Seiten.

Also, wenn es jetzt von Hamburg bis Berchtesgarden plötzlich richtig schön wird und dann noch die Osterferien die Herzen urlaubstechnisch höher schlagen lassen: bitte schön aufpassen und nicht übermütig werden. Jeder von uns kennt Leute, die sich wirklich doll freuen, wenn wir nach einer schönen Fahrt auch wieder heile nach Hause kommen.

Und für uns hier auf der Insel gilt natürlich dasselbe: oben am Himmel alles blau, unten auf der Erde alles grün, und viele, viele Radfahrer!

Wir wünschen schöne Osterferien und: Bleiben Sie gesund!
Am Dienstag, dem 06. April sind wir wieder für Sie da!

März 2010: Herzgruppen in Can Picafort




Im Reha-Urlaub für Herz-Patienten gibt's ein bisschen von allem: Ausflüge auf der Insel...



Gleichgewichtsübungen, sehr wichtig, um Stürzen ab einem gewissen Alter vorzubeugen...






Ausflüge in die Natur...



Was man mit den einfachsten und alltäglichsten Dingen alles machen kann! Badetücher, Luftballons, alles geht.



Bitte lächeln! Ist doch nur Spass...


Und danach wieder Entspannungsübungen, wobei so mancher gleich ein Schläfchen hält.


Informationsveranstaltungen und Fragestunden: Es gibt immer wieder so vieles, was die Patienten wissen möchten...



Sport und Spiel und Spass - wie Kinder.



Und das alles Dank unserer Super-Übungsleiterinnen Walburga Custodis und Monica Steiger, die Seelen des Teams.



Nach soviel Kalorienverbrauch muss es dann auch mal ordentlich was zu essen geben.



Wir danken allen Teilnehmern und verbleiben bis zum nächsten Jahr, wieder auf Mallorca.

Sind Linke intelligenter als Konservative?


Na, diese Studie lässt jeden noch so verkalkten "Sozi", wie meine Omi noch zu sagen pflegte, jubeln: Konservative haben einen geringeren Intelligenzquotienten als fortschrittlich denkende Menschen. Jedenfalls wollen das Wissenschaftler um den Psychologen Satoshi Kanazawa von der London School of Economics herausgefunden haben.

Dafür haben sie eine aus den Jahren 2001/2002 stammende Befragung von 14 000 US-Jugendlichen (National Longitudinal Study of Adolescent Health) ausgewertet, die unter anderem über ihre Religiosität Auskunft gaben. Die nichtreligiösen Jugendlichen hatten mit 103 den höchsten IQ, die streng Gläubigen schnitten mit 97 am schlechtesten ab. Jene, die sich selbst im Interview als links oder linksliberal bezeichneten, hatten im Schnitt einen IQ von 106, jene, die sich als sehr konservativ charakterisierten, einen IQ von 95. (Smi)

Tja, um das so zu glauben, würde ich mir doch noch weitere Untersuchungen wünschen. Wieso setzen die Herren denn so einfach links mit fortschrittlich gleich? Wo wir schon politisieren, die europäische Linke hat ja so richtig viel auch nicht mehr von fortschrittlich. Das machen doch jetzt andere. Und was hat die Religion darin zu suchen? Also, ich dachte bisher immer: selber denken macht schlau; da passt man dann aber in keine Schublade mehr.

Quelle: aerztezeitung.de

März 2010: Reha-Urlaub für Herzpatienten auf Mallorca


Der harte deutsche Winter hat wohl manchen dazu animiert mitzufahren, denn dieses Jahr waren es sogar 68 Herzpatienten aus verschiedenen Herzsportgruppen in Deutschland, die in Can Picafort sich 10 Tage lang fitmachen wollten. Und der harte mallorquinische Winter, der sie vor Ort erwartete, hat es nicht geschafft, ihnen die gute Laune zu nehmen.

Also muss was dran sein an dieser Art Reisen: der Sport, vor allem. Den gibt es reichlich, morgens und nachmittags. Die Gruppe, in der sich viele ja schon kennen, auf die man sich freuen kann und wo sich doch immer wieder neue einfinden. Der Service im Hotel, die gemeinsamen Unternehmungen, und Doktor Javier Moreno, der ja schon allen fast ans Herz gewachsen ist, und der sich um die medizinische Seite der Reise kümmert, wie die Überwachung der Sportgruppen oder gesundheitliche Probleme, die ja doch manchmal auftreten.

Zum vierten Mal waren sie nun hier, und kein Ende in Sicht. An dieser Stelle allen Verantwortlichen ein grosses DANKESCHÖN, v.a. aber Monika Steiger und Walburga Custodis, die zwei unermüdlichen Trainerinnen. Die beiden hatten dieses Mal einen harten Job. Und sind doch immer wieder in der Lage, ein tolles Sportprogramm durchzuziehen. Bei Wind und Wetter, mit Bändern und sogar Handtüchern. Immer wieder unglaublich, was den beiden so einfällt, um die Truppe bei Laune zu halten.

Die Deutsche Herzstiftung hat auch einen Artikel über diese vom Reha-Hotel Can Picafort Palace organisierte Herzreisen veröffentlicht. Wir freuen uns über die Anerkennung.

Trimmy wird heute 40 Jahre - und ist gestorben!


Ein lockerer Waldlauf, alle 300 Meter Turn- und Gymnastikübungen oder ein paar Klimmzüge an einer Eisenstange, das war Anfang der 70-er Jahre plötzlich angesagt, wenn gestresste Büroarbeiter sich auf ins Freie machten. Am 16. März schlug die Geburtsstunde für die Bewegungskampagne "Trimm Dich" vom Deutschen Sportbund. Und bis in die 1990er Jahre war sie sogar sehr erfolgreich: 93 % (!)der Deutschen kannten die Kampagne. Mit kostenlosen Werbeplätzen in Zeitungen und im Fernsehen und Zugpferden wie Udo Jürgens oder Frank Elstner erreichte die Kampagne einen riesiggrossen Bekanntheitsgrat.

Dazu gehörte "Trimmy", schon der Name ist Programm. Quer durch alle Alters- und Berufsgruppen warb er für mehr Bewegung in den goldenen Zeiten der Wohlstandsgesellschaft. Die Berliner Public Health-Forscherin Verena Mörath sieht den unauffälligen “Normalo” mit dem knappen Turnhöschen als ganz grossen Wurf.

Die Kampagne des Deutschen Sportbundes sollte mehr Menschen in die Sportvereine locken. Besonders Frauen waren in den 60-ern dort noch Mangelware. Da fragt frau sich heute natürlich, warum dann eine männliche Werbefigur ? Und nur 16 Prozent der Deutschen trieben regelmäßig Sport. Die Kampagne sollte denen, die noch nie Sport gemacht haben, die Angst davor nehmen.

"Lauf mal wieder" oder "Schwimm mal wieder" stand an jedem Waldrand oder Schwimmbadeingang. Das war wahrscheinlich gerade auch die Zeit, wo wir aufhörten von Badeanstalt zu reden. Mit der Zeit wurden verschiedene weitere Angebote der Trimm-Dich-Kampagne entwickelt: Die Trimmspirale, die Trimmspiele und der Lauf-Treff. Sogar an Autobahnraststätten entstanden Trimmstationen, denn in den Sommerurlaub ging es ja noch mit endlos langen Autofahrten. Gemeinden und Sportvereine veranstalteten die Trimmwochen. Die “Trimmspirale” war die Auszeichnung für fleißige Trimmer: man sammelte Punkte in 23 Sportarten und bekam dafür eine Urkunde sowie eine Anstecknadel (Wow!).
Sehr beliebt waren auch die Lauf-Treffs, die später auch vom AOK-Bundesverband gefördert wurden: Hier konnte jeder ohne Voranmeldung oder Vereinsmitgliedschaft ein paar Mal in der Woche mitlaufen. Je nach Leistungsniveau wurden die Teilnehmer in unterschiedliche Programme eingewiesen. Trainingsziel war: Eine Stunde mit oder ohne Gehpausen durchhalten.

In den 80-er Jahren kam der Aspekt Gesundheitsförderung dazu. "Trimming 130 - Bewegung ist die beste Medizin" hiess es jetzt und die Bundesärztekammer, der Deutsche Sportärztebund, die AOK und die Barmer Ersatzkasse kooperierten. Auch hier gab es ein Ziel: Puls von 130 und auf dem Niveau weiter trainieren.
Das Ziel, die Deutschen zu mehr Sport zu motivieren, schaffte die Kampagne trotzdem nicht wirklich. Nur ein Aspekt erfüllte sich: Frauen engagierten sich deutlich stärker beim Trimmen als Männer... Sehr erstaunlich ist auch: es gibt so gut wie keine Statistiken über die Aktionen und ihre Auswirkungen.
Was ist denn ein Trimm-Pfad ?
Heute verwaisen die Pfade in den Wäldern, die Sportgeräte sind morsch, die Kommunen können eine Instandhaltung gar nicht mehr finanzieren. Die Verantwortlichen beurteilen die Aktion als pädagogisch sinnvoll aber völlig unwissenschaftlich. Sportwissenschaftler finden die Übungen veraltet, das Training für koordinative Fähigkeiten komme zu kurz. Jetzt, 40 Jahre nach dem Start der Ursprungskampagne, soll das Programm mit Hilfe eines Milchprodukte-Unternehmens wiederbelebt werden. Zielgruppe heute sind Kindergärten. Tja, auch bei der Sponsor-Wahl merkt man, wie sich die Zeiten geändert haben.
Quelle: aerztezeitung.de

Rezepte zum Abnehmen: Exotische Reispfanne mit Garnelen


Heute gibt's mal wieder ein Rezept. Reis mögen ja die meisten. Ist auch schnell gekocht, macht schön satt, gibt es inzwischen auch bei uns in verschiedenen Versionen - und hält schlank. Warum ich dann dieses Rezept hier bringe, weiss ich auch nicht. Aber gut, ist Anweisung vom Chef. Denn ich persönlich will ja eigentlich das Gegenteil, ein bis zwei Kilo mehr wären auch nicht schlecht. Gut, dann ess ich eben einfach 2 Portionen.

Zutaten (für 2 Portionen):

  • 80 g Basmatireis,
  • 80 g Frühlingszwiebeln,
  • 1 Knoblauchzehe,
  • 20 ml Maiskeimöl,
  • etwas Kreuzkümmel,
  • etwas Zimt,
  • etwas Cayennepfeffer,
  • etwas Curry,
  • 60 g Mango,
  • 20 ml Sherry,
  • 50 g frische Sojasprossen,
  • 130 g Garnelen,
  • etwas möglichst frischer Koriander

Zubereitung:
Reis wie gewohnt in Salzwasser zubereiten. In der Zwischenzeit die Frühlingszwiebeln waschen und in dicke, schräge Scheiben schneiden. Knoblauch fein hacken und in Öl andünsten. Frühlingszwiebeln, Gewürze und gewürfelte Mangofruchtfleisch zugeben und wenige Minuten anschwitzen. Mit Sherry aufgießen und kurz durchkochen lassen. Den gegarten Reis, Sojasprossen und Garnelen untermischen, nur noch kurz erhitzen und mit feingehacktem Koriander bestreuen.

PS: Jetzt weiss ich auch, warum man bei diesem Rezept, was wirklich lecker ist, abnimmt: 80g Reis für 2 Portionen ist mir eindeutig zu wenig.

Quelle: xxwell.com

Kinder bekommen Seltenheitswert


Da haben wir jahrzehntelang rumgeschrien: in den "weniger entwickelten Ländern", wie das heute euphemistisch heisst, gibt es viel zu viele Kinder! In den Industrieländern sollte Frau auch nicht so viele Kinder haben. Das war für die emanzipierte Frau, die in der Arbeitswelt aufgehen sollte, auch nicht das richtige. Nun haben wir den Salat: Weltweit bekommt jede Frau nur noch 2,6 Kinder. Weltweit, wie gesagt!

Die Zahl der Kinder bei Frauen im gebärfähigen Alter ist innerhalb von 35 Jahren weltweit fast auf die Hälfte geschrumpft. Im Zeitraum 1970 bis 1975 hatten Frauen im globalen Durchschnitt noch 4,7 Kinder. Heute bringen Frauen nur noch 2,6 Babys zur Welt.

Besonders dramatisch ist der Rückgang von 5,6 Kindern auf 2,5 in den weniger entwickelten Ländern; in den Industrieländern ist er mit einem Rückgang von 2,3 auf 1,6 nicht ganz so einschneidend. Armut geht nach wie vor mit der größten Kinderschar einher: In den am wenigsten entwickelten Ländern der Welt sank die Geburtenzahl von 6,3 auf 4,4.

Im Schwellenland China haben Frauen heute nur noch ein Viertel des Nachwuchses, den ihre Mütter oder Großmütter noch in die Welt setzten: 1,4 (2006) statt 5,2 Kinder (1970). In der Mongolei ist der Schwund prozentual etwa vergleichbar: 2,0 statt zuvor 7,5 Babys. Japan liegt bei 1,3 statt früher 2,1 Babys pro gebärfähiger Einwohnerin. Bei indischen Frauen reduzierte sich die statistische Kinderzahl von 5,4 auf 2,8.

Nur Afghanistan zählt noch immer 6,8 Kinder pro Familie (1973: 8,2).

In Deutschland sank die Kinderzahl von 2,0 im Jahr 1970 auf nur noch 1,3 im Jahr 2006. Das Alter bei der ersten Mutterschaft stieg im gleichen Zeitraum von 26,8 auf inzwischen knapp 30 (29,6) Jahre.

Im westeuropäischen Vergleich liegt Frankreich mit derzeit 2,0 Kindern an der Spitze, gefolgt von Belgien (1,8) sowie den Niederlanden und Luxemburg mit jeweils 1,7 Kindern pro Frau.
In Liechtenstein bekommen junge Frauen im Schnitt erst mit 31,3 Jahren ihr erstes Baby.

Wie gesagt, als "dramatisch" wird dieser Rückgang jetzt beschrieben.

Ja, und in Spanien stehen wir jetzt vor dem folgenden Problem: entweder wir lassen bis zum Jahre 2050 39 Millionen Einwanderer ins Land (das halten die meisten Leute ja für unzumutbar) oder jede Spanierin bekommt ab sofort 5 (fünf) Kinder. Ansonsten können wir vom Staat nämlich nur noch ein paar müde Euro Rente erwarten oder arbeiten bis zum - tot - umfallen. Das ist schon ein Dilemma...

PS: Dass es zu Hauf keine Kinder mehr gibt, hab ich auch grad gemerkt, als ich unter dem Begriff "Kinder" nach Fotos zum Thema gegoogelt habe. Da kriegte ich erstmal ca. 50 Bilder von Kinderschokolade geboten, aber kein Kind zu sehen.

Leiden Sie auch unter dem "Obelix"-Syndrom?



"Hier gibt es nur einen Dicken - und der ist nicht dick". Das ist, so scheint es, das Motto der Franzosen (seit Obelix): sie pflegen sich, bei Anfrage, schlanker zu machen als sie sind. Im Schnitt etwa ein Kilo leichter.

Wieder einmal wurde das durch ein französisches Gesundheitsinstitut bestätigt. Die etwa 630 Teilnehmer einer Studie wussten, dass ihre Angaben zu Gewicht und Grösse anschließend überprüft werden sollten. Ohne die Sicherheit überprüft zu werden wären die Unterschiede wohl noch größer ausgefallen, vermuteten die Experten.

Jetzt frag ich mich doch, ob diese Unterschiede auf simplen "Wahrnehmungsstörungen" beruhen? Kleidet man sich in Frankreich, dem Epizentrum der Modewelt, einfach vorteilhafter? Oder lügen die Franzosen, dass sich die Balken biegen, bewusst aus reiner Eitelkeit?

Bei den Mogeleien gab es übrigens keine Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Das Phänomen hat bereits den Spitznamen "Obelix-Syndrom" erhalten: Der schwergewichtige Gallier aus den weltbekannten Comics leugnet nämlich immer hartnäckig sein Übergewicht. (Die Autoren der Studie warnen deshalb auch vor falschen Ergebnissen bei Umfragen zum Thema Übergewicht, sofern diese auf Selbsteinschätzungen beruhen.)

Also, überprüfen Sie mal, was sagen Sie denn zu Ihrem Gewicht? Und was sagt die Wage?

Übrigens "mogeln" unsere Nachbarn auch bei der Angabe ihrer Grösse. Aber wir wissen ja schon, dass Monsieur Le Président Sarkozy seit ein paar Jahren höhere Absätze trägt - wegen seiner Gattin. Aber irgendwie macht ihn das ja auch "menschlich".
Quelle: aerztezeitung.de

Flipper ist ein Individuum


Den guten alten Flipper kennt wohl noch fast jeder; dass seine Leistungen aber keine Filmtricks aus dem Hollywood der 60-er Jahre waren, konnte durch viele Forschungen über Jahrzehnte hindurch endlich bewiesen werden. Und das hat Konsequenzen, die einen nicht kaltlassen.

Nun ist es tatsächlich soweit: wir müssen umdenken. Auf dem Erdball gibt es noch mindestens ein Wesen, dass uns Menschen vergleichbar oder sogar ebenbürtig ist!

Den letzten Schluss erbrachte kürzlich die US-Forscherin Dr. Lori Marino von der Emory Universität in Atlanta. Sie analysierte die graue Masse von drei Großen Tümmlern (Tursiops truncatus): Gemessen an ihrer Größe haben Delfine etwas weniger Hirnmasse als der Mensch.

Aber dafür ist ihr Hirn stärker gefaltet und hat eine größere Oberfläche, eine Eigenschaft, die die fehlende Masse wettmachen könnte. Die Faltung betrifft die Neocortex, eine Hirnstruktur, die komplizierte Denkvorgänge und das Selbstbewusstsein steuert. Keine andere Art der Welt hat ein so gewundenes Gehirn wie Delfine.

Menschenaffen auf dem 3. Platz
Bei dem "Wettrennen" um die höchste Intelligenz steht jetzt zumindest ein "Verlierer" fest. Die Menschenaffen: Schimpansen und Gorillas fallen im Vergleich zu Tümmlern und anderen Delfinen deutlich zurück, denn das Affenhirn ist nur doppelt so groß wie das durchschnittliche Hirn von anderen Tieren dieser Größe. Dagegen ist das Hirn der Delfine fünfmal größer, als bei ihrem Körper zu erwarten wäre. Der Mensch besitzt im Vergleich zu Tieren ähnlichen Gewichts sogar die siebenfache Hirngröße. Auch in Bezug auf die Struktur und andere Merkmale des Hirns bleibt den Menschenaffen nach den jüngsten Erkenntnissen vom Delfin nur ein weit abgeschlagener Platz drei.

Was bedeutet das? Sie haben positive und negative Empfindungen, Emotionen, Selbstbewusstsein und sind in der Lage, ihr Verhalten zu steuern. Delfine erkennen einander und begegnen sich mit Respekt, sogar mit offener Zuneigung. Sie nehmen sich im Spiegel wahr ( außer ihnen können das nur Menschen und Menschenaffen); sie gehen analytisch und planmäßig vor und lösen komplexe Aufgaben. Und vor allem haben sie die Fähigkeit, körperlich und gefühlsmäßig intensiv und lang anhaltend zu leiden.

Das hat Konsequenzen: für uns Menschen, die "Krone der Schöpfung", bedeutet dass, anzuerkennen, dass den Delfinen, die diese Fähigkeiten im Verlauf ihrer fast 60 Millionen Jahre langen Evolution ebenfalls erworben haben, ähnliche Rechte zustehen, wie wir sie für uns beanspruchen. Abgeschafft gehörten dann die beliebten Tiershows, wo Delfine "wie Sklaven" vermarktet werden; abgeschafft gehörte auch die Jagd von Hunderttausenden Delfinen im östlichen Pazifik, abgeschafft gehörten dann Delfine als Eigentum irgendwelcher Organisationen. Und sie müssten mit Achtung behandelt werden.

Eine grosse, sehr grosse Aufgabe, die sich da den Menschen stellt! Und nach Meinung der Wissenschaftler eine Chance, eine neue Ehtik zu entwickeln, die "eine Wende in dem Verhältnis von Homo sapiens und anderen intelligenten Arten auf unserem Planeten herbeiführt".

Also, mich beeindruckt das schon ziemlich. Stellt sich doch jetzt auch heraus, dass wir nicht allein sind im Universum, nicht einmal auf "unserem" Planeten. Fragt sich nur noch, ob die Delfine uns auch als "intelligente Wesen" ansehen und mit uns Verständigung aufnehmen wollen.

Ich glaube, eher nicht, sonst hätten sie es schon längst getan!
Quelle: aerztezeitung.de

Wer kennt die Nummer 112?

Am 11. Februar war der Europäische Tag des Notrufs 112! Hat das jemand mitbekommen? Ich nicht. Und deshalb musste so ein Tag wohl organisiert werden; nicht nur, dass ich von dem Tag nichts wusste.
Schlimmer: Nur jeder vierte Bürger in der EU kennt die 112 und ihre Funktion.

Deshalb hat die zuständige EU-Kommissarin, Neelie Kroes, die Mitgliedsstaaten aufgefordert, die Nummer bekannter zu machen. Sage und schreibe 75 Prozent der EU-Bürger wissen immer noch nicht, wozu die Nummer dient und wen sie damit erreichen. In Italien, Griechenland und Großbritannien ist es nicht einmal jeder Zehnte.

Wen rufen Sie also mit dieser Nummer 112?:
  • Polizei
  • Feuerwehr
  • Notarzt
Und das im Notfall!!!! Sie werden dann verbunden mit einer Zentralstelle, die zusammenarbeitet mit Polizei und Feuerwehr, Notarztdiensten ("UCI-MOVIL" in Spanien) und z.b. Organspendebanken, etc.

Als Anrufer werden Sie eine ganze Menge zur Situation gefragt, was den Laien sehr nervös machen kann, aber für den schnellen Ablauf sehr wichtig ist. (Schliesslich soll die Feuerwehr die Brandstelle ja auch finden!)

Hierzulande werden Sie - je nach Gegend - auf Spanisch, Katalanisch, Baskisch oder Galizisch angesprochen. Aber in Spanien ist (eigentlich) vorgesehen, dass Sie sich auch auf Deutsch, Englisch, Französisch und Portugiesisch an das Personal wenden können.

Wenn es um den Transport ins Krankenhaus geht, ist das Krankenwagenpersonal dazu verpflichtet, das nächstliegende Krankenhaus anzufahren, was ja auch logisch ist in einem Notfall. Dort wird der Betroffenen eben behandelt oder wenigstens stabilisiert zum Weitertransport.

Unsere Erfahrung in der Praxis zeigt, dass viele Betroffene aber trotzdem wählen können möchten, z. B. "Verdacht auf Herzinfarkt? - dann möchte ich aber lieber in Klinik ..."

In diesem Falle bleibt Ihnen eigentlich nur die Möglichkeit, einen privaten Krankentransport zu rufen, hier auf Mallorca gibt es zwei: die Ambulanzen der
  • "Clinic Balear": 971 46 62
  • "Ambulancias Insulares": 971 26 37 59

Wer Spanisch versteht, bekommt hier noch mehr interessante Informationen.

Sport auf dem Sofa: Olympische Winterspiele in Vancouver

Sport ist gesund, hält schlank, sogar geistig fit, bringt Freunde, und ist so gut wie ein mittleres Antidepressivum: wenn man ihn denn treibt!

Aber es gibt ja auch Tage, an denen man ihn am besten auf dem Sofa geniesst. Solche Tage sind jetzt. Passend für alle sportbegeisterten Karnevalsmuffel haben wir ja jetzt die Olympischen Winterspiele. Und da weiss man ganz schnell, was sich für die Freizeit so anbietet...

In der Stern-online-Ausgabe habe ich eben diese tollen Bilder gefunden. Also, wer da keine Lust kriegt auf Sofa und Fernsehen....

Ein Laptop ist kein lapdog


Also, diese Nachricht muss ich ja nun gleich weitergeben.
Ein gutes Wortspiel ist das: laptop als lapdog! Aber wenn Sie ihn als einen solchen benutzen, müssen Sie evtl. mit unschönen (wenn nicht sogar gesundheitlichen) Folgen rechnen.

Ein Internist aus Paris hat jetzt festgestellt, dass diese Art Computer einen netzartigen schmutzigwirkenden rotbraunen Ausschlag auf den Oberschenkeln auslösen können, ein sogenanntes” Erythema ab igne” (EAI, ignis lat. Feuer). Ein Patient berichtete, die Läsionen seien entstanden, nachdem er sich einen Laptop gekauft und täglich mehrere Stunden damit auf dem Schoß gearbeitet habe. Die Hautrötung sei anfangs vorübergehend gewesen, dann aber geblieben – monatelang.

Wegen der klaren klinischen Diagnose wurde dem Patienten lediglich empfohlen, den Laptop stets auf einem Tisch zu platzieren. Daraufhin gingen die Symptome innerhalb von drei Monaten vollständig zurück.

Die Erklärung ist: ein EAI entsteht, wenn Körperareale längere Zeit einer Hitze (Infrarotstrahlung) ausgesetzt sind, die mit 43° bis 47° C noch so mild ist, dass sie keine Verbrennungen verursacht. Oft sind es Schienbeine und Knie durch zu nahes Sitzen an Kaminfeuer oder Ofen, ferner Rücken und Bauch durch Auflegen von Heizkissen oder Wärmflasche sowie - als Berufskrankheit - Gesicht und Arme von Köchen oder Bäckern.

Und Achtung: anfangs noch verschwinden die "fire stains" oder "toasted skin syndromes" jedesmal wieder, im Lauf der Zeit jedoch wird die Pigmentierung stärker und beständiger, das Gewebe ähnlich wie bei sonnengeschädigter Haut durch Abbau von elastischen Fasern atrophisch.
Meist ist so ein EAI schmerzlos. Und die Behandlung ist einfach: meiden Sie konsequent die Wärmequelle, die Prognose ist dann im allgemeinen gut. Nur in ganz schweren Fällen, also nach langer Wärmebestrahlung können sich sogenannte Plattenepithel- und Merkelzellkarzinome bilden, und bei Männern die Fruchtbarkeit beeinträchtigt sein.
Bisher gibt es nur fünf bekannte Patienten mit EAI durch Laptops. Doch könnte die Zahl zunehmen, da die Mikroprozessoren der Geräte immer leistungsfähiger werden und Temperaturen bis 50° C erzeugen.
Vielleicht sollten Sie sich doch eine dieser hübschhässlichen Unterlagen aus dem schwedischen Möbelhaus mit dem gelb-blauen Logo beschaffen. Dann vermeiden Sie dauerhafte Schäden und können stundenlang im Bett durchs internet surfen, ohne Ihre Gesundheit zu schädigen.
Quelle: aerztezeitung.de

Ein satter Bauch entscheidet besser

Kennen Sie die Situation, dass Sie kurz vor Mittag vor Hunger kaum noch denken können, alles tun, um so schnell wie möglich an Essen zu kommen, und alles andere, was in diesem Moment noch so auf Sie einstürmt, ist Ihnen völlig egal? So egal, dass Sie nicht an mögliche Konsequenzen denken, Ihre Mitmenschen schroff behandeln, Ihre Arbeit nicht mehr so gut wie gewöhnlich verrichten…
Wahrscheinlich wissen Sie, dass das direkt mit Ihrem Blutzuckerspiegel zusammen hängt. Sinkt der zu tief ab, sind Sie nicht mehr der- oder dieselbe. Also, so jemand bin ich.

Aber wussten Sie, dass Ihr Blutzuckerspiegel auch Einfluss auf Ihre Entscheidungsfähigkeit hat? Darauf, dass Sie in der Lage sind, auch für die Zukunft zu planen. Oder ob Sie gerade für den Moment entscheiden, und ein Ergebnis hier und jetzt wollen, wo ihnen die "Belohnung" sofort ins Haus steht, auch wenn sie geringer ausfällt.

Um das nachzuweisen, machten die Amerikaner Xiao-Tian Wang und Robert Dvorak von der University of South Dakota in Vermillion Versuche, bei denen 65 Freiwillige in zwei Gruppen aufgeteilt wurden. Der jeweilige Blutzuckerspiegel wurde bestimmt und danach sollten die Teilnehmer angeben, ob sie es vorzögen, gleich am nächsten Tag eine eher kleine Geldsumme zu erhalten, oder ob sie lieber irgendwann später eine größere Summe bekommen würden.
Im Anschluss bekam eine Gruppe zuckerhaltige Zitronenlimonade, während die andere Gruppe die zuckerfreie Variante des Getränks konsumierte. Und nach zehn Minuten wiederholten die Forscher sowohl den Blutzuckertest als auch die Befragung.

Das Ergebnis war: Das süße Getränk erhöhte erwartungsgemäß den Blutzuckerspiegel von Gruppe eins. Und deren Mitglieder wählten viel häufiger die zukünftige Auszahlung als vor dem Konsum. Das ungesüßte Getränk bewirkte in Gruppe zwei genau das Gegenteil: Der Blutzuckerspiegel fiel, und die Probanden entschieden sich jetzt häufiger für den Sofortgewinn.

Nach Meinung der Forscher gibt es dafür verschiedene Erklärungen. Einerseits ist das Erfassen und Verarbeiten von zukünftigen Ereignissen komplexer und damit energieaufwendiger als die Reaktion auf unmittelbare Geschehnisse. In Zeiten von Energiemangel, also mit niedrigem Blutzuckerspiegel, spielt der Gedanke an die Zukunft keine grosse Rolle mehr, während aktuelle Ereignisse bevorzugt verarbeitet werden.

Andererseits könnte auch das Ausmaß der Risikobereitschaft der entscheidende Faktor sein. Und die hängt vom Versorgungszustand des Körpers ab. Wer ausreichend Ressourcen im Körper zur Verfügung hat, kann es sich eher leisten, auch einmal auf die unsichere Zukunft zu setzen als jemand, der eine Energieknappheit fürchten muss.
Vielleicht ist ganz simpel der Blutzuckerspiegel ja die Erklärung, warum manche Leute öfter mal den unnetten Satz “Du bist so impulsiv » hören. Und andere anscheinend ihre Zukunft besser planen können. Völlig unwissenschaftlich könnte man daraus schliessen, dass ein voller Bauch zwar nicht gern studiert, aber gut entscheidet.
Quelle: FOCUS.DE